Letzte Chance für eine Kindheit © UNICEF

AKTIONSTAG „LETZTE CHANCE FÜR EINE KINDHEIT“

Mit einer groß und länger angelegten Kampagne, die am 17. Juni 2016 begann, möchte UNICEF erreichen, dass die Politik ihrer Verantwortung für die Flüchtlingskinder nachkommt: Jedes Kind in Krisengebieten soll zur Schule gehen können. Wir wollen, dass die Schulen dort sichere Orte sind und nicht Ziel von Angriffen oder militärisch genutzt werden. Und wir wollen, dass Flüchtlingskinder auch in Deutschland Schutz und Bildung erhalten – auf all das haben alle Kinder ein Recht. Mit der Kampagne fordert UNICEF die Bundesregierung auf, sich gezielt, dauerhaft und damit verlässlich für diese drei Ziele einzusetzen.

Dazu bitten wir um Ihre Mithilfe, z.B. dadurch, dass Sie mit ihrer Unterschrift diesen Appell an die Bundesregierung unterstützen. Gleichzeitig rufen wir zu Spenden auf – gezielt für Kinder in Syrien und der Region, im Südsudan und in der Ukraine.

Mit einem Informationsstand haben wir am Samstag, dem 18. Juni in der Innenstadt auf die Kampagne aufmerksam gemacht und erste Unterschriften gesammelt. Die Besucher hatten auch die Möglichkeit mit einem Selfie vor einer Fotowand, das Sie unter dem Hashtag #nolostchildhood posteten, zu zeigen, dass Ihnen die Sorge um die Kinder dieser Welt wichtig ist. Leider spielte uns der Wind einen Streich, als wir Kindern und Eltern die Möglichkeit bieten wollen, ihre Vorstellung von einer guten Kindheit auf Zettel zu schreiben und damit einem Luftballon (Symbol für die Kindheit) so viel Gewicht zu geben, dass er nicht davon fliegt.