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Pressemitteilung

NELSON MANDELAS TRAUM LEBT WEITER

Köln, 06. Dezember 2013

„Keinem Kind in Afrika und anderswo auf der Welt darf das Recht auf Bildung vorenthalten werden. Ich weiß, dass wir dieses Ziel erreichen können.“
Nelson Mandela beim Start der UNICEF-Kampagne „Schulen für Afrika“ am 6. Dezember 2004 

UNICEF Deutschland trauert um den Versöhner und Visionär einer besseren Welt für Kinder, Nelson Mandela.

„Das Vermächtnis dieser einzigartigen Stimme der Menschlichkeit lebt weiter. Nelson Mandela hat nach den Jahrzehnten der Apartheit den Menschen in seiner Heimat ihre Würde zurückgegeben und den Weg aufgezeigt, den Hass zu überwinden. Sein Traum war eine bessere Welt für Kinder. Dieser Traum lebt weiter“, sagte Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland. „Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Graça Machel, seiner Familie und den Menschen in seiner Heimat.“

Nelson Mandela: Kämpfer für die Kinderrechte

Nelson Mandelas Werk ist eng verbunden mit der Arbeit von UNICEF. Auf den Tag genau vor neun Jahren, am 6.12.2004, startete er bereits im hohen Alter gemeinsam mit UNICEF, der Peter Krämer Stiftung in Hamburg und seiner eigenen Stiftung die Kampagne „Schulen für Afrika“. Vor allem dank Spenden aus Deutschland haben seither Millionen Kinder in 13 Ländern im südlichen Afrika bessere Bildungsmöglichkeiten erhalten.

Anlässlich des Weltkindergipfels der Vereinten Nationen 2002 rief Nelson Mandela zum Einsatz für die Kinderrechte auf: „Es ist gewiss, dass wir in unserer modernen Welt besser für unsere Kinder sorgen können, als wir es jetzt tun. Es gibt keine Entschuldigung dafür, den Kindern eine gute Kindheit vorzuenthalten, in der sie ihre Fähigkeit voll entfalten können“, heißt es in dem „Manifest für Kinder“.

27 Jahre verbrachte der am 18. Juli 1918 geborene südafrikanische Freiheitsheld und Nobelpreisträger als politischer Gefangener in Haft. Dann war der Widerstand des weißen Apartheid-Regimes in seiner Heimat Südafrika endlich gebrochen. Von 1994 bis 1999 war Nelson Mandela der erste schwarze Präsident des Landes. 1993 erhielt er den Friedensnobelpreis.

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