Einweihung der ersten Taffel vov Menschenrechts-Kinderrechtsweg © AG Lörrach

MENSCHEN-KINDERRECHTSWEG

Täglich werden wir überflutet von erschreckenden Nachrichten, düsteren Stimmungsbildern, beängstigenden Menschenrechtsverletzungen.

Aber es gibt auf der ganzen Welt auch die guten Geschichten, die die von Mitmenschlichkeit und Solidarität handeln, von selbstlosem Helfen und ehrlichem Handeln, von zärtlicher Liebe und Löwenmut. Vielleicht sollten öfter auch mal diese Geschichten erzählt werden, um die Hoffnung für die Welt nicht zu verlieren.

Heute wird so eine gute Geschichte erzählt. Die Geschichte einer Stadt, die sich einen Menschen-Kinderrechtsweg verordnet.

Weltweit wird am 10. Dezember 2018 der 70. Jahrestag der Menschenrechte feierlich begangen. Dass die Kinderrechte in einem Atemzug,- also gleichbedeutend mit den Menschenrechten,- genannt werden,- das ist und war auf der Welt nicht selbstverständlich, sondern nahm seinen Anfang erst vor knapp 30 Jahren, als die Kinderrechtskonventionen verabschiedet wurden. (Der UN Kinderrechtskonvention sind übrigens mehr Staaten beigetreten, als jeder anderen Konvention zuvor, nämlich alle Länder außer der USA.)

Mit dem Menschen- Kinderrechtsweg, der auf einer Tafel beide Texte eines Menschen- und Kinderrechtsartikels darstellt, gibt die Stadtgemeinschaft nicht nur ein Bekenntnis zur Einhaltung der Menschenrechte ab, sondern erklärt sich auch dazu bereit, das Kindeswohl an die erste Stelle aller Entscheidungen zu stellen.

Die Enthüllung der ersten Tafel mit Artikel 1 am Rathaus in Lörrach ist nicht Schlusspunkt eines Bürgerbegehrens, sondern Startschuss und Wegweiser für die Richtung, die die Stadt gehen will.

Amnesty International und UNICEF sind sich einig, dass die Einhaltung der Menschenrechte der Königsweg zu Freiheit, Demokratie und Frieden sind. 

Heute steht Artikel 1 im Fokus: 

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ - Dieser Satz steht unumstößlich inmitten der Wirren und Unzulänglichkeiten der Welt, -und solange Menschen diese Wahrheit als Maxime ihres Handelns nehmen, ist Hoffnung.