Pressemitteilung

DANIELA SCHADT BESUCHT UNICEF-PROJEKTE IN DER UKRAINE

Köln, 15. Januar 2016

In ihrer Funktion als Schirmherrin von UNICEF Deutschland reist Daniela Schadt, Lebensgefährtin des Bundespräsidenten, am Sonntag zu einem dreitägigen Projektbesuch in die Ukraine. Die UNICEF-Schirmherrin wird sich vor allem über die Situation der Kinder und Familien informieren, die wegen des Ostukraine-Konflikts fliehen mussten. Laut UNICEF sind 1,7 Millionen Kinder von dem Konflikt und den Folgen betroffen, der trotz offizieller Waffenruhe weiterhin schwelt.

Daniela Schadt: Besuch in der Ostukraine

UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt bei ihrem Besuch in einem von UNICEF unterstützten Familienzentrum in Charkiw am 18. Januar. 
© dpa/Sören Stache

„Auch 2016 bleibt für die Kinder in der Ostukraine ein schwieriges Jahr“, sagt der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus, der Daniela Schadt in die Ukraine begleiten wird. „Rund 100.000 Mädchen und Jungen in der Nähe der Frontlinie sind weiterhin in täglicher Gefahr durch Schüsse, Landminen und Blindgänger. Fast zwei Jahre Konflikt haben außerdem tiefe Spuren bei vielen Kindern hinterlassen, die Gewalt und Angst erlebt haben.“

UNICEF leistet umfangreiche Nothilfe in der Ostukraine und hat unter anderem bereits 57.000 Kinder und ihre Familien mit psychosozialer Hilfe unterstützt und fast 280.000 Mädchen und Jungen über die Gefahren von Minen und Blindgängern aufgeklärt. UNICEF unterstützt außerdem die Trinkwasserversorgung von einer Million Menschen und die Instandsetzung von beschädigten Schulen. Die Bundesregierung unterstützt über das Ministerium für Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) die UNICEF-Hilfe in der Ostukraine mit 28 Millionen Euro und ist damit der größte Geldgeber.

Schwerpunkt der Reise von Frau Schadt sind Gespräche mit betroffenen Familien und Nothilfe-Mitarbeitern. Die UNICEF-Schirmherrin wird auch reguläre UNICEF-Projekte in Charkiw besuchen, die trotz des Konfliktes weitergehen, darunter eine Einrichtung für Kleinkinder mit Behinderungen und ein Programm zur HIV-Prävention bei Jugendlichen.

Daniela Schadt hat sich bei ihrer ersten UNICEF-Projektreise im März 2014 in Jordanien über die Situation der syrischen Flüchtlinge informiert. Außerdem nutzt sie, wann immer möglich, bei von ihr begleiteten Reisen des Bundespräsidenten die Gelegenheit zu kurzen UNICEF-Projektbesuchen.

Service für Redaktionen

Gerne vermitteln wir Ihnen während der Reise Interviews mit den UNICEF-Vertretern. Als Gesprächspartner zur Situation der Kinder und der UNICEF-Hilfe stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Dr. Jürgen Heraeus, Vorsitzender UNICEF Deutschland; Christian Schneider, Geschäftsführer UNICEF Deutschland; Rudi Luchmann, Stellvertretender Leiter UNICEF Ukraine; Ninja Charbonneau, Pressesprecherin. 

Ninja Charbonneau

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