DEKRA: gemeinsam für sauberes Wasser und mehr Klimaresilienz
Der Zugang zu sauberem Trinkwasser ist für Kinder überlebenswichtig – doch weltweit leben mehr als 450 Millionen Kinder in Regionen mit hoher Wasserunsicherheit. Seit 2025 bündeln die Prüforganisation DEKRA und UNICEF ihre Kräfte, um Kinder mit sauberem Trinkwasser zu versorgen und dadurch gleichzeitig ihre Gemeinden widerstandsfähiger gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu machen. Ziel der Partnerschaft ist es, eine nachhaltige und resiliente Versorgung mit sauberem und bezahlbarem Trinkwasser für rund 860.000 Kinder und ihre Familien in Äthiopien und Indien sicherzustellen.
Bei DEKRA steht Sicherheit seit mehr als 100 Jahren im Zentrum unseres Handelns. Doch eine Welt im Umbruch verlangt ein breiteres Verständnis von Sicherheit – eines, das auch den Schutz vor den Folgen des Klimawandels einschließt. Gemeinsam mit UNICEF setzen wir genau dort an. Wir schaffen Sicherheit, wo sie über Zukunft entscheidet. Mit unserer langfristigen Unterstützung von Projekten, die den Zugang zu sauberem Wasser, sanitärer Versorgung und grundlegender Hygiene verbessern, helfen wir, Kinder zu schützen und ihnen neue Chancen in einer sich wandelnden Welt zu eröffnen.
Die Partnerschaft auf einen Blick
Branche: Prüfung, Inspektion, Zertifizierung
Partnerschaft: Strategische Partnerschaft
Programmamatischer Fokus: WASH / Klima
Geografische Ausrichtung: Global
Wassersicherheit für alle
Sauberes Wasser und Hygiene sind essentiell für eine gesunde Entwicklung. Die bittere Realität: Etwa alle zwei Minuten stirbt ein Kind an einer durch verunreinigtes Wasser verursachten Krankheit.
Die Partnerschaft mit DEKRA unterstützt UNICEF in seinem weltweiten Engagement für „Water Security for All“. Diese Initiative verbessert durch innovative, klimaresiliente „WASH“-Programme (Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) die Lebensbedingungen besonders gefährdeter Bevölkerungsgruppen, insbesondere Kinder.

Bild 1 von 5 | Äthiopien: Diese Mädchen freuen sich, dass sie an der Wasserstelle sauberes Wasser bekommen – früher mussten sie Wasser aus einem Fluss holen.
© UNICEF/UN0800026/Tesfaye
Bild 2 von 5 | Das UNICEF-Team in Äthiopien analysiert eine Satellitenkarte des Grundwassers. Hydrologische und geologische Analysen helfen dabei, genau zu bestimmen, wo sich Wasser im Boden befindet.
© UNICEF/UN0694041/Bizuwerk
Bild 3 von 5 | Dieser indische Junge trinkt Wasser aus einer solarbetriebenen Anlage.
© UNICEF/UN0713260/Muthuramalingam
Bild 4 von 5 | Solarbetriebene Anlagen ermöglichen die nachhaltige Wasserversorgung von Haushalten im indischen Distrikt Chamarajanagar.
© UNICEF/UN0713221/Muthuramalingam
Bild 5 von 5 | 100 Jahre DEKRA: Bei der Jubiläumsfeier betont die stellvertretende UNICEF-Exekutivdirektorin Kitty van der Heijden die hohe Bedeutung von Partnerschaften.
© DEKRA
Die Partnerschaft unterstützt unter anderem die Installation solarbetriebener Wasserpumpen und den Aufbau technischer Kompetenzzentren für Wissenstransfer und Schulungen rund um Solarenergie. Auch der Einsatz innovativer Technologien zur Grundwasseraufbereitung wird gefördert.
Diese Maßnahmen helfen nicht nur den Gemeinden bei der Anpassung an den Klimawandel, sondern fördern auch Bildung, Gesundheit und lokale Entwicklungsmöglichkeiten. Der Erfolg der Programme wird anhand von Kennzahlen für nachhaltige Entwicklung, basierend auf den Zielen der UN (Sustainable Development Goals, kurz SDG), gemessen und berichtet.

Video: Innovative Methoden für die nachhaltige Wasserversorgung
Sehen Sie, wie UNICEF in Äthiopien mithilfe neuartiger satellitengestützter Messmethoden gezielt Grundwasserquellen identifiziert, um gegen Wasserknappheit anzugehen.
