Weltkindertag am UNICEF-Stand in Freiburg © Wrigge/Ronneberger

WELTKINDERTAG 2015 - BUNTE KUNST FÜR KINDERRECHTE

Freiburg, 20. September 2015:
Zum 25. Mal wurde der Weltkindertag mit einem großen Kinder- und Familienfest am Freiburger Seepark gefeiert, in diesem Jahr unter dem UNICEF-Motto „Kinder willkommen. Gemeinsam sind wir bunt“. Am UNICEF-Stand waren die Kinder daher dazu eingeladen, kleine Kunstwerke zu schaffen, mit deren Versteigerung Flüchtlingskindern geholfen werden soll. UNICEF möchte damit auf die Kinderrechte aufmerksam machen, die jedem Kind auf der Welt zustehen. Doch bis heute haben z.B. Flüchtlingskinder in Deutschland nicht die gleichen Rechte wie deutsche Kinder. Darüber hinaus sind die Kinderrechte trotz Forderungen der UN nicht im deutschen Grundgesetz verankert.

Mit einer Kinderkunst-Aktion rief die UNICEF AG Freiburg alle Kinder auf, sich für Kinderrechte stark zu machen und ihrer Stimme künstlerisch „Gestalt" zu geben. Unter dem Motto „Bunte Kunst für Kinderrechte" konnten Kinder schon im Vorfeld an verschiedenen Stellen in Freiburg Kunstwerke mit gestalten. Die Kunstwerke stehen für die Umsetzung der Kinderrechte und die Solidarität, insbesondere mit Flüchtlingskindern in Deutschland. Eine kleine Auswahl der Bilder, die unter Anleitung der beiden Künstlerinnen Karin Demirel und Gaby Jost eine Woche vorher im Freiburger Mundenhof entstanden waren, war am UNICEF-Stand ausgestellt.

Am UNICEF-Stand hatten die Kinder weitere Möglichkeiten, bunte Kunst zu schaffen. Lange Schlangen bildeten sich vor den beiden Farbschleudern, mit deren Hilfe die kleinen Künstler überraschende, farbenfrohe  Bilder erzeugten. Sie wurden oft nur schweren Herzens gespendet, um Flüchtlingskindern zu helfen. Mit am Stand waren wieder einige unserer Juniobotschafter, die z.B. mit Flyern ausschwärmten, um für unseren Stand und unsere Anliegen zu werben. Auch das Aufbringen der begehrten Tattoos mit Pit und Olga auf zahlreiche Kinderarme hatten sie übernommen. Die Möglichkeit, Bilder mit Pit und Olga auszumalen, wurde dagegen nur wenig beachtet.