Krieg und Gewalt in Syrien - UNICEF Oberberg zum 10. Jahrestag am 15. März

Laut UNICEF ist die Situation der syrischen Kinder nach fast einem Jahrzehnt der Gewalt heute schlimmer als je zuvor. Tagtäglich werden Mädchen und Jungen ihrer elementaren Rechte beraubt. Rund 12.000 Kinder wurden seit dem Beginn des Krieges getötet oder verletzt. Die Vereinten Nationen dokumentierten 2020 weiterhin 61 Angriffe auf Schulen und 29 Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen.

Von einer Kindheit kann man unter diesen extremen Bedingungen nicht sprechen. Die Kinder kennen keine Geborgenheit, kein freies und unbekümmertes Spielen und vielen ist ein Schulbesuch unmöglich. Sie leiden unter Mangelernährung, Krankheiten, sind auf der Flucht und durch Angriffe schwer traumatisiert. In dieser katastrophalen Lage und mit einem äußerst schwachen Gesundheitssystem sind sie auch noch durch die Covid19-Pandemie stark gefährdet.

Der Einsatz von UNICEF ist eine der größten Hilfsoperationen in der Geschichte des Kinderhilfswerks. Mit Wasser, Medikamenten, Hygienesets und Nahrungsmittel versorgen die Nothelfer Kinder und Familien vor Ort. Die Ehrenamtlichen der UNICEF-Arbeitsgruppe Oberberg denken mit großer Sorge an die vielen Kinder, die ohne medizinische Versorgung, ohne ausreichende Ernährung und Trinkwasser in Kälte und mangelhaften Unterkünften ausharren müssen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn die Menschen im Oberbergischen unsere Bemühungen unterstützen und für die Kinder in Not spenden. Jeder Beitrag hilft und wird dringend benötigt.

UNICEF Oberberg sagt herzlich DANKE!