Syrien-Krieg: Mädchen Rama bewegt sich mithilfe einer Gehhilfe durch das zerstörte Aleppo

7 JAHRE SYRIEN-KRIEG: SPENDEN UND HELFEN SIE DEN KINDERN

IN UMKÄMPFTEN GEBIETEN WIE OST-GHOUTA UND AFRIN SIND KINDER WEITER TÄGLICH IN LEBENSGEFAHR

Sieben Jahre nach Beginn des Konflikts in Syrien ist die Not der Kinder größer denn je. An jedem einzelnen Tag werden Kinder getötet oder verletzt und leiden unter Gewalt, Vertreibung und Armut. Seit sieben Jahren sind unsere Teams rund um die Uhr im Einsatz, um den Kindern in dieser schlimmen Zeit zu helfen – sowohl in Syrien als auch in seinen Nachbarländern.

Sieben Jahre Syrien-Krieg: UNICEF-Helferin Basma mit Abdullah (10)

UNICEF-Mitarbeiterin Basma Ourfali im Gespräch mit Adbullah aus Ost-Aleppo. Der zehnjährige Junge wurde 2015 auf dem Schulweg von einer Bombe schwer verletzt und kann sich nur noch mit einer Gehhilfe fortbewegen. Ein Jahr lang konnte er keine Schule besuchen.
© UNICEF Syria/2018/Al-Issa

Bitte stehen Sie den Kindern zur Seite und unterstützen Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende. Auch wenn es nicht in unserer Macht steht, den Krieg zu beenden, so können wir mit Ihrer Hilfe doch sehr viel tun: 

Wir leisten lebenswichtige Nothilfe und schenken den Kindern und Familien Hoffnung.

UNICEF-Hilfe für Kinder aus Ost-Ghouta und Afrin

An mehreren Orten Syriens wird weiter heftig gekämpft, Zehntausende Menschen wurden in den vergangenen Wochen aus den Regionen Ost-Ghouta und Afrin vertrieben. Am meisten leiden darunter die Kinder. UNICEF-Teams sind vor Ort und versorgen die Familien, die inzwischen verschiedene Notunterkünfte erreichen konnten. Viele Familien aus Ost-Ghouta berichten, dass sie wochenlang unter schwerem Beschuss in Kellern ausgeharrt haben und kaum zu essen und zu trinken hatten. 

UNICEF hilft den geflüchteten Kindern und Familien mit Trinkwasser, Hygieneartikeln wie Seife und Windeln, nahrhaften Spezialkeksen und Medikamenten. Auch in anderen Orten Syriens wird unvermindert gekämpft, viele Orte sind zudem mit Landminen und Blindgängern verseucht. Das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen, und ein Großteil der Familien ist sieben Jahre nach Beginn des Konflikts in Armut aberutscht.

Insgesamt sind über fünf Millionen syrische Kinder und Jugendliche auf humanitäre Hilfe angewiesen. UNICEF hilft ihnen mit dem Nötigsten – mit medizinischer Versorgung, sauberem Wasser und mobilen Kliniken. Wir richten auch Notschulen ein und sind für traumatisierte Kinder da.

Bitten helfen Sie mit, die Kinder weiter mit lebenswichtigen Hilfsgütern zu versorgen. Wir dürfen die Mädchen und Jungen nicht allein lassen!

Syrien: Unterstützen Sie mit Ihrer Spende die UNICEF-Helfer vor Ort

UNICEF bleibt vor Ort in Syrien und steht den Kindern und Familien in dieser schweren Zeit zur Seite. Ein Team von rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet mit einem Netzwerk von Partnern rund um die Uhr daran, dringend benötigte Hilfe zu den Familien zu bringen. Um alle Menschen in Not versorgen zu können, brauchen wir dringend ein Ende der Kämpfe und sicheren, uneingeschränkten Zugang der humanitären Helfer. 

Die Herausforderungen sind in ganz Syrien weiterhin gewaltig: Die Helfer müssen wegen der ständigen Gefahr unter strengen Sicherheitsvorkehrungen arbeiten und oft langwierige Verhandlungen führen, damit zum Beispiel Hilfskonvois die Konfliktlinien passieren können. Aber Aufgeben ist für sie keine Option.

UNICEF unterstützt zum Beispiel die Wasserversorgung in Aleppo, Damaskus und anderen Teilen Syriens, untersucht und behandelt mangelernährte Mädchen und Jungen, organisiert medizinische Hilfe für Schwangere und Kinder, richtet Notschulen und Kinderzentren ein.

Darüber hinaus ist UNICEF auch für die syrischen Familien im Einsatz, die in den Nachbarländern Ägypten, Irak, Jordanien, Libanon und Türkei Zuflucht gefunden haben. Wir versorgen zum Beispiel die Menschen in den großen Flüchtlingscamps in Jordanien und Irak mit Trinkwasser und sanitären Anlagen, bringen Kinder in die Schule und helfen ihnen bei der Bewältigung ihrer Erlebnisse.

Syrien Krieg: UNICEF Helfer verteilen Hilfspakete an Flüchtlinge im Irak

Im Domiz Flüchtlingscamp im Nordirak verteilen UNICEF-Mitarbeiter Hilfspakte an Kinder und ihre Familien. Wie Millionen andere Syrer mussten Aydin (3) und seine Mutter Juin Khalil (23) ihre Heimat verlassen und Zuflucht in einem Nachbarland suchen.
© UNICEF UK/Schermbrucker

SPENDEN FÜR SYRIEN

10.000 Wasserreinigungstabletten zur Trinkwasseraufbereitung
3 Familien-Hygienesets zum Schutz vor Krankheiten
7 Erste Hilfe-Pakete mit Verbandsmaterial und Medikamenten

PERSPEKTIVEN SCHAFFEN FÜR KINDER AUS SYRIEN

Nach sieben Jahren Krieg kennen die jüngeren Kinder aus Syrien keinen Frieden mehr oder haben ihre Heimat noch nie gesehen. Gewalt, Verlust und Vertreibung haben mittlerweile die Hälfte der Kindheit von Jugendlichen geprägt. Gerade in dieser Situation ist es besonders wichtig, dass Mädchen und Jungen zur Schule gehen, eine Ausbildung machen oder einen Beruf erlernen können. Sie brauchen außerdem psychosoziale Unterstützung, um mit ihren Erlebnissen zurechtzukommen und ihre Hoffnung für die Zukunft zu bewahren.

Eine friedliche Zukunft des Landes wird nur möglich sein, wenn diejenigen gestärkt und geschützt werden, die heute Kinder sind. 

Syrien Krieg: Syrisch Kinder vor Wand mit "Frieden"-Graffitis

© UNICEF/DT2017-58603/Ninja Charbonneau

Was Schule für Kinder wie Saja aus Aleppo bedeutet

Saja war sieben Jahre alt, als der Krieg in ihr Leben kam. Sie hat viel verloren. Einen Bruder. Vier ihrer besten Freundinnen. Ihr Zuhause. Und ihr linkes Bein. Aber eines hat der Krieg dem heute 13-jährigen Mädchen nicht nehmen können: Ihren Lebensmut und ihre Zuversicht.

Wir setzen alles daran, damit die Kinder und Jugendlichen in Syrien auch unter schwierigen Umständen weiter lernen können und Hilfe bekommen, damit sie ihre traumatischen Erlebnisse besser verarbeiten können.

"Trotz meiner Probleme will ich unbedingt zur Schule gehen", sagt Saja. "Wir brauchen Bildung, um unsere Träume zu erreichen." Ihr Traum: Einmal bei den Olympischen Spielen mitmachen. Saja: "Nichts kann mich aufhalten."

Die Initiative "No Lost Generation"

Die syrischen Kinder wünschen sich nichts sehnlicher als eine friedliche Kindheit und die Chance auf eine bessere Zukunft.

Damit Kinder wie Saja und Millionen andere nicht Teil einer "verlorenen Generation" ohne Chancen werden, haben UNICEF und eine Reihe von Partnern vor zwei Jahren die Initiative "No Lost Generation" gestartet, die auch von der Bundesregierung unterstützt wird. Gemeinsam haben wir das Ziel, mehr Kindern in Syrien, Irak, Jordanien, Libanon, Türkei und Ägypten Zugang zu Schule, psychosozialer Hilfe und Ausbildung zu ermöglichen und die Qualität der Hilfen zu verbessern.

UNICEF richtet zum Beispiel Schulen in den Flüchtlingscamps in Jordanien und im Libanon ein, hat Selbstlernkurse für Kinder in Syrien entwickelt und verteilt Schulbücher, Hefte, Schultaschen und anderes Lernmaterial an Hunderttausende syrische Kinder in der Region.

Bitte helfen Sie den syrischen Kindern jetzt – Kindheit kann nicht warten!

AKTUELLES ZUM SYRIEN-KONFLIKT

Syrien Jahrestag: UNICEF-Mitarbeiterin Basma Ourfali in Aleppo

Basma Ourfali – die Stimme der Kinder von Aleppo

Bomben auf Schulen, Angriffe auf Kinder, Belagerung, Aushungern – der Krieg in Syrien bringt menschliche Abgründe zum Vorschein. Doch manche Menschen werden daneben zu wahren Helden der Menschlichkeit, wie Basma Ourfali. Weiterlesen


Syrien: UNICEF-Mitarbeiterin Ninja Charbonneau spricht mit dem 11-jährigen Jaddaa

Kindheit in Trümmern. Erlebnisbericht aus Syrien

Seit fast sieben Jahren beschäftigt sich Pressesprecherin Ninja Charbonneau mit Syrien, oder mit dem, was der Krieg für die syrischen Kinder bedeutet. Jetzt war sie zum ersten Mal selbst da – und konnte es einfach nicht fassen.  Weiterlesen


Syrien Krieg: Ein Kind in Aleppo hält ein Baby in seinen Armen

Kinder in Aleppo: Sorge vor dem siebten Kriegswinter

Ein Jahr nach Ende der schwersten Kämpfe in Aleppo liegen große Teile der Stadt in Trümmern. In den Ruinen ihrer Häuser und in Notunterkünften versuchen Familien zu überleben. Jetzt ist ihre Sorge: Wie sollen die Kinder den Winter überstehen? Weiterlesen


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Der Syrien-Konflikt hat tausenden Mädchen und Jungen das Leben gekostet. Über fünf Millionen Menschen haben ihr Zuhause verloren. Sie wurden zu heimatlosen Flüchtlingen – rund die Hälfte sind Kinder.

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