Syrien spenden: Zwei notleidende Jungen sitzen vor einer provisorischen Unterkunft für Flüchtlingsfamilien.

Spenden für Syrien: 10 Jahre Syrien-Krieg

Gewalt, Hunger & Armut – jetzt für Syrien spenden

Nach mehr als zehn Jahren Krieg liegt Syrien in großen Teilen in Trümmern. Immer wieder eskaliert die Gewalt im Land, und ein Ende des Bürgerkriegs ist nicht in Sicht.

Ihre Spende hilft Kindern in Syrien!
Jetzt spenden

Die Kinder leiden am meisten. Tausende Mädchen und Jungen wurden im Laufe des Krieges bei Angriffen getötet und noch viele mehr verletzt. Mehr als fünf Millionen syrische Kinder sind in eines der Nachbarländer geflohen oder Binnenflüchtlinge im eigenen Land. Die syrischen Mädchen und Jungen wachsen auf mit Gewalt und Armut und kennen nichts anderes als Krieg. Die aktuelle Hungerkrise bringt die Kinder in zusätzliche Lebensgefahr.

Bürgerkrieg in Syrien: Jana aus Aleppo ist mangelernährt und braucht dringend humanitäre Hilfe.

Die einjährige Jana aus Aleppo ist mangelernährt und braucht dringend medizinische Hilfe.

© UNICEF/UNI310538/Romenzi

Mangelernährung bedeutet Lebensgefahr für Kinder in Syrien

Jana (Foto oben) ist eins von Hunderttausenden Kindern, die nicht genug zu essen haben und Hunger leiden. Zuletzt sind in Syrien die Preise für Nahrungsmittel explodiert. Eltern können durch die Wirtschaftskrise ihre Kinder nicht mehr ernähren. Auch Medikamente und Kleidung sind für die meisten Familien unbezahlbar geworden. Hunderttausende Jungen und Mädchen sind chronisch mangelernährt. Hunger bedroht akut das Leben Tausender Kinder. UNICEF-Nothelfer*innen bleiben in Syrien vor Ort und versorgen die Kinder mit lebenswichtigen Hilfsgütern. Mit Ihrer Unterstützung können wir den Kindern helfen!

Corona-Pandemie in Syrien: Zu wenig Schutz für Kinder

Hinzu kommt die Gefahr durch das Coronavirus – denn längst ist die Corona-Pandemie auch in Syrien angekommen. In den Notunterkünften auf der Flucht gibt es für die Familien kaum Möglichkeiten, Hygiene-Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung einzuhalten. Gleichzeitig bricht die Gesundheitsversorgung im Land immer mehr zusammen: Viele Kinder sind krank, aber überall fehlt es an Ärzten und Medikamenten.

2,5 Mio.
Binnen-Geflüchtete

Rund 2,5 Millionen syrische Kinder sind Flüchtlinge im eigenen Land.

80 %
Armut

Fast 80 Prozent der syrischen Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.

500.000
hungernde Kinder

Eine halbe Million Kinder in Syrien sind chronisch mangelernährt.

UNICEF-Hilfe für syrische Kinder und Familien 

Unsere rund 250 UNICEF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sind seit Beginn des Krieges im Frühjahr 2011 an der Seite der syrischen Kinder.

Wasser, Medikamente und andere Hilfsgüter: Ihre Spende kommt im Krisengebiet Syrien an!

Spenden für Syrien: Ein Mädchen in einem Flüchtlingslager trägt eine Kiste mit UNICEF-Kleidung.
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Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bringen wir unsere Hilfspakete dorthin, wo sie gebraucht werden – etwa nach Nord-Ost-Syrien oder in die Regionen um Idlib und Damaskus.

© UNICEF/UN0497211/Souleiman
Syrien spenden: Sauberes Trinkwasser für Flüchtlingskinder.
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Ein Mädchen holt in einem Eimer Wasser für sich und ihre Familie. Sauberes Wasser gehört zu unserer humanitären Grundversorgung. In großen Tanks liefern wir es in die Flüchtlingslager in Syrien und den Nachbarstaaten.

© UNICEF/UKLA2012-00944/Schermbrucker
Spenden für das Gesundheitssystem in Syrien: Ein Arzt untersucht die fünfjährige Najat.
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Die von UNICEF unterstützten mobilen Kliniken sind ausgestattet mit Medikamenten und medizinischem Equipment. Sie fahren direkt dorthin, wo medizinische Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

© UNICEF/UN071667/Al-Issa
Spenden für Syrien: UNICEF liefert auch nach Kriegsbeginn weiterhin Impfstoffe nach Syrien.
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Impfungen sind lebenswichtig. Es piekst zwar kurz – aber danach ist dieses Mädchen dank der Masern-Impfung geschützt gegen die gefährliche Infektionskrankheit.

© UNICEF/UN065764/Al-Issa
Spenden Syrien: UNICEF-Hilfsgüter für notleidende Kinder und Familien werden ausgeladen.
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In großen Konvois bringen wir Hilfsgüter nach Syrien und in die Nachbarländer – wie etwa Nahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel.

© UNICEF/Syria 2018/Bassam Khabieh
Spenden Syrien: Ein Mädchen packt ein UNICEF-Hilfspaket mit Kleidung aus.
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Für die kältere Jahreszeit ist auch warme Kinderkleidung bei unseren Hilfslieferungen dabei. Denn im Winter wird es in Syrien und in der Region sehr kalt.

© UNICEF/UN0274563/Herwig
Spenden für Syrien: In einer kinderfreundlichen Zone spielen syrische Flüchtlingskinder Tischfußball.
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In kinderfreundlichen Bereichen können die Mädchen und Jungen in aller Ruhe basteln, singen oder spielen – zum Beispiel eine Runde Kicker. 

© UNICEF/UNI274552/Charbonneau

Jeden Tag arbeiten unsere Helferinnen und Helfer rund um die Uhr daran, den geflüchteten Familien in ganz Syrien neue Hoffnung zu schenken und ihnen dringend benötigte Hilfe zu bringen.

Nothilfe in Syrien: So setzen wir Ihre Spende ein

Wir untersuchen die geflüchteten Kinder in den Notunterkünften auf Mangelernährung und behandeln sie mit therapeutischer Spezialnahrung gegen den Hunger.

Zur psychosozialen Betreuung richten wir Kinderzentren ein und helfen den Mädchen und Jungen, ihre Kriegserlebnisse zu verarbeiten. Außerdem klären wir über die Gefahren durch Minen auf.

Die Wasserversorgung in der Region ist durch die Kämpfe sehr zerstört worden. Wir von UNICEF bringen deshalb mit großen Tanklastern sauberes Trinkwasser zu den Familien.

Wir impfen Millionen Kinder gegen Krankheiten wie Polio oder Masern. Wir versorgen sie auch mit Medikamenten und Hygieneartikeln, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern und die Familien in der Corona-Pandemie zu schützen.

Die Mädchen und Jungen haben auf der Flucht meist nur die Kleidung, die sie am Körper tragen. Wir versorgen die Kinder mit Kleidung, die sie auch in den kälteren Monaten schützt.

Zwei Mädchen in ärmlicher Kleidung stehen Hand in Hand vor einem beschädigten Gebäude.

Ruba und Rimas: Eng unter einer Decke

Ruba (6 Jahre) and Rimas (3 Jahre) leben mit ihren Eltern in Irbin. "Wenn Rimas und ich in der Nacht frieren, dann kuscheln wir uns unter einer Decke aneinander, damit uns wieder warm wird", erzählt Ruba, die ältere der Beiden.

Ruba und Rimas hätten eigentlich noch zwei ältere Geschwister. Doch vor acht Jahren traf eine Bombe ihr Elternhaus: Die Eltern wurden schwer verletzt, und die beiden Kinder starben. Ruba und Rimas' Eltern flohen nach Damaskus, wo die beiden Mädchen zur Welt kamen. Vor zwei Jahren kehrte die Familie zurück in ihre Heimatstadt Irbin, wo sie seitdem in einer kleinen, vom Krieg beschädigten Wohnung leben.

Amal, die Mutter der Mädchen, beschreibt ihre Situation so: "Am wichtigsten ist uns, dass wir ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen haben. Kleidung zu kaufen ist ein Luxus, den wir uns nicht leisten können."

Perspektiven schaffen für syrische Kinder

Unsere humanitäre Hilfe rettet täglich Kinderleben. Aber nur ein Ende des Krieges kann den Kindern dauerhafte Sicherheit geben. Die jüngeren Kinder haben ein friedliches Leben nie kennengelernt: Der seit über zehn Jahren anhaltende Syrien-Krieg ist älter als sie selbst. Viele syrische Kinder haben ihre Heimat noch nie gesehen. Und auch die Kindheit der älteren Kinder und Jugendlichen ist vor allem von Gewalt, Verlust und Vertreibung geprägt.

Geflüchtet vor dem Bürgerkrieg in Syrien: Zwei Brüder in einem syrischen Flüchtlingslager im Libanon.

Die Mädchen und Jungen haben ein Leben in Frieden verdient.

© UNICEF/UN0161304/Thuentap

Hilfe für syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern

UNICEF ist auch für die syrischen Familien im Einsatz, die in die Nachbarstaaten Irak, Jordanien, Libanon und Türkei geflohen sind. Wir versorgen zusammen mit unseren Partnerorganisationen die Geflüchteten in den großen Flüchtlingscamps und Nothilfezentren in Jordanien und im Irak mit Trinkwasser und sanitären Anlagen, bringen Kinder in die Schule und helfen ihnen bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.

Syrien Krieg: UNICEF Helfer verteilen Hilfspakete an Flüchtlinge im Irak

In einem Flüchtlingscamp im Irak verteilen UNICEF-Mitarbeiter Hilfspakete an Familien. Aydin und seine Mutter Juin Khalil sind zwei der Millionen Syrerinnen und Syrer, die Zuflucht in einem Nachbarland suchen.

© UNICEF UK/Schermbrucker