Syrien Krieg Idlib: Syrisches Flüchtlingsmädchen in einer Notunterkunft

KRIEG IN SYRIEN: SPENDEN UND HELFEN SIE DEN KINDERN

SORGE VOR ESKALATION IN IDLIB

"Ich kann gar nicht beschreiben, was hier passiert", sagt die zwölfjährige Rand in Idlib. "Wir haben weder genug Wasser noch Essen und leben in Angst." 

In Idlib wird weiter gekämpft und wir haben große Sorge, dass die Gewalt in der nächsten Zeit eskalieren wird – Hunderttausende Kinder wie Rand hätten dann wahrscheinlich keinen sicheren Ort, an den sie fliehen können. Wir schätzen, dass sich insgesamt rund eine Million Kinder in der Region aufhält, viele von ihnen Binnenvertriebene, die unter schwierigen Bedingungen in überfüllten Notunterkünften ausharren. Manche Kinder sind bereits sechs oder sieben Mal innerhalb des eigenen Landes geflohen. 

Syrien Krieg: Yamen (11) mit seinem Vater im Zelt-Camp

Yamen (11) floh mit seiner Familie vor Kämpfen in der Stadt Homs und lebt nun in einem Zelt-Camp nördlich von Idlib. Er ist krank und bräuchte dringend spezielle medizinische Hilfe. Nun sind er und Hunderttausende weiterer Syrer erneut in großer Gefahr.
© UNICEF/ Syria 2018/ Amer Al- Shami

Wie Rand und Yamen geht es vielen Kindern in Syrien: Der Krieg ist noch nicht vorbei. Die Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als Frieden und ein normales Leben – mit Schule und Freunden, an einem sicheren Ort, mit ihrer Familie. UNICEF ist vor Ort, und mit Ihrer Hilfe können wir sehr viel tun: 

Wir leisten lebenswichtige Nothilfe für die geflüchteten Kinder und schenken ihnen und ihren Familien Hoffnung. Helfen Sie mit!

Syrien Krieg: Untersuchung in einer mobilen Klinik von UNICEF

© UNICEF/UN0207855/Al-Issa

Kindheit in Trümmern: UNICEF-Hilfe für Kinder

Sieben Jahre nach Beginn des Konflikts liegen viele Orte Syriens in Trümmern: Wohnhäuser und Schulen wurden zerstört, Strom und Wasser ist nicht überall verfügbar. Landminen und Blindgänger in den Trümmern sind eine große Gefahr für Kinder. Das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen, und ein Großteil der Familien ist in Armut abgerutscht. Kinder wie der zehnjährige Abdallah haben viel durchgemacht - wir helfen ihnen dabei, dass sie wieder zur Schule gehen und nach vorne sehen können.

Insgesamt sind über fünf Millionen syrische Kinder und Jugendliche auf humanitäre Hilfe angewiesen. Bitte helfen Sie mit, die Kinder weiter mit lebenswichtigen Hilfsgütern zu versorgen. Wir dürfen die Mädchen und Jungen nicht allein lassen!

SPENDEN FÜR SYRIEN

10.000 Wasserreinigungstabletten zur Trinkwasseraufbereitung
3 Familien-Hygienesets zum Schutz vor Krankheiten
7 Erste Hilfe-Pakete mit Verbandsmaterial und Medikamenten

SYRIEN: IHRE SPENDE KOMMT AN

UNICEF bleibt vor Ort in Syrien und steht den Kindern und Familien seit Beginn des Konflikts zur Seite. Ein Team von rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet mit einem Netzwerk von Partnern rund um die Uhr daran, dringend benötigte Hilfe zu den Familien zu bringen. Um alle Menschen in Not versorgen zu können, brauchen wir dringend ein Ende der Kämpfe und sicheren, uneingeschränkten Zugang der humanitären Helfer. Und wir brauchen Ihre Hilfe – denn uns fehlen noch Spenden!

UNICEF ist auch für die syrischen Familien im Einsatz, die in den Nachbarländern Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon und Türkei Zuflucht gefunden haben. Wir versorgen zum Beispiel die Menschen in den großen Flüchtlingscamps in Jordanien und Irak mit Trinkwasser und sanitären Anlagen, bringen Kinder in die Schule und helfen ihnen bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.

Syrien Krieg: UNICEF Helfer verteilen Hilfspakete an Flüchtlinge im Irak

Im Domiz Flüchtlingscamp im Nordirak verteilen UNICEF-Mitarbeiter Hilfspakte an Kinder und ihre Familien. Wie Millionen andere Syrer mussten Aydin (3) und seine Mutter Juin Khalil (23) ihre Heimat verlassen und Zuflucht in einem Nachbarland suchen.
© UNICEF UK/Schermbrucker

PERSPEKTIVEN SCHAFFEN FÜR KINDER IN SYRIEN UND DER REGION

Nach sieben Jahren Krieg kennen die jüngeren Kinder aus Syrien keinen Frieden mehr oder haben ihre Heimat noch nie gesehen. Gewalt, Verlust und Vertreibung haben mittlerweile die Hälfte der Kindheit von Jugendlichen geprägt. Gerade in dieser Situation ist es besonders wichtig, dass Mädchen und Jungen zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder einen Beruf erlernen können. Sie brauchen außerdem psychosoziale Unterstützung, um mit ihren Erlebnissen zurechtzukommen und ihre Hoffnung für die Zukunft zu bewahren.

Eine friedliche Zukunft des Landes wird nur möglich sein, wenn diejenigen gestärkt und geschützt werden, die heute Kinder sind. 

Syrien Krieg: Syrisch Kinder vor Wand mit "Frieden"-Graffitis

© UNICEF/DT2017-58603/Ninja Charbonneau

Die Initiative "No Lost Generation"

Die syrischen Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als eine friedliche Kindheit und die Chance auf eine bessere Zukunft.

Damit Kinder wie Abdallah und Millionen andere nicht Teil einer "verlorenen Generation" ohne Chancen werden, haben UNICEF und eine Reihe von Partnern vor zwei Jahren die Initiative "No Lost Generation" gestartet, die auch von der Bundesregierung unterstützt wird. Gemeinsam haben wir das Ziel, mehr Kindern in Syrien, Irak, Jordanien, Libanon, Türkei und Ägypten Zugang zu Schule, psychosozialer Hilfe und Ausbildung zu ermöglichen und die Qualität der Hilfen zu verbessern.

UNICEF richtet zum Beispiel Schulen in den Flüchtlingscamps in Jordanien und im Libanon ein, hat Selbstlernkurse für Kinder in Syrien entwickelt und verteilt Schulbücher, Hefte, Schultaschen und anderes Lernmaterial an Hunderttausende syrische Kinder in der Region.

Bitte helfen Sie den syrischen Kindern jetzt – Kindheit kann nicht warten!

AKTUELLES ZUM SYRIEN-KONFLIKT