Zehn UNICEF-JuniorBotschafter zu Besuch bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel © UNICEF DT/2012/Julia Zimmermann

KIDSTAKEOVER2018 - TAG DER KINDERRECHTE

Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Kinderrechtskonvention. Dieses Datum jährte sich nun zum 29. Mal und so feierten wir auch in diesem Jahr den Tag der Kinderrechte. UNICEF erinnert damit jedes Jahr daran, dass jedes Kind die gleichen Rechte hat - egal wo es her kommt, wo es wohnt oder welche Religion es hat. Dieser Tag zeigt aber auch immer wieder aufs Neue, dass es noch viel zu tun gibt, bis die Kinderrechte überall Wirklichkeit werden. 

In Ravensburg und Weingarten wollten wir an diesem Tag besonders das Recht auf Partizipation und Meinungsfreiheit in den Mittelpunkt stellen. Viel zu selten werden Kinder beispielsweise in der Politik gehört. Das war an diesem Tag anders! 

Was gefällt den Kindern an ihrer Stadt? Und was würden die Kinder anders machen, wenn sie Politiker oder Bürgermeister der Stadt wären? Nachdem diese Fragen am Tag zuvor in einer kurzen Unterrichtseinheit innerhalb der Klasse besprochen wurden, ging es am nächsten Tag ins Rathaus. Die Hochschulgruppe Ravensburg-Weingarten organisierte für jeweils eine bzw. zwei Klassen aus Weingarten und Ravensburg den Besuch im jeweiligen Rathaus. Die Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Weingarten hatten so die Möglichkeit, mit Herrn Rainer Beck, Abteilungsleiter des Bereichs Gesellschaft, Bildung und Soziales der Stadt Weingarten, über die regionale Politik ihrer Stadt zu sprechen. Nach einer kurzen Führung durch das Rathaus stellte sich Herr Beck den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler. 
Die Schüler der Waldorfschule Ravensburg trafen Herrn Dr. Daniel Rapp, Oberbürgermeister der Stadt Ravensburg. Auch er stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler. Eine anschließende Führung durch den alten Sitzungssaal des Rathauses und sogar durch das Büro von Oberbürgermeister Rapp rundete den Vormittag ab. 

Die Politiker nahmen sich jeweils sehr viel Zeit und trotz allem könnten die vielen, vielen Fragen der Kinder nicht beantwortet werden. Das zeigt, wie wichtig es den Kindern augenscheinlich ist, mitzusprechen. 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!