Ahmad (zehn Monate) sitzt auf einem Krankenhausbett in Beirut, Libanon.

Kinder im Libanon brauchen Schutz und Hilfe

Das Wichtigste in Kürze:

  • Bei Angriffen im Libanon wurden in den letzten Wochen Hunderte Kinder getötet oder verletzt. Nun wurde eine Waffenruhe vereinbart, doch die Lage bleibt fragil.
  • Mehr als eine Million Menschen sind vor den schweren Kämpfen geflohen.
  • UNICEF-Teams leisten Nothilfe: Sie verteilen Wasser, Decken und Medikamente und setzen mobile Gesundheitsteams ein.

Aktuelle Lage im Libanon: Die Not der Kinder ist groß

Eingewickelt in eine Decke sitzt der zehn Monate alte Ahmad (Bild oben) auf dem Bett in einem Krankenhaus in Beirut. Dort wird er behandelt, nachdem er bei einem schweren Luftangriff verletzt wurde. Der Angriff war einer von rund 100, die am 8. April innerhalb von zehn Minuten Beirut trafen. 33 Kinder sind Berichten zufolge bei den Angriffen gestorben.

Seit Anfang März 2026 waren die Kämpfe im Libanon eskaliert. Mehr als 800 Kinder wurden getötet oder verletzt. Mehr als eine Million Menschen, darunter rund 390.000 Kinder, mussten fliehen (Stand: 16. April 2026). Den Familien in den teils überfüllten Notunterkünften fehlt es an Wasser, Matratzen und Decken. Bei Angriffen wurden auch Krankenhäuser, Schulen und wichtige Infrastruktur getroffen.

Die am 16. April angekündigte Waffenruhe bringt Hoffnung. Bereits jetzt kehren Menschen zurück in ihre Heimatorte. Doch die Lage ist fragil, die Zerstörung groß und überall gibt es Gefahren durch Blindgänger.

Unsere Teams bleiben im Einsatz, um Familien im Libanon zu unterstützen: Sie versorgen Geflüchtete in Notunterkünften mit lebensrettenden Hilfsgütern und liefern zum Beispiel Medikamente und Verbandsmaterial an Kliniken. Bitte helfen Sie den Kindern im Libanon jetzt mit Ihrer Spende!

So helfen wir den Kindern im Libanon

Unsere Teams sind seit Jahrzehnten im Libanon für Kinder im Einsatz – in den Bereichen Nothilfe, Bildung, Kinderschutz und psychologische Betreuung. In den vergangenen Wochen haben wir die lebensrettende Hilfe verstärkt. Wir liefern zum Beispiel medizinische Hilfsgüter in die Krisengebiete. Außerdem leisten wir psychosoziale Unterstützung und arbeiten daran, den Unterricht für Kinder aufrechtzuerhalten, zum Beispiel durch Onlineunterricht.

  • Wasser: Die Kinder sind auf sauberes Wasser angewiesen, um gesund zu bleiben. Wir reparieren beschädigte Wasserleitungen, liefern per Lkw Trinkwasser und installieren Solarpumpen und neue Wassersysteme. 

  • Gesundheit: Unsere mobilen Gesundheitsteams stellen lebensrettende Medikamente und Impfungen für Geflüchtete bereit. Wir unterstützen auch Kliniken mit Medikamenten und medizinischen Hilfsgütern.

  • Hygiene: Vertriebene Familien in Notunterkünften bekommen von uns Hygieneartikel wie Seife, Binden und Wassereimer.

  • Kleidung: Wir verteilen Kleidung und Decken an die Geflüchteten und versorgen sie auch mit Schlafsäcken und Matratzen.

  • Psychosoziale Hilfe: In vielen Notunterkünften bietet UNICEF auch psychologische Betreuung für Kinder an, damit diese ihre Erfahrungen von Flucht und Gewalt besser verarbeiten können.

Hilfe für die Kinder im Libanon – jetzt spenden!

Schicken Sie mit Ihrer Spende Hilfe zu Kindern im Libanon, die von Gewalt und Flucht bedroht sind. Jeder Beitrag zählt. Vielen Dank!

Hintergrundinfos: Krieg und Armut gefährden Kinder im Libanon

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UNICEF: Seit Jahrzehnten sind wir für Kinder im Einsatz, weltweit in über 190 Ländern. 

© UNICEF/UNI610093/Dejongh

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Die Kinder im Libanon brauchen weiterhin Hilfe. Mit Ihrer Spende können wir sie mit Hilfsgütern versorgen. Danke für Ihre Unterstützung!

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