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Ein Platz im Klassenzimmer für jedes Kind

Schulen für Afrika

Eine gemeinsame Kampagne von UNICEF, der Nelson-Mandela-Stiftung und der Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts

 

In elf afrikanischen Ländern südlich der Sahara hilft „Schulen für Afrika“, Kinder in die Schule zu bringen.

Angola: Für Joana ist ein Traum wahr geworden: Sie kann in die Schule gehen.

Äthiopien: Gerade einmal die Hälfte aller Schulanfänger schließt die achte Klasse der Grundschule ab. Besonders benachteiligt sind Mädchen und behinderte Kinder.

Burkina Faso: In der Klasse sitzen doppelt so viel Schüler wie in deutschen Schulen. Doch beim Vorlesen hören alle aufmerksam zu.

Madagaskar: UNICEF hilft besonders in benachteiligten Regionen, Schulen auszubauen und Komitees zu gründen, in denen sich Eltern und Lehrer engagieren.

Malawi: Malawi ist eines der ärmsten und gleichzeitig am dichtesten besiedelten Länder Afrikas. Vor allem auf dem Land gibt es viel zu wenig Schulen.

Mali: Diakaridia lernt nicht so schnell wie die anderen. Deshalb hilft ihm eine Mitschülerin beim Lesen.

Mosambik: Als Mitglied des Wasser-Komitees kümmert sich die 24-jährige Ivane darum, dass die Wasserversorgung in der Schule gerecht organisiert wird.

Niger: In Niger gehen rund eine Million Kinder nicht zur Schule. UNICEF fördert eigene Bildungskurse für die Mütter. Sie achten darauf, dass die Kinder zur Schule kommen. 

Ruanda: Nach dem Völkermord von 1994 leben in hier viele Waisen und Halbwaisen. UNICEF hat Modellschulen eingerichtet, die Kindern ein sicheres Umfeld schaffen.

Simbabwe: Die Bildungssituation für Kinder ist katastrophal: Aufgrund der politischen und sozialen Krise kam der Unterricht 2008 und 2009 landesweit zum Erliegen.

Südafrika: Ein Land extremer sozialer Gegensätze: Auch nach dem Ende der Apartheid leben viele Südafrikaner in großer Armut. Die Mädchen haben es besonders schwer.

Hinter der Kampagne stehen drei starke Partner: UNICEF, der Initiator Peter Krämer und seine Gesellschaft sowie Schirmherr Nelson Mandela und seine Stiftung.

„Schulen für Afrika“ will dazu beitragen, jedem Kind eine gute Grundbildung zu ermöglichen. Helfen Sie mit, dass jedes Kind seinen Platz in der Schule bekommt!

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Die Kampagne

Jedes Kind hat das Recht auf Bildung. Doch in den Ländern Afrikas südlich der Sahara geht bis heute etwa jedes dritte Kind nicht zur Schule. Viele Familien sind zu arm, um das Schulmaterial für Ihre Kinder zu bezahlen. Besonders auf dem Land sind Schulen oft überfüllt. schlecht ausgestattet oder einfach zu weit entfernt. Es fehlt an qualifizierten Lehrern. Die Aids-Epidemie verschärft die Situation.

UNICEF, die Nelson-Mandela-Stiftung und die Hamburger Gesellschaft zur Förderung der Demokratie und des Völkerrechts haben deshalb die Aktion „Schulen für Afrika“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, für Kinder in elf afrikanischen Ländern eine gute Grundbildung sicherzustellen. UNICEF unterstützt hier den Bau zusätzlicher Klassenzimmer, stellt Schulmaterial bereit und schult die Lehrer.

Ausführliche Informationen über die Ziele der Kampagne, bisherige Erfolge, die Projektländer und die Projektpartner erhalten Sie auf der Kampagnen-Website www.schulenfuerafrika.de.

Machen Sie dort mit bei der Unterschriftenaktion "Gib ab! deine Stimme für Schulen für Afrika!"

Zum Tool "Gib ab" auf www.schulenfuerafrika.de