UNICEF RUFT DRINGEND ZU SPENDEN FÜR DIE OPFER VON TAIFUN HAIYAN AUF

Köln, 10. November 2013

UNICEF hat Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Taifuns Haiyan gestartet und ruft dringend zu Spenden auf. Während das tatsächliche Ausmaß der Verwüstungen erst nach und nach sichtbar wird, schätzt UNICEF, dass in den besonders betroffenen Gebieten rund 1,7 Millionen Kinder in Gefahr sind.

„Dies ist ein absolutes Desaster, das alle unsere Befürchtungen übersteigt“, sagte Willibald Zeck, Leiter der Gesundheitsprogramme von UNICEF Philippinen. „Die Kinder sind jetzt besonders bedroht. Viele arme Kinder hatten schon vor der Katastrophe einen schlechten Gesundheits- und Ernährungszustand. Sie haben der extremen Situation wenig entgegen zu setzen.“

Philippinen: Nach Taifun hilft UNICEF den Kindern

© AP Photo/Nelson Salting

„Mehr als 40 Prozent der gegenwärtig geschätzten vier Millionen Menschen, die von Haiyan direkt betroffen sind, sind Kinder unter 18 Jahre“, sagte der Leiter von UNICEF Philippinen, Tomoo Hozumi. „UNICEF´s Priorität ist es jetzt, lebensrettende Maßnahmen zu unterstützen und Medikamente, Kindernahrung sowie sauberes Wasser in den Notstandsgebieten bereit zu stellen. Unsere Hauptaufgabe wird es sein, für den Schutz der ärmsten Kinder zu sorgen.“

UNICEF stellt lebenswichtige Hilfsgüter aus seinen Lagern auf den Philippinen bereit. Ein Netzwerk lokaler Partner ist aktiviert. Im zentralen Warenlager in Kopenhagen wird ein Hilfsflug vorbereitet, mit dem 60 Tonnen Gerät und Materialien zur Wasseraufbereitung ins Krisengebiet gebracht werden.

In den am schwersten betroffenen Provinzen Leyte und Ost-Samar sind Straßen, Flughäfen und Kommunikationsverbindungen nicht funktionsfähig. Aus der Stadt Taclocan werden schwerste Verwüstungen und zahlreiche Opfer gemeldet. Auch Krankenhäuser wurden verwüstet. Die Behörden schätzen, dass über vier Millionen Menschen direkt von der Naturkatastrophe mit Windböen bis 275 Stundenkilometer betroffen sind. Vor drei Wochen hatte ein Erdbeben in der Provinz Bohol schwere Zerstörungen angerichtet. Dies ist die zweite Naturkatastrophe für die dort lebenden Menschen innerhalb kurzer Zeit.

UNICEF ruft zu Spenden für die Opfer des Taifuns Haiyan auf den Philippinen auf:

Spendenkonto 300 000
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Stichwort: Taifun 

Service für Redaktionen

UNICEF-Pressesprecher Rudi Tarneden im Interview mit Willibald Zeck, Leiter der Gesundheitsprogramme von UNICEF Philippinen:

ZUR SITUATION AUF DEN PHILIPPINEN

Taifun auf den Philippinen: Kind im Auffanglager

Nothilfe auf den Philippinen

Nach dem Taifun dürfen wir die Kinder auf den Philippinen nicht alleine lassen. UNICEF ist vor Ort im Einsatz. Helfen Sie mit!  UNICEF-Nothilfe Philippinen


Philippinen: Kinder brauchen Schutz

"Es gibt nicht genug Nahrung"

Im Interview berichtet UNICEF-Mitarbeiter Willibald Zeck von UNICEF Philippinen über die aktuelle Notsituation nach dem Taifun. Weiterlesen


UNICEF-Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Heraeus

Solidarität für die Menschen auf den Philippinen

Dr. Jürgen Heraeus zur Situation nach der Taifun-Katastrophe auf den Philippinen. Weiterlesen



Rudi Tarneden

PRESSEKONTAKT

Rudi Tarneden
0221/93650-235 oder 0170/8518846
E-Mail: presse(at)unicef.de


Ninja Charbonneau

PRESSEKONTAKT

Ninja Charbonneau
0221/93650-298 oder 0160/90989967
E-Mail: presse(at)unicef.de