Syrien Krieg: Zwei syrische Kinder mit Decken im kalten Winter

SPENDEN FÜR SYRIEN – DAUERHAFTE HILFE FÜR KINDER IM KRIEG

MENSCHEN IM SIEBTEN SYRISCHEN KRIEGSWINTER BRAUCHEN DRINGEND UNSERE HILFE

Wie viel müssen die syrischen Kinder noch ertragen? 

Nach fast sieben Jahren Bürgerkrieg liegen viele Orte in Syrien in Trümmern. Viele Kinder haben alles verloren: Ihr Zuhause, ihre Schule, Familienangehörige - eine unbeschwerte Kindheit, wie sie jedes Kind auf der Welt haben sollte. Als wäre das nicht schlimm genug, steht ihnen nun der siebte Kriegswinter bevor, dem viele Familien in den Ruinen ihrer Häuser und in Notunterkünften nahezu schutzlos ausgeliefert sind.

Wir lassen die Mädchen und Jungen nicht im Stich und bitten Sie um Ihre Unterstützung und Spenden für die Nothilfe vor Ort. Es geht um das Überleben und um die Zukunft der Kinder in Syrien!

In anderen Orten  Syriens wird unvermindert gekämpft - der Krieg ist nicht vorbei. Immer noch leiden die Mädchen und Jungen unter den Folgen. Obwohl sie am wenigsten für den Krieg können, sind Millionen syrische Kinder und Jugendliche zwischen den Fronten gefangen. 

Sie brauchen dringend weiter unsere Hilfe!

Syrien: Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die UNICEF-Helfer vor Ort

UNICEF bleibt vor Ort in Syrien und steht den Kindern und Familien in dieser schweren Zeit zur Seite. Ein Team von 200 Mitarbeitern arbeitet mit einem Netzwerk von Partnern rund um die Uhr daran, dringend benötigte Hilfe zu den Familien zu bringen.

Die Herausforderungen sind gewaltig: Die Helfer müssen wegen der ständigen Gefahr unter strengen Sicherheitsvorkehrungen arbeiten und oft langwierige Verhandlungen führen, damit zum Beispiel Hilfskonvois die Konfliktlinien passieren können. Aber Aufgeben ist für sie keine Option.

UNICEF unterstützt zum Beispiel die Wasserversorgung in Aleppo, Damaskus und anderen Teilen Syriens, untersucht und behandelt mangelernährte Mädchen und Jungen, organisiert medizinische Hilfe für Schwangere und Kinder, richtet Notschulen und Kinderzentren ein. Darüber hinaus ist UNICEF auch für die syrischen Familien im Einsatz, die in den Nachbarländern Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon und Türkei Zuflucht gefunden haben. Wir versorgen zum Beispiel die Menschen in den großen Flüchtlingscamps in Jordanien und Irak mit Trinkwasser und sanitären Anlagen, bringen Kinder in die Schule und helfen ihnen bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.

In Syrien und den Flüchtlingslagern der Nachbarländer sind viele Familien im heraufziehenden siebten Kriegswinter in akuter Not. In den Trümmern ihrer Häuser, in Zelten, Containern und behelfsmäßigen Notunterkünften wissen die Eltern nicht, wie sie ihre Kinder vor der Nässe und Kälte schützen sollen. Gerade Mädchen und Jungen, die durch lange Entbehrungen geschwächt sind, sind jetzt gefährdet.

Syrien: Die UNICEF-Mitarbeiterin Basma im Gespräch mit zwei Kindern

Basma Ourfali, UNICEF-Mitarbeiterin in Aleppo, spricht mit Falak und Omar. 
© UNICEF/DT2017-58624/Ninja Charbonneau

Wir wollen in den nächsten Wochen 700.000 Kinder in Syrien und 800.000 weitere Kinder in der Region mit dringend benötigter Winterkleidung, warmen Decken und kleinen Heizöfen für die Klassenräume ausstatten.  Dafür werden dringend Spenden benötigt. Bitte helfen Sie mit!

SPENDEN FÜR SYRIEN

10 wärmende Fleecedecken
14 Paar Winterstiefel
6 Sets warme Winterkleidung

PERSPEKTIVEN SCHAFFEN FÜR KINDER AUS SYRIEN

Nach fast sieben Jahren Krieg kennen die jüngeren Kinder aus Syrien keinen Frieden mehr oder haben ihre Heimat noch nie gesehen. Gewalt, Verlust und Vertreibung haben mittlerweile die Hälfte der Kindheit von Jugendlichen geprägt. Gerade in dieser Situation ist es besonders wichtig, dass Mädchen und Jungen zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder einen Beruf erlernen können. Sie brauchen außerdem psychosoziale Unterstützung, um mit ihren Erlebnissen zurechtzukommen und ihre Hoffnung für die Zukunft zu bewahren.

Eine friedliche Zukunft des Landes wird nur möglich sein, wenn diejenigen gestärkt und geschützt werden, die heute Kinder sind. 

Syrien Krieg: Syrisch Kinder vor Wand mit "Frieden"-Graffitis

© UNICEF/DT2017-58603/Ninja Charbonneau

Was Schule für Kinder wie Saja aus Aleppo bedeutet

Saja war sieben Jahre alt, als der Krieg in ihr Leben kam. Sie hat viel verloren. Einen Bruder. Vier ihrer besten Freundinnen. Ihr Zuhause. Und ihr linkes Bein. Aber eines hat der Krieg dem heute 13-jährigen Mädchen nicht nehmen können: Ihren Lebensmut und ihre Zuversicht.

Wir setzen alles daran, damit die Kinder und Jugendlichen in Syrien auch unter schwierigen Umständen weiter lernen können und Hilfe bekommen, damit sie ihre traumatischen Erlebnisse besser verarbeiten können.

"Trotz meiner Probleme will ich unbedingt zur Schule gehen", sagt Saja. "Wir brauchen Bildung, um unsere Träume zu erreichen." Ihr Traum: Einmal bei den Olympischen Spielen mitmachen. Saja: "Nichts kann mich aufhalten."

Die Initiative "No Lost Generation"

Die syrischen Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als eine friedliche Kindheit und die Chance auf eine bessere Zukunft.

Damit Kinder wie Saja und Millionen andere nicht Teil einer "verlorenen Generation" ohne Chancen werden, haben UNICEF und eine Reihe von Partnern vor zwei Jahren die Initiative "No Lost Generation" gestartet, die auch von der Bundesregierung unterstützt wird. Gemeinsam haben wir das Ziel, mehr Kindern in Syrien, Irak, Jordanien, Libanon, Türkei und Ägypten Zugang zu Schule, psychosozialer Hilfe und Ausbildung zu ermöglichen und die Qualität der Hilfen zu verbessern.

UNICEF richtet zum Beispiel Schulen in den Flüchtlingscamps in Jordanien und im Libanon ein, hat Selbstlernkurse für Kinder in Syrien entwickelt und verteilt Schulbücher, Hefte, Schultaschen und anderes Lernmaterial an Hunderttausende syrische Kinder in der Region.

Bitte helfen Sie den syrischen Kindern jetzt – Kindheit kann nicht warten!

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