Pressemitteilung
FÜR JEDES KIND: UNICEF RUFT ZUM EHRENAMTLICHEN EINSATZ AUF
Köln
Freitag, 14. Februar 2014, 11:45 Uhr

UNICEF-VORSITZENDER JÜRGEN HERAEUS: EHRENAMTLICHE ARBEIT HÖHER SCHÄTZEN

Bundesweites Treffen der 150 UNICEF-Gruppen in Königstein/Taunus

Anlässlich des Bundestreffens der 150 ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen am kommenden Wochenende rief der Vorsitzende von UNICEF Deutschland Dr. Jürgen Heraeus zu einer höheren Wertschätzung und Förderung ehrenamtlicher Arbeit in Deutschland auf. „Der freiwillige Einsatz für andere Menschen ist unschätzbar wertvoll für die gesamte Gesellschaft“, sagte Heraeus mit Blick auf die rund 8.000 UNICEF-Freiwilligen in Deutschland. „Auf die Ehrenamtlichen kommt es an: Sie verkaufen die beliebten UNICEF-Grußkarten, setzen sich für Kinderrechte ein und sammeln Spenden für UNICEF-Hilfsprogramme in 150 Ländern.“ Heraeus rief die Bundesbürger zum Mitmachen auf. „Ihre Unterstützung wird gebraucht. Wer ehrenamtlich hilft, trägt dazu bei, die Welt zu einem besseren Ort zu machen – diese Erfahrung ist mehr wert als jede finanzielle Vergütung“, betonte der Unternehmer, der sein Amt bei UNICEF ebenfalls ehrenamtlich ausübt.

Unter dem Leitsatz „Gemeinsam für Kinder“ kommen vom 27. bis 29. Mai 2011 rund 200 Vertreter aus den UNICEF-Gruppen in ganz Deutschland zu einer zentralen Tagung in Königstein/Taunus zusammen. Schwerpunktthema ist in diesem Jahr der Mangel an sauberem Trinkwasser in vielen Entwicklungsländern. Verschmutztes Wasser und mangelnde Hygiene sind eine der häufigsten Todesursachen für Kleinkinder in vielen armen Ländern. Tom Koenigs, Vorsitzender des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages und ehrenamtliches Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland, spricht zum Auftakt am Freitag über das Menschenrecht auf Wasser. Elhadj As Sy, UNICEF-Regionaldirektor für das südliche und östliche Afrika, berichtet am Sonntag über die Umsetzung von Wasser-Projekten in Afrika. Die ehrenamtlichen UNICEF-Mitarbeiter Christine Langen, Lörrach, und Frank Döderlein, Dresden, schildern ihre Erfahrungen bei einer Reise zu UNICEF-Projekten nach Malawi. Bei dem alle zwei Jahre stattfindenden Treffen wird auch der Beirat der ehrenamtlichen Mitarbeiter im Deutschen UNICEF-Komitee gewählt. Dieser Beirat entsendet zwei Mitglieder in den Vorstand und bestimmt so alle maßgeblichen Entscheidungen von UNICEF Deutschland mit.

UNICEF ist die einzige UN-Organisation, in der jeder mitarbeiten kann. In den UNICEF-Gruppen von Sylt bis Passau und von Aachen bis Cottbus treffen sich Frauen und Männer jeden Alters mit unterschiedlichen Erfahrungen, die gemeinsam etwas für Kinder bewegen wollen. Dabei machen auch immer mehr Kinder und Jugendliche mit. Vielerorts geben spezielle Schulteams Unterrichtsstunden oder veranstalten Projekttage. In Universitätsstädten sind oft zusätzlich Hochschulgruppen aktiv. Bundesweit organisierten die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr 215 Ausstellungen, 130 Aktionen zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti, 90 Benefizveranstaltungen, 310 Schülerlaufe, 15 Schwimmveranstaltungen und 25 Chorkonzerte. Auf diese Weise sammelten sie mehr als vier Millionen Euro Spenden. Allein in der Vorweihnachtszeit betreuten sie 620 Grußkartenstände und verkauften insgesamt mehr als sieben Millionen Grußkarten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die UNICEF-Pressestelle, Rudi Tarneden oder Helga Kuhn.

Helga Kuhn

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