Gemeinsam überlegen die Schüler, ob Glück selbstverständlich ist und wie man Kinder schützen kann.

SCHÜLER MACHEN SICH STARK FÜR KINDERRECHTE

Ganz besonderen Besuch erhielten die Schüler der Klasse 5d in ihrem Politikunterricht: Zwei Mitarbeiterinnen der Weltorganisation Unicef kamen ins Maria-Wächtler-Gymnasium. Mit im Gepäck: Material, Fotos und Plakate zum Thema Kinderrechte.

Doch zuerst war eine Frage von großer Bedeutung: „Könnt ihr euch vorstellen, was ein Kind braucht, um glücklich zu sein?“, fragte Unicef-Mitarbeiterin Frau van Beek die Kinder. Schon wurden Stifte und Zettel gezückt, Ideen notiert – immer wieder fragten die Schüler nach neuen Karteikarten. Nach nur wenigen Minuten kamen so jede Menge Vorschläge zusammen, die die Klasse auf dem Fussboden sammelte und sortierte.

Familie, Freunde, Essen und Trinken, ein Dach über dem Kopf – darin waren sich die Schüler einig. Aber auch Beiträge wie Zuneigung und Liebe, Bewegung und Natur durften nicht fehlen. „Gemeinsam habt ihr hier tolle Ideen zusammengetragen“, erklärte van Beek erfreut und präsentierte den Schülern sogleich mehrere Bilder an der Tafel, die sie mit ihrer Kollegin im Unicef-Materialkoffer mitgebracht hatte. „Welche Rechte haben denn eigentlich Kinder? Wisst ihr das?“, fragte van Beek weiter in die Runde.

 

Auf einem Arbeitsblatt bekamen die Schüler eine Auswahl zusammengestellt. Jeder Schüler entschied zuerst, welches Recht für ihn am wichtigsten ist, bevor gemeinsam in der Gruppe die einzelnen Rechte erarbeitet wurden. Nach und nach präsentierten die Gruppen die Kinderrechte – unter anderem gehörten dazu: Recht auf Gleichheit, Recht auf Sport und Freizeit sowie Recht auf Schutz vor Gewalt.

 

Nachdem Frau van Beek noch einige Daten und Fakten zur Organisation mitteilte, bedankte sich die Klasse mit Applaus. Ein Plakat ließen die Mitarbeiterinnen als Erinnerung im Raum hängen. Damit auch weiterhin eines klar ist: Kinder haben Rechte – am MWG, in Essen, in der Welt.

 

Julia Halbach