Pressemitteilung

UNICEF ZUM TOD VON VIER PALÄSTINENSISCHEN KINDERN IN GAZA

Amman, 17. Juli 2014

Der Tod von vier spielenden Kindern und die Verletzung von zwei weiteren Kindern am Strand von Gaza Stadt zeigt, dass es im Gazastreifen keinen sicheren Ort für Kinder mehr gibt.

Gestern wurden auch mehrere Raketen in einer Schule der UN-Organisation UNWRA in Gaza Stadt gefunden, die dort versteckt waren – obwohl Schulen grundsätzlich neutrale Orte sind.

Seit dem Beginn der Kämpfe vor zehn Tagen wurden bereits 48 Kinder im Gazastreifen getötet – jeden Tag im Durchschnitt vier Kinder.

Es ist unerträglich, dass Kinder im Gazastreifen einen so hohen Preis für einen Konflikt zahlen, für den sie keinerlei Verantwortung tragen. Kinder auf beiden Seiten müssen vor dieser sinnlosen Gewalt geschützt werden.

Diejenigen, die die Möglichkeit haben, Entscheidungen zu treffen, haben die Verpflichtung, Kinder aus dem Kreuzfeuer zu halten.

UNICEF begrüßt die Vereinbarung einer kurzen Waffenruhe und erneuert den Aufruf an beide Seiten, sich maximal zurückzuhalten, um weitere Opfer unter den Kindern zu verhindern.

Rudi Tarneden

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