Ukraine Nothilfe: Millionen Kinder wie dieses Mädchen sind wegen dem Krieg auf der Flucht.

Ukraine-Krieg: Nothilfe für Kinder aus der Ukraine

Ukraine-Krieg: Kinder in größter Not

Der Krieg in der Ukraine bringt Millionen Kinder in Gefahr. Bei den Kämpfen und Explosionen werden immer wieder auch Wohnhäuser und Krankenhäuser beschossen. 

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Viele Kinder wurden bereits getötet und verletzt. Lebensmittel, Wasser und Medikamente werden immer knapper. Mehrere Millionen Ukrainer*innen sind in Nachbarländer geflohen oder sind Flüchtlinge im eigenen Land. Mehr als die Hälfte aller ukrainischen Kinder sind auf der Flucht. Ihre Situation wird von Tag zu Tag dramatischer. Wir sind vor Ort und weiten unsere Nothilfe für die Kinder in der Ukraine und den Nachbarländern weiter aus.

Ukraine-Krieg: So wie dieses Mädchen, das nach Polen geflüchtet ist, haben Millionen Ukrainer*innen ihr Land verlassen

Millionen Kinder aus der Ukraine brauchen Schutz und humanitäre Hilfe.

© UNICEF/UN0610965/Remp

Viele Menschen in Deutschland fragen sich: Wie kann ich helfen? Unterstützen Sie den UNICEF-Einsatz vor Ort mit einer Spende. Jeder Beitrag sendet ein Zeichen der Solidarität und kommt bei den Kindern an. Vielen Dank.

Krieg und Flucht: Kinder in Lebensgefahr brauchen Hilfe

Um sich vor den schweren Angriffen in Sicherheit zu bringen, sind mehrere Millionen Ukrainer*innen in Nachbarländer geflohen oder innerhalb der Ukraine auf der Flucht. Es sind Tage im Ausnahmezustand, die für die Mädchen und Jungen lebensgefährlich sind. Die Erlebnisse von Flucht und Gewalt können für die Kinder schwer traumatisierend sein.

"Die Situation für die Kinder ist dramatisch", sagt Michaela Bauer, stellvertretende Leiterin von UNICEF Ukraine. "Es fehlt an allem. Besonders Familien mit Kindern auf der Flucht brauchen dringend Wasser, Nahrung und medizinische Hilfe."

6 Mio.
Menschen

sind aus der Ukraine in Nachbarländer geflüchtet

55 Kinder
pro Minute

sind seit der Eskalation des Krieges geflüchtet, das ist fast jede Sekunde ein Kind

15 Mio.
Menschen

in der Ukraine brauchen dringend humanitäre Hilfe

Ukraine-Krieg: Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht, darunter vor allem Frauen und Kinder.
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5. März: Tausende Menschen – vor allem Frauen und Kinder – sind auf dem Weg an die Grenze, um nach Polen einzureisen. Der Ukraine-Krieg hat innerhalb weniger Wochen mehrere Millionen Ukrainer*innen zu Flüchtlingen gemacht.

© UNICEF/UN0602131/Moskaliuk
Ukraine-Krieg: Zwei Kinder sitzen in Polen kurz hinter dem Grenzübergang auf ihrem Gepäck.
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Erschöpft von der Flucht aus der Ukraine sitzt Helena (im Foto mit ihrem Bruder Bodia) auf ihrem Gepäck. Die Beiden kommen aus Lemberg (Lwiw) und sind über den Grenzübergang Medyka zu Fuß nach Polen eingereist.

© UNICEF/UN0600232/Radwanski/AFP
Ukraine-Krieg: Familien versuchen der Gewalt und den Angriffen in der Ukraine zu entkommen.
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Rumänien: Dieses Mädchen ist mit ihrer Mutter und mehreren Geschwistern geflüchtet. Doch die Familie ist noch nicht vollständig in Rumänien angekommen. Der Vater und eine ihrer Schwestern sind noch in ihrem Heimatort Ismajil geblieben.

© UNICEF/UN0599548/Moldovan
Ukraine-Krieg: Eine Mutter flieht mit ihrem Baby vor den bewaffneten Kämpfen in ihrer Heimat.
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Auch diese Mutter ist mit ihrem Baby vor den bewaffneten Kämpfen geflüchtet. Es war kaum Zeit, um die Flucht vorzubereiten. In einem Einkaufswagen hat sie ihr Kind und ihr Gepäck zu Fuß über die polnische Grenze geschoben.

© UNICEF/UN0600231/Radwanski/AFP
Ukraine-Krieg: Eine Mutter aus Odessa sitzt mit ihrem Sohn in einer Notunterkunft.
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Xenia und ihr Sohn Marc kommen aus Odessa. "Wir hörten Explosionen und hatten große Angst. Mein Mann hat uns an die Grenze gebracht, aber ich weiß nicht, wo er jetzt ist. Er antwortet nicht mehr. Meine Schwiegermutter lebt in Deutschland, dort möchten wir hin."

© UNICEF/UN0599593/Moldovan
Ukraine-Krieg: Geflüchtete warten an einem Grenzübergang nach Rumänien
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Millionen Menschen haben inzwischen ihr Zuhause verlassen. Viele fliehen in die Nachbarländer. Unser Foto zeigt die Lage an einem Grenzübergang nach Rumänien. UNICEF richtet in mehreren Nachbarländern Anlaufstellen für Familien auf der Flucht ein, auch in Rumänien.

© UNICEF/UN0597968/Elder
UNICEF: Eine Helferin mit einem Jungen aus der Ukraine an einer Anlaufstelle für Flüchtlinge
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Die "Blue Dots"-Zentren sind sichere Anlaufstellen hinter den Grenzübergängen, in denen Kinder sich erholen und spielen können. Geschulte Mitarbeiter*innen kümmern sich hier auch um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, und Familien bekommen wichtige Hilfsgüter.

© UNICEF/UN0599973/Fricker

UNICEF versorgt geflüchtete Familien in der Ukraine und in den Nachbarländern mit dem Nötigsten: mit Lebensmitteln und Wasser, Hygieneartikeln, wärmender Kleidung und Erste-Hilfe-Sets. Entlang der Fluchtrouten richten wir in den Grenzgebieten mehrerer benachbarter Länder sichere Anlaufstellen (so genannte "Blue Dot Centers") für geflüchtete Kinder und ihre Familien ein.

So hilft UNICEF mit Ihrer Spende den Kindern aus der Ukraine

Als UN-Kinderhilfswerk bleiben wir in der Ukraine an der Seite der Kinder und weiten den Einsatz mit unseren Teams immer weiter auch auf die Nachbarländer aus. Unser Ziel ist es sicherzustellen, dass Kinder unter allen Umständen weiter Schutz und Unterstützung erhalten.

Hunderte Tonnen unserer UNICEF-Hilfsgüter sind bereits in der Ukraine und den Nachbarländern eingetroffen, und dringend benötigter Nachschub aus unserem zentralen Warenlager in Kopenhagen ist auf dem Weg. Wir überprüfen regelmäßig, welche Hilfsgüter vor Ort am dringendsten benötigt werden, und organisieren weitere, darauf abgestimmte Lieferungen.

Unsere Hilfe in der Ukraine und den Nachbarländern

Gesundheit: UNICEF verteilt lebensrettendes medizinisches Equipment sowie Erste Hilfe-Sets an Entbindungskliniken, Krankenhäuser und Gesundheitsstationen. Darunter sind auch spezielle Hebammen-Sets und andere Hilfsgüter.

Wasser & Hygiene: Wir liefern Wasserflaschen, Windeln und andere Hygieneartikel in die Ost-Ukraine, um vom Krieg betroffene Familien zu unterstützen. Zudem fördern wir Partnerschaften für eine bessere Trinkwasserversorgung.

Kinderschutz: Unsere rund 50 mobilen Kinderschutz-Teams sind in der ganzen Ukraine unterwegs. Die Mitarbeiter*innen dieser Teams betreuen Kinder psychosozial und kümmern sich verstärkt auch um unbegleitete Kinder.

Bildung: UNICEF baut 100 mobile Bildungsteams auf, die in die betroffenen Gebiete fahren oder stationäre Bildungsangebote schaffen. Dazu gehören Sets für frühkindliche Bildung, damit Vorschulkinder weiter lernen können.

In den Nachbarländern der Ukraine arbeiten wir rund um die Uhr daran, die Hilfe für geflüchtete Familien auszuweiten. Unser Fokus: Kinder in dieser dramatischen Situation zu schützen. Dafür liefern wir auch unterschiedlichste Hilfsgüter in unsere grenznahen Familien-Anlaufstellen.

Ukraine-Krieg: Kliniken brauchen medizinische Hilfsgüter für Schwangere und Mütter.
Ukraine-Krieg: Kliniken brauchen medizinische Hilfsgüter für Schwangere und Mütter.
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Im Keller der Geburtsklinik in Kiew hat Yuliya ihr Baby, Vera, auf die Welt gebracht – während draußen die Angriffe und Explosionen weitergingen. Es ist kalt und dunkel im Keller, aber: Es ist deutlich sicherer hier als in den oberen Etagen der Klinik.

© UNICEF/UN0604226/Ratushniak
Ukraine Nothilfe: Yuliya und weitere Mütter im Keller einer Entbindungsklinik in Kiew.
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Yuliya ist eine von vielen Frauen, die in der provisorischen Entbindungsstation eine vorübergehende Zuflucht gefunden haben. Hier werden sie medizinisch versorgt. "Gott und den Ärzt*innen sei Dank habe ich jetzt ein Baby – und ich lebe", sagt Yuliya.

© UNICEF/UN0604223/Ratushniak
Ukraine Nothilfe: Leere Krankenhausbetten in einem Perinatalzentrum in Kiew.
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Den Keller verlässt Yuliya nur, wenn es gar nicht anders geht – um sich etwas zu essen zu holen zum Beispiel. Damit der provisorische Krankenhausbetrieb im Keller weitergehen kann, liefert UNICEF zusammen mit der Stadtverwaltung dringend benötigtes medizinisches Equipment und Hygieneprodukte in die Klinik.

© UNICEF/UN0604232/Ratushniak
Ukraine Nothilfe: Die leitende Ärztin der Kinderintensivstation packt medizinische Hilfsgüter aus.
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Nellia Izmailovna (links) ist die Leiterin der Kinderintensivstation. Mit einer Mitarbeiterin packt sie die von UNICEF bereitgestellten medizinischen Hilfsgüter aus und kontrolliert die Bestände.

© UNICEF/UN0604213/Ratushniak
Ukraine Nothilfe: Zwei Neugeborene schlafen in ihren Krankenhausbetten im Keller einer Klinik.
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UNICEF hat Sauerstoffkonzentratoren, Babywaagen, Schutzkittel und medizinische Handschuhe in die Klinik geliefert – Hilfsgüter, die während der Entbindung und in den Wochen danach sehr wichtig sind für die Frauen und Neugeborenen.

© UNICEF/UN0604217/Ratushniak
Ukraine Nothilfe: Yuliya küsst ihr vor wenigen Tagen geborenes Baby.
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Yuliya hat am eigenen Leib erlebt, wie wichtig eine medizinische Grundversorgung für Kinder und Mütter ist. Trotz des Kriegs bleibt UNICEF in der Ukraine vor Ort. Unsere Mitarbeiter*innen liefern Hilfsgüter und arbeiten mit vielen Partnern zusammen, damit Kinder und Familien den Schutz und die Behandlung bekommen, die sie brauchen.

© UNICEF/UN0604117/Boyko

Yuliya & ihr Baby

Liebevoll wiegt Yuliya ihre vor wenigen Tagen geborene Tochter Vera in den Armen. Yuliya ist eine von vielen Frauen, die im Keller einer Entbindungsklinik in Kiew Schutz gefunden haben. UNICEF hilft und stattet die Klinik mit medizinischem Equipment aus. 

Lesen Sie per Klick auf das Foto Yuliyas Geschichte!

Ukraine: Unterstützen Sie den Einsatz für Kinder

Für die Kinder aus der Ukraine ist die aktuelle Lage entsetzlich. Die Mädchen und Jungen brauchen unsere Hilfe jetzt. Bitte unterstützen Sie unseren Einsatz mit Ihrer Spende und senden Sie ein Zeichen der Solidarität für die Kinder und ihre Familien aus der Ukraine. Vielen Dank!

INFO

Länderinfo Ukraine

Die Ukraine liegt im Osten von Europa. Sie grenzt an die Nachbarländer Russland, Belarus, Polen, die Slowakei, Ungarn, Rumänien sowie die Republik Moldau. Die Hauptstadt der Ukraine ist Kiew.

7,5 Millionen Kinder lebten in der Ukraine, als der Krieg im Februar 2022 eskalierte. Schon seit 2014 litten die Menschen unter einem anhaltenden Konflikt, der in der Ostukraine begann. 

Die Mädchen und Jungen brauchen dringend Frieden, und zwar jetzt. UNICEF ist vor Ort, um sich für eine bessere Zukunft für die Kinder einzusetzen.