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THEATER DER 10.000 - ZEITREISENDE ÄNDERN DIE ZUKUNFT IN BERLIN

Später Vormittag, Samstag, 11.05.2019 – Am Arkonaplatz und beim IKEA Lichtenberg in Berlin sammeln sich Jugendliche und Erwachsene verschiedenen Alters. Was hier wie eine Art Flashmob anmutet, ist eine ganz besondere bundesweite Aktion von UNICEF in rund 80 Städten Deutschlands.

Um 12.19 Uhr werden beim Theater der 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Akteurinnen und Akteuren der größten Theateraktion Deutschlands. Über eine Audio-Datei auf ihren Smartphones sowie Kopfhörern erfahren sie die Story des Stücks und erhalten simultan die gleichen Regie-Anweisungen. Diese Choreographie findet bundesweit von Flensburg bis Passau statt und eben auch zur gleichen Zeit in Berlin.

Theater der 10.000 - gleich geht es los...

Über eine Audiodatei auf ihrem Smartphone erhalten die Teilnehmenden die Story des Stücks.  
© UNICEF

Die Teilnehmenden werden zu Zeitreisenden, deren Aufgabe es ist, ins Jahr 2019 zurückzukehren und die Zukunft vor Kriegen und Naturkatastrophen zu bewahren, welche die Erde zu einem unbewohnbaren Ort machen werden.

Das Projekt ist der Abschluss der Aktion #kindheitbrauchtfrieden, womit UNICEF auf die Kinder aufmerksam machen möchte, welche bereits jetzt millionenfach in Kriegs- und Krisengebieten aufwachsen müssen.

In Berlin kommen zu diesem Event über 120 Teilnehmer- und Teilnehmerinnen. Gunda-Alexandra Detmers, die Leiterin des Aktionsteams für Events und Sponsoren (ATES) der UNICEF-AG Berlin, sagt dazu: „Es ist höchste Zeit zu handeln! Unsere Erde soll ein bewohnbarer Ort bleiben. Wir möchten mit dieser Theateraktion spielerisch auf das brisante Thema aufmerksam machen.“

Die Teilnehmenden während der Aktion

Auf dem Arkonaplatz in Berlin stehen zahlreiche Teilnehmende des Events und lauschen gespannt den Regieanweisungen.
© UNICEF

Die Teilnehmenden am Theater der 10.000 sind begeistert. Unter diesen sind auch Sina und Marlene, beide knapp 30 Jahre alt und seit Jahren in Berlin wohnhaft. Über Instagram erfuhren sie von der Aktion. „Ich war neugierig, was genau es mit der Aktion auf sich hat und möchte die Welt ein kleines Stückchen besser machen.“, teilt uns Marlene. Sina begleitete ihre Freundin und findet den „gedanklichen Ansatz sehr interessant. Das Theater der 10.000 regt zum Nachdenken an, gerade im Hinblick auf die begrenzten Ressourcen unseres Planeten.“

Die Ressourcen unseres Planeten – Krisen und Leid herrschen vor allem da, wo diese Ressourcen nicht gleich verteilt sind, seien es materielle Güter, wie Wasser, oder immaterielle, wie Freiheit und Gleichberechtigung.

Wir von der UNICEF-AG Berlin sehen die Aktion als Erfolg und hoffen, dass die Welt mit der Sensibilisierung für das Thema ein kleines Stückchen besser wird.

Philipp Kloß