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DAUGHTERVILLE FESTIVAL 2018

Unter dem Motto „Deutschland – ein schulisches Schlaraffenland?“ diskutierten Vertreter der lokalen Amnesty International- und Viva con Agua-Gruppen mit zwei Mitgliedern unseres UNICEF-Juniorteams aus Hamburg beim Daughterville Festival am 16. Juni.

Die Teilnahme an diesem bereichernden und aufklärenden Gespräch war nicht das Einzige, was unsere Gruppe beglückte. Dank der Veranstalter des Daughterville Festivals durften fünf Mitglieder unseres UNICEF-Juniorteams das Gelände von 13-22 Uhr umsonst betreten, um unsere gemeinnützige Arbeit vielseitig zu präsentieren. Anders als übrige Festival wird das Daughterville jährlich von einem Team bestehend aus 30 Jugendlichen organisiert, die ihre eigenen Ideen einbringen und umsetzen. So haben wir und andere bereits erwähnte anwesende Organisationen nicht nur die Möglichkeit unsere eigene Arbeit vorzustellen, sondern uns auch gegenseitig zu informieren.

Um die Atmosphäre locker und positiv zu halten, ließen die Besucher beim Beutel-Bemalen ihrer Kreativität freien Lauf. Insbesondere diese Aktion brachte viel Aufmerksamkeit und zwischenmenschliche Interaktion mit sich: Wir lernten nicht nur Jugendliche kennen, es nahmen auch zehnjährige Kinder und konträr dazu Großeltern mit ihren Enkeln teil und gestalteten entweder einen eigenen oder gemeinsamen Beutel, der an dieses Festival und somit an unsere UNICEF-Gruppe erinnert. Aufgrund unserer kreativen Idee schlossen sich sogar Freundschaften zwischen den Künstlern, die beim Beutel-Bemalen mit ihrem Nachbarn plauderten und auf einer Wellenlänge waren!

Ebenso groß war die Begeisterung bei unserer kostenfreien Henna-Bemalung, bei der insbesondere die Mädchen Schlange standen. Währenddessen hatten wir auch die Möglichkeit mit den Jugendlichen zu reden und mögliche Fragen über unsere ehrenamtliche Arbeit bei UNICEF zu beantworten.

Zuletzt nutzten wir diese Gelegenheit, um die neue „Traum-Aktion“ - bei der die Gäste ihren Traum niederschreiben und diesen mit dem eines unprivilegierten, hoffnungsvollen Kindes vergleichen – durchzuführen. Hiermit weckten wir das Interesse der überwiegend jungen Menschen und schufen Bewusstsein für die Ähnlichkeit oder eben die Verschiedenheit ihrer Persönlichkeit mit der eines aus einem Entwicklungsland stammenden Kindes. Erstaunlicherweise waren alle genannten Träume immateriell und die meisten basierten auf moralischen Werten, die für ein friedliches globales Zusammenleben sorgen.

(Büsra Gümüs)