Ein Mädchen läuft nach der Schule nach Hause
© UNICEF/UNI102232/SautereauEin Mädchen läuft nach der Schule nach Hause

Ausstellung „Der stumme Hilfeschrei der Kinder der Dritten Welt“

Lebensbedingungen von Kindern unterschieden sich weltweit. Doch was bedeutet das konkret? Wie steht es um die Menschen- bzw. Kinderrechte in anderen Ländern? Schutz und Sicherheit, Bildungsmöglichkeiten, Gesundheitsversorgung, ...
Über Monate hinweg haben sich Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe am Donauwörther Gymnasium umfassend mit Kinderrechtsverletzungen in ärmeren Ländern auseinandergesetzt. Anlass war ein  Projektseminar zum Thema "Frieden statt Waffen" unter Leitung von Philumene Reiser.
Entstanden ist aus der intensiven Beschäftigung eine Ausstellung. Diese trägt den Titel "Der stumme Hilfeschrei der Kinder in der Dritten Welt". Auf selbst gestalteten Schautafeln zeigen die Gymnasiasten, warum bspw. sogenannte Hexenkinder in Zentralafrika verfolgt werden, unter welchen Bedingungen Müllkinder in Indien arbeiten müssen, welche Auswirkungen unser Konsumverhalten bspw. hinsichtlich des Elektroschrotts hat oder beleuchten das Thema Kindersoldaten.

Um sich auf die Vernissage vorzubereiten, arbeiteten die Schüler in verschiedenen Arbeitsgruppen, organisierten Treffen in den Ausstellungsräumlichkeiten und ein Treffen mit einer der Gründerinnen der UNICEF-AG Ingolstadt, Christine Seehofer. Zudem nahmen die elf TeilnehmerInnen des Projekt-Seminars an „UN im Klassenzimmer“ teil, einer Aktion der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V.. Dort erhielten die Schüler einen Einblick in die Aufgaben der UN.

Zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung konnte Michael Kruck,  Vorstandssprecher Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG, rund 60 Gäste begrüßen und ehrte das Engagement der Jugendlichen. Die UNICEF-Regoinalgruppe Ingolstadt ist stellvertretend für UNICEF Schirmherr des Schulprojekts. Zur Ausstellungseröffnung kamen UNICEF-Regionalbeauftragte Annette Wahle und die Leiterin der UNICEF-Arbeitsgruppe Ingolstadt, Christine Seehofer.
Weitere Festredner waren Karl Auinger, Schulleiter des  Donauwörther Gymnasiums, sowie Ehrengast MdL Tanja Schorer-Dremel, CSU-Abgeordnete und Vorsitzende der Kinderkommission des Bayerischen Landtages.
Musikalisch begleitet wurde die Vernissage vom Kinderchor aus Manching unter der Leitung von Musikprofessor Uwe Liefländer.  

Die Ausstellung „Der stumme Hilfeschrei der Kinder in der Dritten Welt“ kann bis einschließlich Freitag, 27. Juli, im Schalterraum der Raiffeisen-Volksbank Donauwörth eG im Ried (Hindenburgstraße 8) zu den Öffnungszeiten besucht werden.

Bildergalerie

Zusammen mit Frau Christine Seehofer plant das Projekt-Seminar im Herbst 2018 an verschiedenen Grundschulen im Landkreis Donau-Ries  über Kinderrechte zu informieren, um Kinder auch im frühen Alter für Friedenserziehung und Solidarität zu sensibilisieren.

Eine Engagment, das berührt - und weitergetragen werden soll!
Wir wünschen der Ausstellung zahlreiche Besucher und nachhaltige Impulse.