Zyklon Idai: Betroffene Kinder nach den Zerstörungen durch den Wirbelsturm

NOTHILFE NACH ZYKLON IDAI – JETZT SPENDEN UND HELFEN

DIE KINDER BRAUCHEN EIN SICHERES ZUHAUSE

Der Zyklon Idai hatte Mitte März dramatische Überschwemmungen in Mosambik, Malawi und Simbabwe mit sich gebracht. Der heftige Wirbelsturm ließ zahllose zerstörte Häuser, schlammiges Wasser und weit über eine Million hilfsbedürftige Kinder zurück. 600 Menschen starben durch Idai. Mosambik traf es besonders schlimm. Nur wenige Wochen nach Idai wurde das Land im April von einem zweiten Wirbelsturm getroffen: Zyklon Kenneth.

Die akuten Überschwemmungen sind mittlerweile zurückgegangen. Doch die Situation ist noch immer herausfordernd. Jetzt geht es darum, dass die Kinder wieder ein sicheres Zuhause finden und zur Schule gehen können. Und dass wir sie weiterhin vor Krankheiten schützen – zum Beispiel durch Impfungen. UNICEF unterstützt sie dabei.

Unzählige Menschen hatten durch den Sturm und die Überflutungen ihr Zuhause verloren.

Manche Familien kehren in ihr früheres Zuhause zurück – bzw. in das, was nach den Überflutungen davon übriggeblieben ist.
© UNICEF/UN0306065/Oatway

Hunderttausende Mädchen und Jungen brauchen nach Idai noch immer unsere Unterstützung. Mit Impfungen, sauberem Wasser, Notunterkünften und Lebensmitteln helfen wir ihnen ganz konkret. Auch Sie können den Kindern helfen  mit Ihrer Spende!

Hygieneset für eine Familie zur Prävention von Infektionskrankheiten
Tabletten zur Aufbereitung von je fünf Litern Trinkwasser (20.000 Tabletten)
Spezialnahrung für die Behandlung unterernährter Mädchen und Jungen

Rückkehrende Familien brauchen ein festes Dach über dem Kopf

Immer mehr Familien in Mosambik kehren in ihre Heimat zurück. Die meisten wissen bei ihrer Rückkehr nicht, was sie zuhause erwartet: Hat die Flut überhaupt noch etwas stehen lassen? Lohnt es sich, das zerstörte Haus mühsam wieder aufzubauen? Manche Familien haben alles verloren. Sie haben kein Dach mehr über dem Kopf und müssen wieder ganz von vorne anfangen.

Gemeinsam mit der Regierung in Mosambik entwickelt UNICEF Strategien für die rückkehrenden Familien: Wir helfen ihnen mit Übergangs-Unterkünften und auch dabei, sichere Orte zu finden, damit sie umsiedeln können. Da an manchen Orten die Wasserversorgung noch nicht funktioniert, liefern wir große Mengen an sauberem Trinkwasser in die betroffenen Gebiete.

Gefährliche Krankheiten: UNICEF impft die Kinder

Mehrere Tausend Menschen waren nach dem Wirbelsturm und den Überflutungen an Cholera oder anderen schweren Durchfallerkrankungen erkrankt. Deshalb haben wir große Cholera-Impfkampagnen in Mosambik durchgeführt. Hunderttausende Kinder sind dadurch in den nächsten kritischen Monaten vor der gefährlichen Infektionskrankheit geschützt. Auch gegen andere Krankheiten haben wir die Kinder geimpft, zum Beispiel gegen Polio, Masern und Röteln.

Durchfallerkrankungen wie Cholera werden meistens über schmutziges Wasser übertragen. Für Kinder werden diese Krankheiten schnell lebensbedrohlich. Vor allem in Zeltlagern wie nach der Idai-Katastrophe ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch, denn hier leben viele Menschen eng zusammen. Wir helfen den Kindern, indem wir ihnen zeigen, wie sie sich am besten schützen können.

In manchen Regionen funktioniert die Trinkwasserversorgung nach der Katastrophe schon gut, in anderen Gebieten haben die Familien immer noch kein sauberes Wasser zum Kochen und Trinken. Unsere Mitarbeiter verteilen deshalb vor Ort Hilfsgüter. Dazu gehören sauberes Wasser, Medikamente und Wasserreinigungs-Tabletten.

Für unterernährte Kinder haben wir außerdem auch Spezialnahrung in die Region gebracht. Der Sturm hatte Wochen vor der normalen Erntezeit die Ernten vernichtet. Dadurch haben die Menschen vor Ort jetzt noch weniger Lebensmittel als vorher. Viele Kinder haben zu wenig zu essen. Wir untersuchen die Kinder unter fünf Jahren auf Mangelernährung hin. Damit mangelernährte Kinder wieder stark werden, geben wir ihnen beispielsweise energiehaltige Erdnusspaste und therapeutische Spezialmilch.

Bildung: Kinder wieder in die Schulen bringen

Den Mädchen und Jungen hilft es nach der Katastrophe enorm, wieder zur Schule gehen zu können und so viel Alltag wie möglich zu erleben. In den Übergangszentren haben wir für die geflüchteten Kinder deshalb spezielle Zelte aufgestellt, in denen sie spielen können. In diesen kinderfreundlichen Zonen sind UNICEF-Mitarbeiter für sie da, mit denen sie reden und ihre Sorgen teilen können. Außerdem haben wir in den Zeltdörfern viele Notschulen eingerichtet. So haben sie mehr Struktur in ihrem Leben und können wieder nach vorne schauen.

In den betroffenen Regionen in Mosambik, Malawi und Simbabwe hatte Idai viele Schulen zerstört. Jetzt müssen sie dringend wieder repariert oder neu aufgebaut werden.

Der Grundschullehrer Remane erzählt, was der Zyklon an seiner Schule angerichtet hat und welchen Herausforderungen er jetzt gegenübersteht.

HILFE FÜR DIE OPFER DES ZYKLONS – SEIT DEM ERSTEN TAG

Die vom Wirbelsturm Betroffenen brauchen unsere Hilfe, um wieder an ihr altes Leben anknüpfen zu können oder um sich neu etwas aufbauen zu können. Unsere Helfer sind dank Ihrer Spenden seit dem ersten Tag der Katastrophe an der Seite der Kinder und ihrer Familien. Unter den Helfern ist der deutsche UNICEF-Mitarbeiter Daniel Timme. Seinen Augenzeugen-Bericht aus Mosambik lesen Sie hier

Flucht in der Nacht: Claudetes Geschichte 

Claudete ist eine der vielen Mütter, die Hals über Kopf alles zurücklassen mussten, als Idai mitten in der Nacht auf Mosambik traf. Wie sie die Flucht gemeinsam mit ihren Kindern erlebt hat, erzählt sie in unserer Bildergeschichte. 

Wirbelsturm verwüstete Städte und überflutete Straßen 

Mitte März hatte der Zyklon Idai Mosambik und die Nachbarländer Malawi und Simbabwe schwer getroffen. Der Wirbelsturm verwüstete Städte und Orte, überflutete Straßen und Felder und machte Hunderttausende Menschen obdachlos.

Wir setzen unsere Arbeit fort – mithilfe Ihrer Spende! 

Wir haben in Mosambik schon viel für die Kinder erreicht. Die Überschwemmungen sind zurückgegangen, und die unübersichtliche erste Zeit nach der Katastrophe liegt hinter den Kindern. Jetzt geht es für uns darum, an der Seite der Kinder zu bleiben und unsere Arbeit vor Ort fortzusetzen. Zum Beispiel, indem wir noch mehr Notschulen für sie einrichten. Und auch, indem wir sie weiterhin mit Lebensmitteln und Trinkwasser versorgen und sie vor lebensgefährlichen Krankheiten schützen. 

Ein Mädchen in Mosambik kann nach dem Wirbelsturm wieder zur Schule gehen.

Wir helfen mit, die Kinder nach dem Wirbelsturm wieder zurück in die Schulen zu bringen.
© UNICEF/UN0294987/DE WET

Gemeinsam mit Ihnen können wir den Mädchen und Jungen und ihren Familien mit einfachen Mitteln helfen. Dabei zählt jede Spende für die Opfer in Mosambik, Malawi und Simbabwe! Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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