Südsudan Hungersnot: Eine Mutter im Südsudan hält ihr schwer mangelernährtes Kind

SÜDSUDAN: HUNGER UND BÜRGERKRIEG – JETZT SPENDEN

TAUSENDE KINDER BRAUCHEN WEITER DRINGEND UNSERE HILFE

Dieses Mädchen ist völlig geschwächt vom Hunger. Es kann kaum noch den Kopf alleine heben. Und sie ist kein Einzelfall. Die Anfang 2017 im Südsudan ausgerufene Hungersnot wurde zwar Mitte 2017 offiziell für beendet erklärt. Aber noch immer hungern mehr als 5 Millionen Menschen im Südsudan. Darunter sind über 1 Million Kinder unter 5 Jahren. Sie haben nicht genug zu essen und sind akut mangelernährt. Das Land steht kurz vor einer erneuten Hungersnot. Die Kinder im Südsudan leiden am meisten und brauchen dringend unsere Hilfe.

Jetzt spenden für Kinder im Südsudan

1 Impfschutz-Paket gegen lebensbedrohende Krankheiten
150 Päckchen Erdnusspaste für schwer unterernährte Kinder
30.000 Wasserreinigungs-Tabletten für Trinkwasser

Dank Spezialnahrung ist Maria auf einem guten Weg

Maria wog gerade mal 6 Kilo, als ihre Mutter mit ihr in ein von uns unterstütztes Krankenhaus im Südsudan kam. Maria ist 2 Jahre alt und müsste in ihrem Alter eigentlich schon doppelt so viel wiegen. Zum Glück erhielt sie schnell Spezialnahrung von UNICEF, die ihr schon nach wenigen Tagen neue Kraft gab. Ihrem fröhlichen Lachen kann man ansehen, dass sie auf einem guten Weg ist.

Anhaltende Hungerkrise im Südsudan: Das tut UNICEF für die Kinder

Seit Ausbruch des Bürgerkrieges Ende 2013 ist die Lage im Südsudan für die Kinder noch immer dramatisch. Mehrere Millionen Menschen flohen vor der Gewalt und Brandschatzung in Nachbarländer oder suchten Zuflucht in sichereren Regionen des Südsudans.

Südsudan Hungersnot: Ein Mädchen auf der Flucht mit Teddybär im Arm

Angst und Unsicherheit, die kein Teddybär nehmen kann: Die dreijährige Nyamal versteht nach der Flucht vermutlich kaum, was passiert ist.
© UNICEF/UNI176406/Holt

Die Armut der Bevölkerung ist groß. Hinzu kommt der große Hunger. Durch die anhaltende Gewalt können die Menschen im Land keine kontinuierliche Landwirtschaft mehr betreiben. Die Produktion von Nahrungsmitteln im Südsudan ist dadurch fast völlig zum Erliegen gekommen. Die Hungerkrise im Südsudan ist noch lange nicht vorbei. Unsere Mitarbeiter vor Ort berichten von Kindern, die Gras, Blätter und Holz essen, weil sie so hungrig sind. Und die schwierigste Zeit steht den Menschen im Südsudan erst noch bevor: Im April fängt die mehrmonatige Regenzeit an, und noch dazu gehen die Ernten ab dann endgültig zur Neige.

Cholera, Malaria und fehlendes Trinkwasser

Krankheiten wie Masern und Malaria sind eine ständige Bedrohung im Südsudan, vor allem für die Kinder. Noch dazu kommt es in manchen Teilen des Landes immer wieder zum Ausbruch der Cholera. Cholera ist eine schwere Infektionskrankheit, die für Kinder schnell lebensgefährlich wird. Verunreinigtes Trinkwasser ist ein Hauptgrund für den Ausbruch der Krankheit. Und genau daran fehlt es den meisten Menschen im Südsudan. 

Unsere Hilfe im Südsudan ist breit aufgestellt

UNICEF ist immer vor Ort im Südsudan und mit starken internationalen Partnern breit für die Nothilfe aufgestellt. Drei Beispiele dafür, wie UNICEF im Südsudan den Kindern helfen:

  • Versorgung mit Nahrungsmitteln: 
    Zusammen mit seinen Partnern hat UNICEF allein im Jahr 2017 im Südsudan rund 200.000 Kinder mit akuter schwerer Mangelernährung behandelt. Gemeinsam mit einem Netzwerk von 40 Nichtregierungs- und UN-Organisationen unterstützt UNICEF landesweit 620 therapeutische Ernährungsprogramme sowie 50 stationäre therapeutische Ernährungszentren.
  • Sauberes Wasser, sanitäre Anlagen und allgemeine Hygiene: 
    In betroffenen Regionen und Flüchtlingslagern wie in Juba, Tongping, Bor oder Melut organisiert UNICEF die Wasserversorgung für Hunderttausende Menschen: Sauberes Wasser grenzt Keime und Bakterien ein und verhindert für Kinder oft tödlich endende Krankheiten wie Durchfall und Cholera. UNICEF baut außerdem einfache Toiletten-Anlagen und verteilt Hunderttausende Hygiene-Sets mit Seife, Zahnpasta und Waschmittel.
  • Lebensrettende Impfungen:
    Gemeinsam mit Partnern vor Ort führt UNICEF großangelegte Impfkampagnen durch, zum Beispiel gegen Masern und Polio. UNICEF hat schon mehrere Millionen Kinder im Südsudan mit lebensnotwendigen Imfpungen versorgt.

Unterstützen Sie unsere Hilfe im Südsudan mit Ihrer Spende und schützen Sie die Kinder vor den tödlichen Folgen einer Hungersnot – vielen Dank!

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