Quarree-Bild-4

KINDERFEST ZUGUNSTEN VON UNICEF

Über eine halbe Milliarde Menschen auf der Welt leben ohne sauberes Trinkwasser, was sieben Prozent der Weltbevölkerung reflektiert. Ein Großteil der Betroffenen sind Kinder.

Im Jemen ereignet sich darüber hinaus derzeit die größte humanitäre Krise der Welt. Die lebenswichtigen Wasser-, Gesundheits- und Sanitärversorgungen sind durch diverse Feindseligkeiten stark beeinträchtigt. UNICEF und weitere internationale humanitäre Organisationen unterstützen vor Ort, es gibt Hoffnung und doch bleibt die Situation prekär.

Um Aufmerksamkeit auf die mangelhaften Wasserzugänge in vielen Teilen der Welt sowie auf die Situation im Jemen zu lenken, organisierte die UNICEF-Arbeitsgruppe Hamburg am 24. März 2018 im Quarree Wandsbek eine Veranstaltung unter dem Motto „Ohne Wasser keine Kindheit“.

In spannenden Stations- und Wettspielen mit attraktiven Preisen wurde das Thema Wasserbeschaffung behandelt. Die teilnehmenden Kinder transportierten beispielsweise auf einem Wasserparcours schwere Kanister mit Trinkwasser über weite Distanzen und sammelten so eine Erfahrung, die für Millionen gleichaltrige Kinder aus anderen Teilen der Welt den Alltag reflektiert. Die ehemalige deutsche Profiboxerin Ina Menzer, welche die „Ohne Wasser keine Kindheit“-Aktion tatkräftig unterstützte, versuchte sich ebenfalls auf dem Parcours und realisierte wie klein die eigenen alltäglichen Herausforderungen doch sind.

Die Malstation, an der Kinder ihre eigene Stofftasche kreieren konnten sowie die musikalische Einlage eines Kinderchors sorgten zudem für weitere Aufmerksamkeit, großen Zulauf und gute Unterhaltung.

Das Motto „Ohne Wasser keine Kindheit“ wurde nicht nur kommuniziert, sondern von den Besuchern der Veranstaltung auch realisiert und verinnerlicht.

Ohne die tatkräftige Unterstützung des Quarree Wandsbek wäre die Veranstaltung nicht möglich gewesen – herzlichen Dank dafür. Zudem gilt ein besonderer Dank allen Ehrenamtlichen von UNICEF Hamburg, die durch ihr Engagement und mit der Veranstaltung verdeutlich haben, dass die mangelhaften Wasserzugänge sowie die Situation im Jemen nicht hinnehmbar sind.