Bangladesh: Trinkwasser aus einem sicheren Brunnen

BANGLADESCH: KINDER VOR GIFTIGEM ARSEN SCHÜTZEN

UNICEF SORGT FÜR SAUBERES WASSER

Das Wasser aus dem neuen Tiefbrunnen kommt aus 250 Meter Tiefe und ist sicher – die zehnjährige Shoma kann es zum Trinken und Waschen benutzen. Doch die anderen Brunnen in der Region sind mit Arsen verseucht. Die Menschen können es nicht sehen. Sie können es nicht schmecken. Aber es kann sie töten. Mit jedem Schluck Wasser trinken sie Gift.

Schon Babys im Mutterleib sind durch Arsen bedroht: 22 Millionen Menschen in Bangladesch nutzen mit Arsen vergiftetes Wasser. 70.000 von ihnen tötet das Gift jedes Jahr. Das Arsen kommt in den Gesteinsschichten vor, durch die das Grundwasser an die Oberfläche gelangt. Im Grundwasser gelöst pumpen die Menschen das Gift mit jeder Kelle Wasser in ihre Becher und auf ihre Äcker.

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Überleben & Entwicklung

UNICEF baut tiefe Brunnen und klärt auf

UNICEF bohrt besonders tiefe Brunnen, die das Wasser von weit unterhalb der Gesteinsschicht fördern, die mit Arsen belastet ist. Sauberes Wasser und lebenswichtige Informationen sollen auch die Dörfer in Bangladesch erreichen, in denen bis heute Menschen krank werden und sterben. Und wir installieren Anlagen, die Regenwasser nutzen.

Mit Hilfe von Spenden aus Deutschland haben schon Tausende Menschen Zugang zu arsenfreiem Trinkwasser bekommen. UNICEF konnte bereits mehrere Hundert Tiefbrunnen auf ihre Qualität testen und zahlreiche neue Tiefbrunnen bauen.

Gesundheitshelferin klärt über sichere Wasserquellen auf

Die Gesundheitshelferin Afroza (l. u.) zeigt auf einer Karte, welche Wasserquellen sicher sind – und wo Gefahr durch Verunreinigungen, wie zum Beispiel Fäkalien, droht.
© UNICEF/BANA2010-01210/Sujan

So wirkten Ihre Spenden

Die Spenden aus Deutschland setzte UNICEF in 300 besonders entlegenen Dörfern in den Distrikten Avrankou, Dassa und Savé ein.

  • Sichere Brunnen: UNICEF hat tiefe Brunnen oder Anlagen zum Auffangen von Regenwasser installiert. Nun erhalten Menschen Zugang zu arsenfreiem Wasser.
  • Aufklärungsarbeit: UNICEF hat Dorfbewohner darin geschult, die Wasserqualität regelmäßig zu testen und Nachbarn und Freunde auf die Gefahr durch Arsen aufmerksam zu machen.
  • Latrinenhäuschen für mehr Hygiene: An leicht zugänglichen Orten hat UNICEF Latrinenhäuschen gebaut. Dorfvertreter und Mitarbeiter der Gesundheitsbehörden wurden von UNICEF geschult, ihre Latrinen selbst instand zu halten.
  • Bessere Hygiene an Schulen: Auch Schulen haben Latrinenhäuschen erhalten. Mit Hilfe Ihrer Spenden konnten wir an 150 Schulen Schülerinnen und Schüler über Hygiene aufklären - die seitdem ihr neues Wissen im ganzen Dorf weitergeben.

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