Philippinen: Mädchen im kinderfreundlichen Zelt von UNICEF

DAUERHAFTE UNICEF-HILFE AUF DEN PHILIPPINEN

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"Wir befinden uns jetzt auf dem langen Weg hin zum vollständigen Wiederaufbau", sagt Abdul Alim, UNICEF-Beauftragter auf den Philippinen. Nach dem verheerenden Taifun Haiyan gilt es, besonders die Mädchen und Jungen nach Kräften zu unterstützen - damit sie lernen können, betreut werden und gesund bleiben. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie hier.

Das hat UNICEF auf den Philippinen erreicht

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UNICEF hat nach dem Taifun schnell dabei geholfen, die Trinkwasserversorgung wiederherzustellen. Mit großen Impfkampagnen wurden Tausende Kinder gegen hoch ansteckende Masern geimpft. UNICEF richtete sichere Kinderzentren in Zelten ein und half Mädchen und Jungen, die allein umherirrten. Kinder erhielten Schulmaterial und können wieder lernen.

  • Wasser und Hygiene: Mehr als eine Million Menschen wurden mit sauberem Trinkwasser versorgt. Fast 100.000 Menschen erhielten außerdem Zugang zu Latrinen, die tödlichen Krankheitserregern durch beispielsweise Fäkalien vorbeugen. Aufklärung von Kindern in Schulen und Gemeinden verbessert das Hygiene-Verständnis zusätzlich.
  • Gesundheit: 83.200 Kleinkinder sind gegen Masern und 82.100 gegen Polio geimpft worden. Im Zuge der Krisenvorbeugung hat UNICEF 50 Gesundheitszentren auf den Philippinen mit solarbetriebenen Kühlgeräten ausgestattet, damit die Versorgung mit Impfstoffen auch im Notfall gesichert ist.
  • Ernährung: Mangelernährung ist besonders in Krisengebieten ohne regelmäßige und richtige Nahrung ein tödliches Risiko. UNICEF untersuchte in den Monaten nach Taifun Haiyan rund 97.000 Kinder auf Mangelernährung. 6.000 schwer mangelernährte Kinder erhielten Spezialnahrung wie die nahrhafte Erdnusspaste von UNICEF. Schwangere und Mütter konnten in 52 Mutter-Kind-Stationen auf den Philippinen mit Nahrungs-Ergänzungsmitteln wie Eisen und Vitamin A versorgt und medizinisch beraten werden.
  • Bildung: UNICEF und seine Partner haben 472.000 Kinder mit Spiel- und Lernmaterial wie beispielsweise Schulranzen, Heften, Büchern und Stiften ausgestattet. 135.000 Schülerinnen und Schüler konnten trotz der Zerstörungen eine der 1.350 von UNICEF eingerichteten Notschulen besuchen.
  • Kinderschutz: Nach der Katastrophe wurden 131 Kinderzentren eingerichtet, die 25.000 Kinder regelmäßig besuchen. Leichte Lernübungen fördern in diesen Einrichtungen die psychosoziale Genesung und schützen die Kinder durch die fachliche und physische Betreuung vor Gewalt, Kinderhandel und Ausbeutung.
  • Finanzielle Unterstützung: Im Rahmen eines Pilotprogramms erhalten 10.000 verarmte Familien einen monatlichen Betrag von 100$ für Lebensmittel und den Aufbau einer neuen Lebensgrundlage.

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Die UNICEF-Hilfe kommt bei den Kindern auf den Philippinen an

Vier Monate nach dem verheerenden Taifun Haiyan besuchte UNICEF-Botschafterin Eva Padberg im März 2014 die Philippinen. Sie traf auf Kinder und Familien, die sich unverwüstlich bemühen zur Normalität zurückzukehren.

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