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"WASSER WIRKT" VORTRAG ÜBER DIE UNICEF-PROJEKTREISE NACH KAMBODSCHA

Die UNICEF-Ehrenamtliche Petra Mewes berichtete am 2. Juli im Hörsaalzentrum der TU Dresden über ihre Einblicke in die „Wasser wirkt“-Kampagne in Kambodscha. Sie beschreibt die Situation in Kambodscha, erzählt wie UNICEF die Spendengelder dort einsetzt und lässt an den Begegnungen vor Ort teilhaben.

Weltweit haben rund 780 Millionen Menschen bis heute keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, 2,5 Milliarden Menschen fehlt es an ausreichenden sanitären Einrichtungen. Im Rahmen der „Wasser wirkt“-Kampagne macht UNICEF auf diese Missstände aufmerksam. Ziel der Kampagne ist es, 500.000 benachteiligte Kindern in Äthiopien, Bangladesch, Sambia, Somalia, Südsudan und Kambodscha mit sauberem Trinkwasser, Latrinen und Informationen über Hygiene zu versorgen.

Petra Mewes von der UNICEF-Arbeitsgruppe Leipzig reiste im Januar 2013 zusammen mit neun weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern des Kinderhilfswerks nach Kambodscha um sich im Rahmen einer Projektreise ein eigenes Bild von der UNICEF-Arbeit vor Ort zu machen. Dort haben zwei Drittel der Menschen auf dem Land keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser, nur jeder Vierte hat Zugang zu sanitären Anlagen und in einigen Regionen ist das Grundwasser arsenverseucht. Die meisten Familien wissen außerdem nicht, dass schlechte Hygiene für viele Krankheiten verantwortlich ist. UNICEF hilft in den besonders betroffenen Provinzen Kampong Cham und Siem Reap sowie in der Hauptstadt Phnom Penh, Brunnen und Latrinen zu bauen. Außerdem schult UNICEF die Dorfbewohner auch darin, selbst Aufklärungskampagnen zu Hygiene und Gesundheit durchzuführen.

Auf ihrer Reise besuchte Petra Mewes Hygieneprojekte in Slums der Hauptstadt Phnom Penh und klärte Familien in der Provinz Kampong Cham darüber auf, wie sie trotz der Verseuchung des Grundwassers mit Arsen gesund bleiben. Sie erfuhr aus erster Hand, wie UNICEF die Spendengelder vor Ort einsetzt und was damit bewirkt wird.