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UNICEF HAMBURG POETRY SLAM „TRÄUME SIND GRENZENLOS“

Unter dem Motto “Träume sind grenzenlos “ erfüllte die UNICEF Hamburg-Hochschulgruppe ihren Traum vom Poetry Slam. Bereits vor dem Betreten der Bühne im “Freundlich + Kompetent“ war die Nervosität nicht zu übersehen. Den Abend eröffnete der UNICEF-Moderator Daniel, nachdem eine unerwartete Anzahl von Zuschauern die gesamte Location füllte, und führte sie mit seiner positiven Stimmung durch den Abend. 

Fünf Poetinnen und Poeten (Günther Nacken, Lena Iwersen, Arne Poeck, Sofia Fakhri und Caroline Albers), die sich seit mehreren Jahren auf der Slam-Bühne befinden, haben ihre eigenen Dichtungen mitgebracht und damit ehrenamtlich die Bühne betreten, um gemeinsam mit UNICEF den guten Zweck zu unterstützen: die Nothilfe für die Syrienkrise. Dort versucht UNICEF nicht nur Essen, Wasser und medizinische Versorgung in Flüchtlingscamps bereitzustellen, sondern auch Schreibhefte, Spielzeuge und Bücher für die Kinder, die dort unter äußerst dürftigen Umständen leben müssen. 

Im Wettstreit um den ersten Platz überzeugten die Slammer mit den verschiedensten Themen das Publikum: Träume (passend zum Motto), Toleranz, scheiternde Liebe und sogar Sado-Maso. Aber letzten Endes blieb eine Entscheidung nicht aus. Zum Höhepunkt des Abends kürte das Publikum per Applaus zunächst Lena Iwersen, die über Toleranz slammte, und Caroline Albers, die sich dem Thema der tragischen Romantik verschrieb, zu den Finalistinnen, von denen Caroline als letztendliche Gewinnerin aus der Finalrunde hervorging. Dennoch bekam jeder ein kleines Geschenk als Dankeschön von UNICEF für seinen eindrucksvollen Vortrag. Ein spezieller Dank ging auch an Julius Horn, der als Leiter des „F+K“ diesen Abend ausgerichtet hatte und selbst zum Spenden aufrief. Am Ende wurden jedoch nicht nur Spenden, sondern auch Träume eingesammelt: Jeder Besucher durfte seinen Traum auf ein Blatt Papier schreiben, welche UNICEF im Rahmen der Kampagne „Träume sind grenzenlos“ sammelt. 

Mit den großzügigen Spenden konnte ein toller Abend abgeschlossen werden: So ist dank der Slammer, des Teams von „F+K“ und natürlich jedem der an diesem Abend teilgenommen hat eine beträchtliche Summe zusammengekommen, die vielleicht nicht die Welt rettet, aber ganz sicher einen Unterschied für die Kinder in den Flüchtlingscamps macht.