Brunnen mit Luftballons © AG Lörrach

BRUNNENFEST - DAS FÜNFTE

Das 5. Lörracher Brunnenfest , an welchem sich Amnesty und Kiwanis mit eigenen Ständen beteiligten, glich einem Füllhorn, dessen Segen allen Kinder gilt.

Früchte, Blumen und Bänder am Hirschenbrunnen verdeutlichten das Thema Erntedank. Freude und Dank über das Geschenk einer guten Ernte, wurden hier zum Segen auch für die, die in anderen Erdteilen aus vielerlei Gründen leer ausgehen. Gegen ein kleine Spende wurden Äpfel verteilt, Spiele angeboten und Informationen bereitgestellt, wie UNICEF Kindern in Krisengebieten hilft.

Im Mittelpunkt des Festes stand das Thema: Kindheit braucht Frieden.

Nur in Friedenszeiten können auch die Kinderrechte gedeihen. Gewalt, Angst und Trauer sind Früchte des Krieges, in Friedenszeiten jedoch blühen Rechte, Freiheit, Wohlstand, Bildung und frohes Miteinander. Ziel der UNICEF Kampagne ist es, allen Kindern wenigstens zeitweise eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen. Daher werden Schutzräume, abgeschirmt von den Schauplätzen des Krieges z.B.in den Flüchtlingslagern in und um Syrien ausgewiesen.

Beim Brunnen am Alten Markt wurde von der Möglichkeit Friedensbotschaften in die Welt zu senden, reger Gebrauch gemacht. Unter dem Motto: spray for peace, entstanden farbenfrohe Kunstwerke auf flatternden Leintüchern, die so, -zu Friedensfahnen geadelt, -Passanten zum Nachdenken animierten.

Eselin Lilly und Hündin Mala waren Anziehungspunkt für zahlreiche Kinder und Erwachsene, die gerne neben einer Rübe fürs Eselchen auch einen Euro fürs Spendenkässchen gaben. So trugen die tierischen Botschafter für Kinderrechte zu einem finanziellen Erfolg bei, der ja bei allem Idealismus doch vonnöten ist, um tatkräftig Hilfe leisten zu können.

Auch das Glücksrad und die Wundertüten fanden ihre Anhänger. Unter dem Slogan: „damit das Rad des Lebens zum Glücksrad wird“, drehte sich das Schicksalsrad unermüdlich und die Wundertüten, mit ihrer Bestimmung: „dass „Wunder wahr werden“, fanden regen Absatz.

Eine Erdnussrutsche verbildlichte die (Über)Lebenskraft, die in einer Erdnuss steckt und wurde von Spenden angetrieben, kullernd zu lebensrettender Erdnusspaste.

Mit Amnesty zusammen, wurde ein „Menschenrechtsweg zum Wohl der Kinder“ in Lörrach beworben, der aus der Erkenntnis heraus entstanden ist, dass nur , wo Menschenrechte geachtet werden, Kindern ihre Rechte zukommen. Auch in Deutschland, auch in Lörrach sind Demokratie und Freiheit gefährdet, wenn man sich nicht der Bedeutung der Menschenrechte,-auch im Stadtbild,- vergewissert und als gemeinsame Basis des Zusammenlebens unterschiedlicher Kulturen immer wieder einfordert.

Diesem, an Lörrach gerichteten Appell schloss sich auch Kiwanis als Organisation an, die das Wohl von Kindern regional und weltweit im Fokus hat.

Der Spendenertrag des Festes belief sich auf 653,70 Euro

Wir danken allen Geldspendern und Unterstützern, sowie der Stadt Lörrach und dem Obstanbaubetrieb Schörlin aus Huttingen für die großzügige Apfelspende.