Pressemitteilung
UNICEF-GESCHÄFTSFÜHRER CHRISTIAN SCHNEIDER ZU KINDERN AUF DER FLUCHT
Köln
Donnerstag, 3. September 2015, 14:50 Uhr

„Das traurige Foto eines vermutlich ertrunkenen Flüchtlingskindes, das heute weltweit Aufsehen erregt, muss uns alle zum Nachdenken bringen. Wir sprechen über Flüchtlinge. Aber es sind Menschen, darunter viele Kinder.

Niemand kann sagen, wie viele Kinder und Jugendliche sich auf dem gefährlichen Weg nach Europa befinden und wie viele schon ihr Leben verloren haben. Die Kinder, die jetzt bei uns ankommen, tragen oft schlimme Kriegserfahrungen mit sich, leiden unter den Strapazen und Gefahren der Flucht und der unsicheren Zukunft.

Gleichgültig, aus welchen Gründen sie ihre Heimat verlassen haben. Sie sind in erster Linie Kinder und müssen auch als solche behandelt werden. Sie brauchen besonderen Schutz und besondere Hilfe.“

WELTWEITER EINSATZ FÜR FLÜCHTLINGSKINDER

Impfung im irakischen Flüchtlingslager Kawrgosk. © UNICEF/Aziz.

© UNICEF/NYHQ2013-0569/Aziz

UNICEF versorgt Flüchtlingskinder in Krisengebieten mit dem Nötigsten – zum Beispiel in Syrien und seinen Nachbarländern, im Jemen, Südsudan oder in Zentralafrika. Dafür stellen wir sauberes Wasser und Zusatznahrung bereit, organisieren Impfkampagnen und bauen Notschulen auf. Wir errichten außerdem „kinderfreundliche Orte“, in denen Kinder spielen und ein Stück Normalität im Chaos erfahren können. So registrieren wir aktuell auch neu ankommende Flüchtlingskinder in Mazedonien und leisten psychosoziale Hilfe.

Für den UNICEF-Einsatz in den Krisenregionen rufen wir weiterhin dringend zu Spenden auf!

Rudi Tarneden

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Rudi Tarneden
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