NACHRUF: GÜNTER SPANIOL

Am 30. August 2017 ist Günter Spaniol, einer unserer langjährigen und treuesten Mitarbeiter, gestorben. Alle, die zum beständigen Kern unserer Arbeitsgruppe Berlin gehören, kannten ihn und sind zutiefst betroffen. Wir fühlen besonders mit seiner hinterbliebenen Ehefrau Doris, die von Anfang an immer mit ihm gemeinsam für die Interessen der benachteiligten Kinder eingetreten ist. 

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© UNICEF Berlin

Die Eheleute Günter und Doris Spaniol haben die im Jahr 2005 gegründete UNICEF-Stadtteilgruppe Treptow-Köpenick von der ersten Stunde an mit aufgebaut und ihr Wesen ganz entschieden mit geprägt: Mit vereinter Kraft haben sie unermüdlich Aktionen für die Kindernothilfe auf die Beine gestellt, diese mit Inhalt gefüllt und mit Frohsinn und Energie durchgeführt. “Es gab keinen Schülerlauf, bei dem Günter fehlte!”, sagt Sylvia Matthias, die Leiterin der STG, die, wie auch die anderen Mitarbeiter der Gruppe,  völlig erschüttert ist von seinem plötzlichen Tod. “Für mich unfassbar!”, schrieb sie unserer Teamleiter-Runde, “Ich kann und will es gar nicht glauben und hoffe immer noch, dass es nicht wahr ist… Gerade war er noch aktiv im FEZ im Einsatz, fit, engagiert und plötzlich hat es ihn für alle unerwartet aus dem Leben gerissen.” 

Günter fehlte nie! Er war auf jeder Teamsitzung und jeder Regionaltagung und wusste immer etwas zu sagen, mit dem er andere für die Arbeit und die Unterstützung der UNICEFs Hilfsprogramme mitreißen konnte. Mit Humor und Charme verkündete Günter auf den Tagungen weiterführende Ideen und gern auch einmal Anekdoten. So verlas er zum Beispiel einen Artikel darüber, dass ehrenamtliche Mitarbeit verjünge und zufriedener mache.

Jedes Ziel verfolgte Günter zugleich mit unerschütterlicher Hartnäckigkeit. Zusammen mit seiner Frau Doris bewerkstelligte er die Durchführung mehrerer UNICEF-Ausstellungen im Rathaus Köpenick und in den Bezirks-Bibliotheken und unterstützte außerdem jeden Schülerlauf in Treptow-Köpenick: 

SPANIOL`s melden, an dem von der GS [Grundschule] am Mohnweg wieder generalstabsmäßig geplanten UNICEF-Schullauf mit Start-Ziel-Band und Infostand (einschließlich der üblichen Dinge, die Freude bereiten: Tattoos, Buttons, Süßigkeiten, Luftballons, Kinderrechteflyer ) in der Zeit von etwa 8 bis 12 Uhr dabei gewesen zu sein . . . und das alles bei sehr gutem Herbstbeginn-Wetter!” 

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Günter war immer beim Grußkartenverkauf mit dabei, auch über die Bezirksgrenzen hinaus aktiv und sprang sogar bei Engpässen in der Verwaltung ein. So war sein Name nicht nur in Berlin, sondern auch bei der Regionalleitung und in der Bundesgeschäftsstelle gut bekannt und löste sein Tod dort ebenso großes Bestürzen aus wie hier. Wolfram Pfeiffer, der Regionalbeauftragte der Region Ost, äußerte sich sogleich tief bedrückt: “Oh Gott…was für eine traurige Nachricht. Es ist wirklich nicht zu glauben!

Günter fehlte nie! Man konnte sich auf ihn verlassen wie kaum auf einen anderen.  Wir werden ihn sehr vermissen.


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