Pressemitteilung

Sir Roger Moore im Spot zur UNICEF-Wasserkampagne

Köln

Ein Drink, der wirkt

„Geschüttelt, nicht gerührt“. Mit dem wohl berühmtesten James-Bond-Zitat ist Roger Moore (84) noch einmal in die Rolle des Geheimagenten und Weltretters geschlüpft. Diesmal nicht im Dienste seiner Majestät, sondern für UNICEF.

In einem Videospot wirbt der britische Schauspieler jetzt mit unnachahmlichem Charme für das Menschenrecht auf sauberes Wasser. Dabei enthält sein Drink eine Überraschung.

Der Spot ist ab dem 10. Mai 2012 im Internet zu sehen, unter www.wasser-wirkt.de. Außerdem wird der Spot pro bono im Fernsehen ausgestrahlt.

Im Gespräch erklärt Moore, dass er persönlich nur seinen Tee umrührt. Aber das Filmzitat, das laut amerikanischer Filmakademie zu den Besten der letzten 100 Jahre gehört, hat es ihm angetan. „Wir alle lieben doch Smalltalk, wenn er pfiffig ist. Er bricht das Eis zwischen zwei Menschen.“ Was kaum bekannt ist: In seinen sieben Bond-Filmen hat Moore den Satz kein einziges Mal gesprochen. Der UNICEF-Spot ist demnach eine Premiere der besonderen Art.

„Mir hat die Rolle als James Bond sehr viel Spaß gemacht – aber es war eben nur eine Rolle. Bei UNICEF geht es um das wirkliche Leben. Wir wollen den am meisten benachteiligten Kindern ein besseres Leben ermöglichen“, sagt Moore.

Moore möchte vor allen auch junge Menschen ansprechen: „Kinder und Jugendliche haben ein ausgeprägtes Gefühl für Gerechtigkeit. Sie suchen nach Wegen, um ihre Solidarität mit den Kindern auf der ‚Schattenseite‘ des Lebens auszudrücken. Dazu brauchen sie Argumente und Strategien, damit sie gehört werden.“

So ist der Einsatz für sauberes Wasser und bessere Hygiene entscheidend dafür, dass Kinder überleben und gesund aufwachsen. Für Moore braucht es „keine Geheimwissenschaft“, um Kindern in den ärmsten Ländern zu helfen. „Chlor-Tabletten, Handpumpen und das Händewaschen mit Seife retten Leben.“

Der internationale UNICEF-Botschafter folgt heute einem neuen Drehbuch. Das Schwarz-Weiß-Denken in vielen James-Bond-Filmen funktioniert seiner Ansicht nach nicht mehr: „Gut gegen Böse – das ist nicht mehr so einfach. Die Welt und ihre Herausforderungen sind komplexer geworden. Es wäre schön, wenn in Filmen mehr damit gespielt werden würde. Die Probleme der Welt müssen genauer beleuchtet werden und man sollte nach Lösungen suchen.“

Mit der UNICEF-Kampagne „Wasser wirkt“ will UNICEF sauberes Trinkwasser und sanitäre Anlagen für 500.000 Kinder in sechs der ärmsten Länder der Welt sicherstellen. Mit einem bundesweiten Aktionstag wenden sich die UNICEF-Arbeitsgruppen am 24. Mai 2012 an die Öffentlichkeit.

Service für Redaktionen

  • Gerne stellen wir Ihnen den Spot in verschiedenen Formaten sowie Fotos von den Dreharbeiten zur Verfügung.
  • Weitere Informationen zur UNICEF-Kampagne „Wasser wirkt“ finden Sie unter www.wasser-wirkt.de