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SPENDENAKTION UKRAINE

Bereits seit mehr als drei Monaten herrscht in der Ukraine ein Krieg, der schon in seinem ersten Monat 4,3 Millionen Kindern ihr Zuhause gekostet hat. Insgesamt haben bisher rund 11,3 Millionen Menschen ihr Heim verloren.
Nach aktuellen Schätzungen benötigen rund drei Millionen Kinder in der Ukraine humanitäre Hilfe.
Um die Menschen und insbesondere die Kinder in der Ukraine zu unterstützen, haben wir am 01. Juni 2022 in Form eines Informationsstandes über die Auswirkungen des Krieges auf die dort lebenden Menschen informiert und dazu aufgerufen, die Arbeit von Unicef in der Ukraine in Form von Geldspenden zu unterstützen.
Zentral in der Eichhornstraße hatten wir so die Möglichkeit viele Menschen anzusprechen und möchten uns herzlich bei allen für die Spenden bedanken - jeder Euro zählt!

Weiterhin sind Spenden über unsere SPENDENAKTIONSSEITE möglich!


Mit dabei hatten wir auch ein kleines Wörterbuch-To-Go in Form eines Flyers. Darin sind grundlegende Übersetzungen von Deutsch auf Ukrainisch für den ersten Kontakt. Diese wurden sehr gut angenommen.

Was macht UNICEF in der Ukraine?

  • KINDERSCHUTZ: psychosoziale Betreuung, Vermittlungsdienste an weitere Hilfseinrichtungen, Prävention von geschlechterspezifischer Gewalt und Risiken, mobile Teams und eine kostenlose Hotline für Beratung
  • GESUNDHEIT UND ERNÄHRUNG: Lieferung von medizinischen Produkten, hochproteinhaltige Kekse und Kühlschränke/-boxen für die Lagerung von Impfstoff
  • WASSER UND HYGIENE: Wassertanks und -flaschen bisher für mehr als eine Millionen Menschen, Planen für große Wasserspeicher und Wasseraufbereitungstabletten, zahlreiche Hygienesets
  • BILDUNG: Lernmaterial für bisher 265.900 Kinder, informelle Bildungsangebote, psychosoziale Aktivitäten mit UNICEF-Partnern in Charkiw und Bunkern
  • SOZIALE UNTERSTÜTZUNG: Erste Bargeldhilfen (seit 15.04.) für 534 Familien mit Kindern mit Behinderung oder Familien mit mehr als drei Kindern. Für die Auszahlung haben sich rund 130.000 Familien registriert.

Des Weiteren betreibt UNICEF auch "Blue Dot"-Anlaufstellen für geflüchtete Familien unteranderem in Polen, Rumänien und Italien.