Philippinen: Taifun Haiyan, Betreuung für traumatisierte Kinder |

PHILIPPINEN: WIEDERAUFBAU NACH TAIFUN "HAIYAN" UND "HAGUPIT"

UNICEF BLEIBT WEITER FÜR KINDER IM EINSATZ

Was passiert jetzt? Hunderttausende Kinder und ihre Famlien auf den Philippinen mussten in den vergangenen zwei Jahren viel durchmachen: Taifun Hagupit und Haiyan zerstörten Dörfer, Krankenhäuser und Schulen. Der Wiederaufbau seither geht langsam, aber beständig voran. Viele Gebäude stehen wieder. UNICEF war von Anfang an vor Ort, lieferte beispielsweise Hygienepakete, Wasserpumpen, Generatoren, Kanister und Materialien zur Wasseraufbereitung. Und wir bleiben. Damit Mädchen und Jungen langfristige Hilfe bekommen, die nachhaltig ist. Danke an alle Spender, die das möglich gemacht haben!

Dauerhafte Hilfe für Kinder und ihre Familien: Ein Rückblick

November 2014 - 2013 suchte einer der vernichtendsten Stürme der Geschichte die Philippinen heim und tötete mehrere Tausend Menschen: Taifun Haiyan. Millionen Kinder verloren damals Angehörige oder ihr Zuhause. UNICEF war von der ersten Minute an vor Ort. Ein Jahr später ist viel passiert und für die Mädchen und Jungen ist wieder etwas Normalität zurückgekehrt. Vor allem zur Schule gehen ist wichtig für sie. Doch auch Gesundheit und Schutz stehen bei der UNICEF-Arbeit nach wie vor ganz weit oben. 

UNICEF-Botschafterin Eva Padberg und UNICEF-Mitarbeiter Willi Zeck zeigen Ihnen, wie die Hilfe im Einzelnen wirkt.

Fünf Kinder erzählen

Wie ist das Leben für Mädchen und Jungen heute? Was sind ihre Gedanken und wie geht es ihnen? Fünf Kinder über ihren Alltag:

Philippinen: Fünf Kinder erzählen

Rhonalyn, 14 Jahre (Mitte): „Mein größter Wunsch ist es, die Schule zu beenden“, sagt das Mädchen aus San Roque. Sie bekommt Schulmaterial von UNICEF und geht mittlerweile aufs Gymnasium, so fleißig war sie die letzten Monate. Ohne die Hilfe der Spender wäre Bildung nach der Katastrophe für sie so nicht möglich gewesen.

Gale, 12 Jahre (unten rechts): „Ich gehe wieder zur Schule und spiele Tambourine in der Schulband. Wir bauen momentan ein neues Haus. Es ist nicht leicht, aber langsam geht es voran. Mittlerweile haben wir sogar schon ein Wohn- und Esszimmer“, erzählt Gale glücklich.

Gerald, neun Jahre (oben rechts): Der kleine Gerald lacht und tollt herum, wirft mit Papierflugzeugen um sich. Auch er geht mittlerweile wieder in die Grundschule. Nach dem Taifun irrte er einen Tag umher, bevor seine Lehrerin ihn fand und sicher an seine Familie übergeben konnte.

Michael, 14 Jahre (unten links): „Wir Kinder denken nicht mehr an den Taifun, wir schauen nach vorne“, sagt der Schüler aus San Roque. Er erzählt, dass es ihm und seiner Familie gut geht, sein Vater hat Arbeit gefunden und alle haben ein Dach über dem Kopf. Auch Michael bekommt Schulmaterial von UNICEF.

Kiana, 14 Jahre (oben links): Auch Kiana ist angekommen in ihrem neuen Leben ein Jahr nach der Katastrophe. Sie ist Mitglied in der Theatergruppe und lernt sehr engagiert. Anfang Januar 2014 blieb sie auch manchmal länger in der Schule und nahm an Aufholkursen teil, um das durch die Notsituation Verpasste schnell nachzuarbeiten.

Ihre Hilfe wirkt: Das hat UNICEF erreicht

UNICEF hat nach dem Taifun schnell dabei geholfen, die Trinkwasserversorgung wiederherzustellen. Mit großen Impfkampagnen wurden Tausende Kinder gegen hoch ansteckende Masern geimpft. UNICEF richtete sichere Kinderzentren in Zelten ein und half Mädchen und Jungen, die allein umherirrten. Kinder erhielten Schulmaterial und können wieder lernen. Klicken Sie auf ein Bild und erfahren Sie mehr:

Das alles hat Ihre Spende möglich gemacht und wir sagen DANKE! Das UNICEF-Programm auf den Philippinen ist abgeschlossen und benötigt keine weiteren Spenden. Neue Spenden kommen Kindern in Not weltweit zugute. Vielen Dank an alle Menschen, die unsere Arbeit unterstützen!

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