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Gewalt hinterlässt Spuren

Jedes Kind hat ein Recht darauf, frei von Gewalt aufzuwachsen. Trotzdem ist Gewalt für
viele Kinder bis heute alltäglich. Daher wird zu diesem Thema im April und Mai auf der
Homepage der Gemeinde Lehre eine digitale Fotogalerie unter https://www.lehre.de/freizeit-kultur/ausstellungen/ zu sehen sein.

Die Ausstellung „Gewalt hinterlässt Spuren“ versammelt aufrüttelnde Fakten zum Thema
Gewalt in der Erziehung. „Sie macht insbesondere auf wenig beachtete Formen von Gewalt
aufmerksam, wie etwa psychische Misshandlung, und erklärt, welche verheerenden Folgen
häufige Gewalterfahrungen für Kinder haben können“, so Hannelore Hesse, die sich für
Unicef auch in der Gemeinde Lehre engagiert und die Ausstellung angeschoben hat.

Aufgrund der Corona-Situation ist momentan keine Ausstellung im Rathaus möglich, daher
soll die Ausstellung digital auf der Homepage der Gemeinde Lehre stattfinden. „Wir müssen
in diesen Zeiten neue Wege gehen. Nachdem wir vor dieser Pandemie zusätzlich zur
Ausstellung im Rathaus einen Online-Auftritt organisiert hatten, wird nun auf der Homepage
die Ausstellung mit dem Hinweis auf Gewalt erfolgen“, so Gemeindebürgermeister Andreas
Busch zu der neuen digitalen Ausstellung.

Wie sich UNICEF weltweit zum Schutz von Kindern vor Gewalt einsetzt, wird an
Programmen aus Niger, Bolivien, Jordanien und von den Philippinen gezeigt. Außerdem
macht die Ausstellung deutlich, was jeder Einzelne auch in Deutschland tun kann.
Die Ausstellung ist Teil der UNICEF-Kampagne #NiemalsGewalt. Mit der Kampagne will
UNICEF Deutschland das Bewusstsein für alltägliche Gewalt gegen Kinder schärfen. Dass
Gewalt niemals hingenommen werden darf, muss als Daueraufgabe für die ganze
Gesellschaft verstanden werden.