Spenden Syrien Nothilfe: Kinder in Syrien leiden unter Gewalt, Hunger & Armut
Spenden Syrien Nothilfe: Kinder in Syrien leiden unter Gewalt, Hunger & Armut

Spenden für Syrien: Krieg und Hunger bedrohen Kinder

Gewalt, Hunger & Armut – jetzt für Syrien spenden

Nach zwölf Jahren Krieg liegt Syrien in großen Teilen in Trümmern. Immer wieder eskaliert die Gewalt im Land, und ein Ende des Bürgerkriegs ist noch immer nicht in Sicht. Die massiven Erdbeben in Syrien und der Türkei Anfang Februar 2023 brachten erneut Tod und Zerstörung über die syrische Bevölkerung. Im Nordwesten des Landes ist die Not der Kinder und ihrer Familien nach der Naturkatastrophe besonders groß.

Ihre Spende hilft Kindern in Syrien!

Tausende Mädchen und Jungen wurden im Laufe des Krieges bei Angriffen getötet und noch viele mehr verletzt. Mehr als sechs Millionen Syrer*innen sind in eines der Nachbarländer geflohen, weitere 6,8 Millionen sind Binnenflüchtlinge im eigenen Land.

Die syrischen Mädchen und Jungen wachsen auf mit Gewalt und Armut und kennen nichts anderes als Krieg. Die aktuelle Hungerkrise sowie ein schwerer Cholera-Ausbruch bringen die Kinder in zusätzliche Lebensgefahr.

Bürgerkrieg in Syrien: Jana aus Aleppo ist mangelernährt und braucht dringend humanitäre Hilfe.

Die einjährige Jana aus Aleppo ist mangelernährt und braucht dringend medizinische Hilfe.

© UNICEF/UNI310538/Romenzi

Mangelernährung bedeutet Lebensgefahr für Kinder in Syrien

Jana (Foto oben) ist eins von Hunderttausenden Kindern, die nicht genug zu essen haben und Hunger leiden. Infolge des Ukraine-Kriegs sind Lebensmittellieferungen ausgeblieben und Lebensmittelpreise in die Höhe geschossen. Eltern können ihre Kinder nicht mehr ausreichend ernähren. Auch Medikamente und Kleidung sind für die meisten Familien unbezahlbar geworden. Hunderttausende Jungen und Mädchen sind chronisch mangelernährt.

Immer mehr Kinder sind sogar lebensbedrohlich mangelernährt. UNICEF-Nothelfer*innen sind in Syrien vor Ort und versorgen die Kinder mit lebenswichtigen Hilfsgütern. Mit Ihrer Unterstützung können wir den Kindern helfen!

Cholera-Ausbrüche und Corona-Pandemie: Kinder brauchen medizinische Versorgung

Hinzu kommt, dass in mehreren Regionen Syriens die Cholera ausgebrochen ist: Über 50.000 Verdachtsfälle der lebensgefährlichen Durchfallerkrankung wurden im Nordwesten Syriens innerhalb der letzten sechs Monate gemeldet (Stand: 8. März 2023).

UNICEF führt deshalb gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Partnern eine große Impfkampagne gegen Cholera durch, um möglichst breit zu impfen und die Krankheit einzudämmen.

Erdbeben Türkei / Syrien: Ein Junge in Syrien erhält eine Schluckimpfung gegen Cholera.

Ein Junge wird gegen Cholera geimpft. UNICEF führt seit dem Ausbruch der Cholera große Impfkampagnen in Syrien durch.

© UNICEF/UN0755743/Nader
Blog

12 Fakten zur Kindheit in Syrien: Aufwachsen zwischen Bürgerkrieg, Armut und Hunger

Auch das Coronavirus ist noch immer eine ernste Gefahr für die Kinder in Syrien. In den Notunterkünften auf der Flucht gibt es für die Familien kaum Möglichkeiten, Hygiene-Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung einzuhalten.

Gleichzeitig ist die Gesundheitsversorgung im Land stark zusammengebrochen, und es gibt nur unzureichende medizinische Hilfe. Rund die Hälfte aller Gesundheitszentren wurden seit Beginn des Krieges zerstört. Viele Kinder sind krank, aber überall fehlt es an Ärzt*innen und Medikamenten.

Durch die Corona-Pandemie hat sich außerdem die Wirtschaftslage immer weiter verschlechtert. Immer häufiger schicken Eltern ihre Kinder daher zum Arbeiten statt in die Schule oder verheiraten ihre minderjährigen Töchter aus finanziellen Gründen.

  • 6,8 Mio.
    Binnen-Geflüchtete

    leben in Syrien, darunter 3 Mio. Kinder

  • 90 %
    der Familien

    in Syrien sind verarmt

  • 360.000
    Kinder

    in Syrien sind mangelernährt

UNICEF-Hilfe für syrische Kinder und Familien

Seit den 1970er-Jahren arbeitet UNICEF in Syrien. Unsere rund 250 UNICEF-Mitarbeiter*innen sind seit Beginn des Krieges im Frühjahr 2011 an der Seite der syrischen Kinder.

Wasser, Medikamente und andere Hilfsgüter: Ihre Spende kommt im Krisengebiet Syrien an!

Spenden für Syrien: Ein Mädchen in einem Flüchtlingslager trägt eine Kiste mit UNICEF-Kleidung.

Bild 1 von 7 | Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen bringen wir unsere Hilfspakete dorthin, wo sie gebraucht werden – etwa nach Nord-Ost-Syrien oder in die Regionen um Idlib und Damaskus.

© UNICEF/UN0497211/Souleiman
Syrien spenden: Sauberes Trinkwasser für Flüchtlingskinder.

Bild 2 von 7 | Ein Mädchen holt in einem Eimer Wasser für sich und ihre Familie. Sauberes Wasser gehört zu unserer humanitären Grundversorgung. In großen Tanks liefern wir es in die Flüchtlingslager in Syrien und den Nachbarstaaten.

© UNICEF/UKLA2012-00944/Schermbrucker
Spenden für das Gesundheitssystem in Syrien: Ein Arzt untersucht die fünfjährige Najat.

Bild 3 von 7 | Die von UNICEF unterstützten mobilen Kliniken sind ausgestattet mit Medikamenten und medizinischem Equipment. Sie fahren direkt dorthin, wo medizinische Hilfe am dringendsten gebraucht wird.

© UNICEF/UN071667/Al-Issa
Spenden für Syrien: UNICEF liefert auch nach Kriegsbeginn weiterhin Impfstoffe nach Syrien.

Bild 4 von 7 | Impfungen sind lebenswichtig. Es piekst zwar kurz – aber danach ist dieses Mädchen dank der Masern-Impfung geschützt gegen die gefährliche Infektionskrankheit.

© UNICEF/UN065764/Al-Issa
Spenden Syrien: UNICEF-Hilfsgüter für notleidende Kinder und Familien werden ausgeladen.

Bild 5 von 7 | In großen Konvois bringen wir Hilfsgüter nach Syrien und in die Nachbarländer – wie etwa Spezialnahrungsmittel, Medikamente und Hygieneartikel.

© UNICEF/Syria 2018/Bassam Khabieh
Spenden Syrien: Ein Mädchen packt ein UNICEF-Hilfspaket mit Kleidung aus.

Bild 6 von 7 | Für die kältere Jahreszeit ist auch warme Kinderkleidung bei unseren Hilfslieferungen dabei. Denn im Winter wird es in Syrien und in der Region sehr kalt.

© UNICEF/UN0274563/Herwig
Spenden für Syrien: In einer kinderfreundlichen Zone spielen syrische Flüchtlingskinder Tischfußball.

Bild 7 von 7 | In kinderfreundlichen Bereichen können die Mädchen und Jungen in aller Ruhe basteln, singen oder spielen – zum Beispiel eine Runde Kicker.

© UNICEF/UNI274552/Charbonneau

Jeden Tag arbeiten unsere Helferinnen und Helfer daran, den geflüchteten Familien in ganz Syrien neue Hoffnung zu schenken und ihnen dringend benötigte Hilfe zu bringen.

Nothilfe in Syrien: So setzen wir Ihre Spende ein

  • Wir untersuchen die geflüchteten Kinder in den Notunterkünften auf Mangelernährung und behandeln sie mit therapeutischer Spezialnahrung gegen die Unterernährung.

  • Zur psychosozialen Betreuung richten wir Kinderzentren ein und helfen den Mädchen und Jungen, ihre Kriegserlebnisse zu verarbeiten. Außerdem klären wir über die Gefahren durch Minen auf.

  • Die Wasserversorgung in der Region ist durch die Kämpfe sowie in manchen Gebieten durch die Erdbeben sehr zerstört worden. Wir von UNICEF bringen deshalb mit großen Tanklastern sauberes Trinkwasser zu den Familien.

  • Wir impfen Millionen Kinder gegen Krankheiten wie Polio, Masern und Cholera. Wir versorgen sie auch mit Medikamenten und Hygieneartikeln, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern und die Kinder vor Infektionskrankheiten zu schützen.

  • Die Mädchen und Jungen haben auf der Flucht meist nur die Kleidung, die sie am Körper tragen. Wir versorgen die Kinder mit Kleidung, die sie auch in den kälteren Monaten schützt.

  • UNICEF setzt sich in Syrien auch dafür ein, dass Kinder Schulunterricht oder andere Bildungsangebote bekommen.

Story
Ruba und Rimas: Eng unter einer Decke

Ruba (6 Jahre) and Rimas (3 Jahre) leben mit ihren Eltern in Irbin. "Wenn Rimas und ich in der Nacht frieren, dann kuscheln wir uns unter einer Decke aneinander, damit uns wieder warm wird", erzählt Ruba, die ältere der Beiden.

Ruba und Rimas hätten eigentlich noch zwei ältere Geschwister. Doch vor acht Jahren traf eine Bombe ihr Elternhaus: Die Eltern wurden schwer verletzt, und die beiden Kinder starben. Ruba und Rimas' Eltern flohen nach Damaskus, wo die beiden Mädchen zur Welt kamen. Vor zwei Jahren kehrte die Familie zurück in ihre Heimatstadt Irbin, wo sie seitdem in einer kleinen, vom Krieg beschädigten Wohnung leben.

Amal, die Mutter der Mädchen, beschreibt ihre Situation so: "Am wichtigsten ist uns, dass wir ein Dach über dem Kopf und etwas zu essen haben. Kleidung zu kaufen ist ein Luxus, den wir uns nicht leisten können."

Perspektiven schaffen für syrische Kinder

Unsere humanitäre Hilfe rettet täglich Kinderleben. Aber nur ein Ende des Krieges kann den Kindern dauerhafte Sicherheit geben. Die jüngeren Kinder haben ein friedliches Leben nie kennengelernt: Der seit zwölf Jahren andauernde Syrien-Krieg ist älter als sie selbst. Viele syrische Kinder haben ihre Heimat noch nie gesehen. Und auch die Kindheit der älteren Kinder und Jugendlichen ist vor allem von Gewalt, Verlust und Vertreibung geprägt.

Geflüchtet vor dem Bürgerkrieg in Syrien: Zwei Brüder in einem syrischen Flüchtlingslager im Libanon.

Die Mädchen und Jungen haben ein Leben in Frieden verdient.

© UNICEF/UN0161304/Thuentap

Hilfe für syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern

UNICEF ist auch für die syrischen Familien im Einsatz, die in die Nachbarstaaten Irak, Jordanien, Libanon und Türkei geflohen sind. Zusammen mit unseren Partnerorganisationen versorgen wir die Geflüchteten in den großen Flüchtlingscamps und Nothilfezentren in Jordanien und im Irak mit Trinkwasser und sanitären Anlagen, bringen Kinder in die Schule und helfen ihnen bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.

Syrien Krieg: UNICEF Helfer verteilen Hilfspakete an Flüchtlinge im Irak

In einem Flüchtlingscamp im Irak verteilen UNICEF-Mitarbeiter*innen Hilfspakete an Familien. Aydin und seine Mutter Juin Khalil sind zwei der Millionen Syrerinnen und Syrer, die Zuflucht in einem Nachbarland suchen.

© UNICEF UK/Schermbrucker

Ihre Spende für eine Chance auf Kindheit in Syrien

Bitte helfen Sie den syrischen Kindern jetzt. Auch wenn der Krieg andauert – ihre Kindheit kann nicht warten!

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