Pressemitteilung
BUNDESTAGSABGEORDNETE DISKUTIEREN MIT KINDERN ÜBER IHRE RECHTE
Köln
Montag, 17. Februar 2014, 12:11 Uhr

UNICEF-AKTIONSWOCHE KINDERRECHTE VOM 14.-20.11.2011

Zum Jahrestag der UN-Konvention über die Rechte des Kindes am 20. November finden auf Initiative von UNICEF und dem Auswärtigen Amt in ganz Deutschland Aktionstage unter dem Motto „Ich hab immer Rechte“ statt. Insgesamt 120 Abgeordnete des Deutschen Bundestages haben sich bereit erklärt, vom 14.-18. November in ihren Wahlkreisen Schulen oder andere Einrichtungen zu besuchen. Über 200 Schulen in ganz Deutschland haben Aktionen zum Thema „Kinderrechte“ geplant.

Hierzu aufgerufen hatten der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung Markus Löning und der Vorsitzende von UNICEF Deutschland Dr. Jürgen Heraeus. Unterstützt wird der Aktionstag von dem Netzwerk aus rund 150 ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen. Auf www.aktionstag-kinderrechte.de können die Abgeordneten und alle weiteren Besucher der Website ihre Meinung zum Thema Kinderrechte veröffentlichen. Schulen können auf der Internetplattform ihre Aktionen darstellen.

Während der Aktionswoche stellen sich unter anderem Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP), der Vizepräsident des deutschen Bundestags Wolfgang Thierse (SPD) und die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Katrin Göring-Eckardt (Bündnis 90/Die Grünen) den Ideen und Forderungen der Kinder und Jugendlichen.In der Diskussion mit den Abgeordneten erleben die Kinder hautnah, wie Demokratie funktioniert. Sie haben vorher im Unterricht oder in Arbeitsgruppen die Kinderrechtsthemen recherchiert, die ihnen am wichtigsten sind, und bringen ihre Argumente und Meinungen selbst vor. Damit setzen sie ein zentrales Recht um, das jedem Kind in der UN-Konvention über die Rechte des Kindes garantiert wird: das Recht auf Beteiligung. Gleichzeitig lernen sie so umfassend die Kinderrechte kennen.

Für die Politiker ist der Aktionstag eine Chance, mehr über die Sichtweisen der Kinder in ihren Wahlkreisen zu erfahren. Die Interessen von Kindern werden bei Entscheidungen von Politik und Verwaltungen immer wieder hinten angestellt – obwohl sich Deutschland mit der UN-Kinderrechtskonvention dazu verpflichtet hat, dem Wohlergehen der Kinder Vorrang einzuräumen.Rückfragen

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Rudi Tarneden

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