UNICEF im Testament bedenken.

SCHREIBEN SIE ZUKUNFT: MIT IHREM TESTAMENT

Wenn Sie auf Ihr Leben zurückblicken – was hat Sie am meisten geprägt?

Waren es Ihr Elternhaus oder die Schulzeit? Ihr Beruf oder Familie und Freunde? Persönliche Vorbilder? Jeder Mensch hat seine Geschichte, und wie sie sich entwickelt, liegt nicht immer in unserer Hand.

Die Welt für Kinder nachhaltig zu verbessern und dabei kein Kind zurückzulassen – dafür geben wir bei UNICEF jeden Tag alles. Kinder sollen gerechte Chancen haben, geschützt heranwachsen und lernen können. Doch das schaffen wir nur gemeinsam.

Testament spenden: UNICEF-Helfer spielt mit einem Jungen in einem Flüchtlingscamp in Somalia

© UNICEF/UN0316254/Knowles-Coursin

UNSER NEUER RATGEBER ZUM TESTAMENT

Hier informieren wir Sie umfassend zum Thema Testamentsspende. Wir beantworten Ihre wichtigsten Fragen zum Testament im Allgemeinen und Testamentsspenden im Besonderen – und welche Möglichkeiten es gibt, gemeinnützige Einrichtungen wie UNICEF zu bedenken.

Alle Informationen dazu haben wir für Sie in unserem kostenlosen Ratgeber inkl. Mustertestament, Checklisten, Beispielen und hilfreichen Adressen zusammengefasst. Blättern Sie durch einen Auszug des Ratgebers. 

  

Online-Vorträge zum Thema Erbrecht und Testamentsspende 

Wir bieten Ihnen in diesem Jahr noch folgende Termine für Online-Vorträge an. 
Die Teilnahme ist kostenlos.   

Donnerstag, 12. November 2020, 17.00-18.30 Uhr

» Hier können Sie sich bis zum Vortag anmelden

WARUM EIN TESTAMENT SINNVOLL IST

  • Warum sollte ich überhaupt ein Testament machen?

    Mit einem gültigen Testament können Sie zu Lebzeiten verbindlich festlegen, was nach Ihrem Tod mit Ihrem Vermögen – unabhängig von dessen Umfang – geschieht. Sie selbst können festlegen, wie Sie Ihre Hinterlassenschaften (Geld, Wertpapiere, Immobilien, Kunst, Schmuck u.v.m.) verteilen und wen Sie womit bedenken möchten. 

    Falls Sie kein Testament errichten wollen oder dies zu Lebzeiten versäumen, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Diese muss nicht zwingend Ihren persönlichen Vorlieben entsprechen und führt schlimmstenfalls zu Auseinandersetzungen unter Ihren Hinterbliebenen. Die gesetzliche Erbfolge berücksichtigt in einer bestimmten Reihenfolge Familienangehörige als Erben: Ein Angehöriger mit höherem Verwandtschaftsgrad schließt alle weiteren Personen von der Erbfolge aus. Daneben erhält immer auch der Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner einen Teil des Erbes als Erbschaft.

    Die selbstbestimmte Entscheidung, die ein Testament verbindlich dokumentiert, gibt vielen Menschen das gute Gefühl, für den Sterbefall alles Wichtige im eigenen Sinne geregelt zu haben. Zudem gibt ein Testament Ihnen die Möglichkeit, Ihre Werte und Vorstellungen von einer gerechten Verteilung zum Ausdruck zu bringen. 

    Gibt es keine Angehörigen und keinen letzten Willen, erbt der Staat.
     

  • Für wen kommt ein Testament in Betracht?

    Grundsätzlich kann jeder Mensch ein Testament anfertigen, der das 16. Lebensjahr vollendet hat und nicht „wegen einer krankhaften Störung der Geistestätigkeit, wegen Geistesschwäche oder wegen Bewusstseinsstörung [dazu] nicht in der Lage ist“ (Quelle: Wikipedia). Dabei kommt ein Testament nicht nur für Hochvermögende infrage, sondern für alle Menschen, die ihr Erbe geregelt wissen möchten. Ein Erbe erfordert keine Vermögens-Untergrenze und ist nicht auf Geld oder Wertpapiere begrenzt, sondern schließt alle Sachgegenstände, Immobilien u.v.m. ein (siehe „Was kann ich vererben?“).

  • Wann ist der richtige Zeitpunkt, mein Testament zu machen?

    Viele Menschen beginnen damit, sich über ihr Testament Gedanken zu machen, sobald ihr Familienstand sich ändert, Kinder oder Enkelkinder hinzukommen, sie ein bestimmte Alter erreichen, in den Ruhestand gehen oder eine Krankheit auftritt. Ein Testament kann jedoch – unabhängig vom Vermögen oder Alter der Person – zu jedem Zeitpunkt angefertigt und beliebig oft revidiert oder geändert werden. So können Sie ggf. sich verändernden Lebensumständen, Interessen oder Vermögensverhältnissen jederzeit Rechnung tragen. 

  • Wie mache ich ein Testament?

    Die Niederschrift des gesamten Testaments muss eigenhändig handschriftlich 
    erfolgen und mit Unterschrift sowie Ort und Datum der Niederschrift versehen sein. Sie können es an jedem beliebigen Ort aufbewahren: etwa zuhause, in einem Bankschließfach oder bei einem Nachlassgericht. 

    Wenn Sie bei einem Amtsgericht eine letztwillige Verfügung hinterlegen, informiert das Amtsgericht das Standesamt Ihres Geburtsortes. Dort wird ein entsprechender Vermerk in die Personenstandskartei aufgenommen. 

    Im Falle des Todes informiert nun das Standesamt Ihres Wohnortes das Standesamt Ihres Geburtsortes. Von dort aus wird aufgrund des Vermerks in der Kartei das Amtsgericht informiert, das die letztwillige Verfügung aufbewahrt. Das Nachlassgericht als eine Abteilung des Amtsgerichts eröffnet die letztwillige Verfügung.
     

  • Was kann ich überhaupt vererben?

    Sie können prinzipiell alles vererben, was für Sie einen materiellen oder emotionalen Wert hat. Dazu gehören neben Barvermögen, Sparbüchern, Lebensversicherungen und Wertpapieren etwa Immobilien, Kunst, Möbel und andere Wertgegenstände. Auch Tiere gehören zum Nachlass. Der Gesamtwert Ihres Nachlasses ist völlig unerheblich, wenn Sie ein Testament erstellen möchten. 

  • Wem kann ich etwas vererben?

    Neben Angehörigen, Nahestehenden und (Ehe)Partnern können Sie auch Vereine, Stiftungen und Einrichtungen bedenken, etwa eine gemeinnützige Organisation wie UNICEF. Diese können Sie abhängig von Ihren Wünschen und Ihrer persönlichen Lebenssituation als Allein-, Mit- oder Schlusserben einsetzen. 

    Beispiele und mögliche Formulierungen haben wir für Sie in unseren Mustertestamenten abgebildet.
     

Ulrike Maas

Sprechen Sie uns an!

Persönliche Betreuung ist uns ein Herzensanliegen. Gerne unterstützen wir Sie in einem persönlichen Gespräch. Wir stellen für Sie individuell passende Informationen zusammen, beantworten Ihre Fragen zu UNICEF oder vermitteln Sie an einen Rechtsanwalt oder Notar. Regelmäßig laden wir auch zu Vorträgen mit einem Erbrechtsexperten ein.

Ich freue mich auf Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.
Ulrike Maas, Team Philanthropie
Tel.: 0221 93 650-252 / ulrike.maas@unicef.de

SO HILFT IHRE TESTAMENTSSPENDE

Mit UNICEF haben Sie einen starken, verlässlichen Partner, mit dem Sie die Welt für nachfolgende Generationen langfristig verbessern können. 

Als gemeinnützige Organisation ist UNICEF von jeglicher Erbschaftsteuer befreit. Ihr Wille zählt und kann viel verändern.

Ihr Testament kann viel für das Leben von Kindern bewirken.

Mit einer Testamentsspende für UNICEF bleibt...

Jede Kindheit hat ihre Geschichte. Sorgen Sie dafür, dass sie gut ausgeht. Schreiben Sie Zukunft – mit Ihrem Testament.

Weitere Infos zur Testamentsspende

  

* Die Hinweise und Angaben zum deutschen Erbrecht auf dieser Webseite, im Rahmen unserer Info-Veranstaltungen sowie in unserem Ratgeber sind unverbindliche Orientierungshilfen und ersetzen keine professionelle erbrechtliche Einzelfall-Beratung. Wir empfehlen Ihnen daher, einen Rechtsanwalt, Notar oder Steuerberater Ihres Vertrauens aufzusuchen. Die dargestellten Inhalte wurden mit größter Sorgfalt recherchiert. Dennoch können wir keine Haftung für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Informationen übernehmen.