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Millenniumsziel 1: Armut und Hunger

Die Millenniumsziele

Fortschritt für Kinder

UNICEF-Bericht zum Millenniumsgipfel

01.09.2010 - Vom 20. bis 22. September 2010 hat UN-Generalsekretär Ban Ki-moon ein Gipfeltreffen der Vereinten Nationen in New York einberufen. UNICEF hat dafür eine Zwischenbilanz zu den ersten sieben Millenniumszielen gezogen. Für die dringend notwendige Verwirklichung der Ziele bleiben nur noch fünf Jahre Zeit.

Mit einem Klick auf die Bilder erfahren Sie mehr über die bisherigen Fortschritte für Kinder.

Millenniumsziel 2: Grundbildung
Millenniumsziel 3: Gleichberechtigung
Millenniumsziel 4: Kindersterblichkeit
Millenniumsziel 5: Müttersterblichkeit
Millenniumsziel 6: HIV/Aids - gefährliche Krankheiten
Millenniumsziel 7: Umwelt

Als die Staats- und Regierungschefs im Jahr 2000 die Millenniumsziele verabschiedeten, markierte dies eine Zäsur: Zum ersten Mal in der Geschichte verpflichteten sich alle Regierungen verbindlich, gemeinsam gegen Armut und Unterentwicklung vorzugehen und menschenwürdige Lebensbedingungen für alle Menschen zu schaffen.

Die acht messbaren Millenniumsziele, die bis 2015 erreicht werden sollen, wurden zur Richtschnur für die internationale Entwicklungspolitik und für die weltweite Arbeit von UNICEF. Denn nachhaltige Entwicklung muss bei den Kindern beginnen.

Mit dem Bericht „Fortschritt für Kinder 2010“ zieht UNICEF zum Millenniumsgipfel eine Zwischenbilanz für die ersten sieben Ziele. Danach hat die Weltgemeinschaft auf vielen Gebieten Fortschritte erzielt. Aber es wird auch deutlich, dass diese sehr ungleich verteilt sind und gerade die ärmsten Familien zu wenig davon profitieren.

Über die Zukunftschancen eines Kindes entscheidet immer noch, wo es geboren wird und aufwächst, welches Geschlecht es hat und ob seine Familie zum Beispiel Zugang zu sauberem Wasser, ausreichender Ernährung und einer elementaren Gesundheitsversorgung hat. Die größte Herausforderung liegt für UNICEF deshalb darin, Gerechtigkeit und Gleichheit in der humanitären Entwicklung zu erreichen.

Diesem Ziel stehen fünf große Bedrohungen entgegen:

  • immer wiederkehrende Finanz- und Ernährungskrisen,
  • die rasche voranschreitende Verstädterung,
  • der weltweite Klimawandel,
  • die Zunahme von Naturkatastrophen und von Menschen verursachten humanitären Krisen und
  • zunehmende staatliche Sparmaßnahmen.

UNICEF fordert, dass gerade die ärmsten und die ausgeschlossenen Kinder und Familien in den Mittelpunkt gerückt werden müssen.

Helfen Sie mit, dass Kinder gesund und sicher aufwachsen und zur Schule gehen können. Danke!

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