Zyklon Idai: Betroffene Kinder nach den Zerstörungen durch den Wirbelsturm

NOTHILFE NACH ZYKLON IDAI – JETZT SPENDEN UND HELFEN

DIE KINDER BRAUCHEN IMPFUNGEN UND SAUBERES WASSER

Nach dem Zyklon Idai sind die dramatischen Überschwemmungen in Mosambik, Malawi und Simbabwe an vielen Stellen zurückgegangen. Hinterlassen hat der Wirbelsturm zahllose zerstörte Häuser, schlammiges Wasser und weit über eine Million Kinder, die weiterhin unsere Hilfe brauchen. Denn vor allem das verunreinigte Wasser bringt neue Gefahren mit sich: Die Cholera und andere Krankheiten könnten sich in den Notunterkünften rasend schnell weiter ausbreiten. Fast 5.000 Menschen sind in der Katastrophen-Region bereits an Cholera erkrankt.

UNICEF-Mitarbeiter wie Daniel Timme helfen den Kindern nach dem Wirbelsturm.

Eine unserer größten Sorgen ist die Ausbreitung von Durchfall-Erkrankungen und Cholera. Wir müssen sauberes Trinkwasser zu allen Opfern des Zyklons bringen."

- Daniel Timme, UNICEF Mosambik

Mindestens 1,5 Millionen Mädchen und Jungen brauchen nach Idai noch immer unsere Unterstützung. Mit Impfungen, sauberem Wasser, Notunterkünften und Lebensmitteln helfen wir ihnen in der aktuellen Notsituation. Auch Sie können den Kindern helfen  mit Ihrer Spende!

Hygieneset für eine Familie zur Prävention von Infektionskrankheiten
Zucker-Salz-Lösung zur Behandlung lebensbedrohlicher Dehydrierung (1.000 Päckchen)
Spezialnahrung für die Behandlung unterernährter Mädchen und Jungen

Gefahr durch verunreinigtes Wasser: UNICEF hilft 

Mehrere Tausend Menschen sind nach dem Wirbelsturm und den Überflutungen an Cholera erkrankt. Kürzlich  haben wir eine große Impfkampagne für 900.000 Menschen in Mosambik durchgeführt, damit es nicht noch mehr Opfer werden. Auch gegen andere Krankheiten werden wir die Kinder impfen, zum Beispiel gegen Masern.

Cholera und andere schwere Durchfallerkrankungen werden meistens über schmutziges Wasser übertragen. Für Kinder werden diese Krankheiten schnell lebensbedrohlich. In den Zeltstädten ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch: Hier leben viele Menschen eng zusammen. Wir helfen den Kindern, indem wir ihnen zeigen, wie sie sich am besten schützen können. Und vor allem impfen wir sie, damit sie in den nächsten kritischen Monaten geschützt sind.

In manchen Regionen funktioniert die Trinkwasserversorgung nach der Katastrophe schon gut, in anderen Gebieten haben die Familien immer noch kein sauberes Wasser zum Kochen und Trinken. Unsere Mitarbeiter verteilen deshalb vor Ort Hilfsgüter. Dazu gehören sauberes Wasser, Medikamente und Wasserreinigungs-Tabletten.

Für unterernährte Kinder haben wir außerdem auch Spezialnahrung in die Region gebracht. Der Sturm hatte Wochen vor der normalen Erntezeit die Ernten vernichtet. Dadurch haben die Menschen vor Ort jetzt noch weniger Lebensmittel als vorher. Viele Kinder haben zu wenig zu essen. Damit sie wieder stark werden, geben wir ihnen beispielsweise energiehaltige Erdnusspaste und therapeutische Spezialmilch.

HILFE FÜR DIE OPFER DES ZYKLONS – SEIT DEM ERSTEN TAG

Die vom Wirbelsturm Betroffenen brauchen einfache, aber effektive Hilfe, um die nächste Zeit zu überstehen. Unsere Helfer sind dank Ihrer Spenden seit dem ersten Tag der Katastrophe an der Seite der Kinder und ihrer Familien. Unter den Helfern ist der deutsche UNICEF-Mitarbeiter Daniel Timme. Seinen Augenzeugen-Bericht aus Mosambik lesen Sie hier

Flucht in der Nacht: Claudetes Geschichte 

Claudete ist eine der vielen Mütter, die Hals über Kopf alles zurücklassen mussten, als Idai mitten in der Nacht auf Mosambik traf. Wie sie die Flucht gemeinsam mit ihren Kindern erlebt hat, erzählt sie in unserer Bildergeschichte. 

Notschulen: Bildung inmitten der Zerstörung

In den Aufnahmezentren der geflüchteten Familien haben wir für die Kinder spezielle Zelte aufgestellt, in denen sie spielen können. In diesen kinderfreundlichen Zonen sind UNICEF-Mitarbeiter für sie da, mit denen sie reden und ihre Sorgen teilen können. Außerdem haben wir in den Zeltdörfern bereits erste Notschulen eingerichtet. Den Mädchen und Jungen hilft es enorm, wieder zur Schule gehen zu können. So haben sie mehr Struktur in ihrem Leben und können wieder nach vorne schauen.

In den betroffenen Regionen in Mosambik, Malawi und Simbabwe hat Idai unzählige Hütten und Wohnhäuser schwer beschädigt. Auch viele Schulen sind durch den Sturm und die Überflutung zerstört worden. 

Der Grundschullehrer Remane erzählt, was der Zyklon an seiner Schule angerichtet hat und welchen Herausforderungen er jetzt gegenübersteht.

Wirbelsturm verwüstete Städte und überflutete Straßen 

Mitte März hatte der Zyklon Idai Mosambik und die Nachbarländer Malawi und Simbabwe schwer getroffen. Der Wirbelsturm verwüstete Städte und Orte, überflutete Straßen und Felder und machte Hunderttausende Menschen obdachlos.

Wir setzen unsere Arbeit fort – mithilfe Ihrer Spende! 

Wir haben in Mosambik schon viel für die Kinder erreicht. Die Überschwemmungen sind zurückgegangen, und die unübersichtlichen ersten Tage nach der Katastrophe liegen hinter den Kindern. Jetzt geht es für uns darum, an der Seite der Kinder zu bleiben und unsere Arbeit vor Ort fortzusetzen. Zum Beispiel, indem wir noch mehr Notschulen für sie einrichten. Und auch, indem wir sie weiterhin mit Lebensmitteln und Trinkwasser versorgen und sie vor lebensgefährlichen Krankheiten schützen. 

Ein Mädchen in Mosambik kann nach dem Wirbelsturm wieder zur Schule gehen.

Wir helfen mit, die Kinder nach dem Wirbelsturm wieder zurück in die Schulen zu bringen.
© UNICEF/UN0294987/DE WET

Gemeinsam mit Ihnen können wir den Mädchen und Jungen und ihren Familien mit einfachen Mitteln helfen. Dabei zählt jede Spende für die Opfer in Mosambik, Malawi und Simbabwe! Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

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