Domizil Arbeitsgruppe Südheide © UNICEF/Guido Gerasch
© UNICEF/Guido GeraschDomizil Arbeitsgruppe Südheide © UNICEF/Guido Gerasch

UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide

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Eine Spende ist  k e i n e  Voraussetzung für die Teilnahme am Lauf. Alle, die UNICEF jedoch dabei unterstützen möchten, Corona-Impfstoffe/-Utensilien in möglichst viele impfbenachteiligte Länder Afrikas schicken zu können, bitten wir um Überweisung auf das Konto:

IBAN: DE29 3702 0500 3030 5252 14

Bank für Sozialwirtschaft

Kennwort: Geburtstags-Challenge

Ab einem Betrag von EUR 25,-- übersendet UNICEF automatisch eine Zuwendungsbescheinigung. Dafür bitte vollständige Postanschrift angeben.


Die Teilnahme geschieht auf eigene Verantwortung. Wir bitten deshalb um Anmeldung per E-Mail über info@suedheide.unicef.de mit folgendem Vermerk:
"Geburtstags-Challenge: Ich beabsichtige, während des Aktionszeitraums (01.-31.10.21) auf eigene Verantwortung und eigenes Risiko ?? km zu laufen/gehen/radeln."


Weitere Möglichkeiten mit unserer Arbeitsgruppe in Kontakt zu treten: Siehe oben rechts, Rubrik "Auf einen Blick".

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Und an diesem Treffpunkt wollen wir die UNICEF-Geburtstags-Challenge am Freitag, dem

 01. Oktober 2021, 15.00 Uhr,

starten                      Wedemark, OTMellendorf,
                                Straße der Kinderrechte/Radweg der Kinderrechte
                                (Wedemarkstraße / Ecke Am Freizeitpark),
                                Kinderrechtskunstwerk "Weltherz",      
                                No. 6 auf der folgenden Karte.

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Und das war der Auftakt zu unserer Geburtstagschallenge

Gruppenfoto vor Weltherz ©UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka

Zum Start versammelten sich vor dem Mellendorfer Kinderrechtskunstwerk "Weltherz" an der Straße der Kinderrechte/dem Radweg der Kinderrechte Vertreter des ADFC Wedemark (die Herren mit den Westen), Bernd Tschirch vom Arbeitskreis Kinderrechte Wedemark sowie Mitarbeiterinnen der UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide.

© UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka

Dieses Treffen bot Gelegenheit, den UNICEF Geburtstagswunsch nach weltweiter Impfgerechtigkeit näher zu erläutern. UNICEF hat sich früh der COVAX-Initiative angeschlossen, die für eben diese Form der Gerechtigkeit eintritt und hat die Federführung für alles, was die komplizierte Logistik (fehlende Infrastruktur, klimatische Erschwernisse bei der Sicherung der
Kühlketten usw.) bis zur Verimpfung als letzten Schritt anbelangt. Zugleich konnte Unicef einmal den unzähligen Probanden Dank sagen, die sich für die ersten Tests zur Verfügung gestellt hatten. Sie kamen fast ausschließlich aus Entwicklungsländern und ermöglichten belastbare wissenschaftliche Erkenntnisse, die u.a. zur schnellen Verfügbarkeit des Impfstoffes beitrugen.

Gutschrift über 5200 km als Startgeschenk ©UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka

Auf diesem Bild überreicht unsere Mitarbeiterin Anne Gerasch uns im Namen des
Vereins "Natur und Medizin" eine Gutschrift über kürzlich solidarisch zurückgelegte 5.200 km als Startgeschenk.

© UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka


Anne Gerasch zeigt zurückgelegte Strecke ©UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka

Vor dem Weltherz auf der Leiter stehend, zeigt Anne Gerasch die Strecke, die mit ganz großem, bewunderswertem Engagement bewältigt wurde - von der Wedemark über Belgien, Frankreich, Spanien, Marokko, Westsahara bis nach Mauretanien.


© UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka
Mitglieder des ADFC Wedemark ©UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka
© UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka

Eine weitere Überraschung hielten die Mitglieder des ADFC Wedemark für uns bereit, denn auch sie hatten bereits bei einer großen Fahrradtour Ende September Pionierarbeit geleistet und überreichten uns ebenfalls einen Geschenkgutschein - über weitere unglaubliche 4.725 km.

Geschenkgutschein über 4725 km ©UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka
© UNICEF AG Südheide/2021/Annegret Jendritzka

Da Niedersachsen und UNICEF beide in Kürze 75 werden, ist dies zugleich ein Beitrag zum Doppelgeburtstag, denn der ADFC Niedersachsen und die UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide sind offizielle Partner des Landes Niedersachsen in diesem Jubiläumsjahr.

Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz übernahmen die Mitglieder des ADFC Wedemark zunächst den Staffelstab in Mauretanien und setzten die Solidaritätsfahrt von dort aus Kilometer um Kilometer fort durch die am Atlantik gelegenen afrikanischen Länder Senegal, Gambia, Guinea,
Sierra Leone, Liberia, weiter entlang der riesigen Kakaoplantagen der Elfenbeinküste, über Ghana, Togo, Benin bis über die nigeranische Grenze.
Ein wenig Entlastung erfuhren Sie dabei zwischen den Städten Accra, Lomé und Porto Novo, auf einer Strecke, die von einem Ehepaar aus der Region Hannover "adoptiert" worden war. Während wir uns vor dem Weltherz versammelten, machten sich zeitgleich beide in Italien auf den Weg, um an diesem Tag ganz real den Grundstock für die 385 km zwischen diesen drei Hauptstädten zu legen.


Aber natürlich folgen noch immens große Entfernungen und in der Tat freuen wir uns über jeden Beitrag.   J e d e r   Kilometer zählt und wird uns unserem Ziel näherbringen, Impfstoffe in möglichst viele afrikanische Hauptstädte schicken zu können.


#createasub-challenge

Zusätzlich freut sich unsere Arbeitsgruppe über alle weiteren Kilometer, weil diese dazu beitragen, auch unsere eigene Challenge zu erreichen. Wir haben es uns nämlich - vermutlich mehr hoffnungsvoll als realistisch - zum Ziel gesetzt, so viele Läufer-/Radler*innen für eine Teilnahme zu gewinnen, dass wir es schaffen, am Ende bis in die südafrikanische Hauptstadt Pretoria zu kommen. Dort steht unterhalb des großen Parlamentsgebäudes das überaus eindrucksvolle 9 Meter hohe Nelson-Mandela-Denkmal.

Nelson-Mandela-Denkmal in Pretoria ©UNICEF AG Südheide/2021/Christiane Freude
© UNICEF AG Südheide/2021/Christiane Freude

Und könnte es ein passenderes Ziel als diesen Ort geben? Unser Geburtstagswunsch ist ja bekanntlich weltweite Impfgerechtigkeit, und wer hat das Streben nach Gerechtigkeit jemals stärker symbolisiert als diese Lichtgestalt? Sollten wir es am Ende wider Erwarten noch über Pretoria hinaus schaffen, sind wir natürlich überglücklich und freuen uns dann zunächst einmal auf die Hauptstädte von Lesotho, Eswatini (Swasiland) und Mosambik.

Aber, um das zu erfahren, mussten wir zunächst bis zum Challenge-Ende warten. Doch wie sich das Warten gelohnt hat! Unser Reisetraum, von der Wedemark bis nach Pretoria zu kommen, wurde nicht nur erfüllt, sondern in unvorstellbarer Größenordnung übertroffen. Wie sich zeigte, hat uns allein die Solidaritätsleistung der Kinder des Mellendorfer Hortes mit ihren Erzieher*innen und Eltern mit kaum faßbaren -gelaufenen, gegangenen und/oder geradelten-

km 17.987

unseren großen Wunsch erfüllt, mit dieser Aktion über verschiedene afrikanische Hauptstädte bis nach Südafrika zu gelangen.

Und als immer mehr Rückmeldungen eintrafen, kristallisierte sich heraus, dass wir mit insgesamt zurückgelegten

km 39.167

symbolisch über die Hauptstädte der Staaten Lesotho, Swaziland, Mosambik, Simbabwe, Sambia, Malawi, Kenia, Somalia, Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Sudan, Südsudan, Uganda, Ruanda, Burundi, Zentralafrikanische Republik bis in den Tschad gelangt waren.

Schließlich zeigte sich, dass es sich beim Tschad als Endpunkt dieser symbolischen
Reise um ein besonders impfbenachteiligtes Land handelt. Als wir dort "eintrafen", waren
gerade einmal rd. 70.500 Menschen - das entspricht 0,4 % der Bevölkerung - doppelt und 1,1 % einmal geimpft. Erneut zeigte sich der fatale Zusammenhang zwischen Armut und Unterversorgung in den Bereichen der lebenswichtigen Grundversorgung - hier der medizinischen. Der Tschad zählt zu den ärmsten Ländern überhaupt, liegt mitten im größten Armutsgürtel der Welt. Und dabei müsste er den Vergleich mit den großen devisenbringenden Safari-Touristenmagneten in Südafrika, Tansania und Kenia nicht scheuen, ist er doch ein wahres Natur- und Tierparadies mit den typischen Populationen der Savanne, wie

Tiere Tschad (1)_klein
Tiere Tschad (2)_klein
Tiere Tschad (3)_klein
Tiere Tschad (4)_klein

Doch Touristen, die zur Verbesserung der wirtschaftlichen Situation beitragen könnten,
bleiben angesichts allerorts fehlender Infrastruktur weitgehend aus.


Angesichts der geschilderten Situation im Tschad, die sich in vielen anderen afrikanischen Ländern ähnlich dramatisch darstellt, sind wir umso erfreuter, dass so viele Kinder und Erwachsene durch ihre Teilnahme an unserer Solidaritätsaktion auf eindrucksvolle Weise verdeutlicht haben: "Wir sind uns der Benachteiligung der Menschen in diesen Staaten bewußt und werden nicht wegschauen." Das war ein wunderbares Geschenk zum 75. UNICEF-Geburtstag - wie auch die eingegangenen Spenden, die uns geholfen haben, eine beachtliche Menge an Vakzinen in diesen impfbenachteiligten Kontinent schicken zu können.

Die UNICEF-Arbeitsgruppe Südheide sagt allen an der Challenge Beteiligten

D A N K E

UNICEF-Logo

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MIT UNICEF KÖNNEN SIE VIEL BEWEGEN

UNICEF ist das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN). Jedes Kind auf der Welt hat das Recht auf eine Kindheit – als UNICEF-Gruppe Südheide helfen wir ehrenamtlich mit, dass aus diesem Recht Wirklichkeit wird. Wir informieren über die Situation benachteiligter Kinder weltweit und suchen den Dialog mit der Öffentlichkeit – durch Gespräche, Informationsstände, Schulbesuche oder Ausstellungen. Wir verkaufen die beliebten UNICEF-Grußkarten und sammeln mit kreativen Aktionen Spenden – ein wichtiger Beitrag, denn UNICEF finanziert sich ausschließlich aus freiwilligen Beiträgen.

Die UNICEF-Gruppe Südheide gibt es bereits seit 1988. Aktuell engagieren sich 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Kinder, bei Bedarf unterstützt durch weitere Menschen aus unserer Umgebung. Wir treffen uns regelmäßig, um unsere aktuellen Aktivitäten zu planen. Jeder entscheidet selbst, wie viel Zeit und Kraft er oder sie einbringen kann und wie er sich engagiert – bei Spendenaktionen, in der Arbeit mit Schulen oder beim Grußkartenverkauf. Sie werden schrittweise in die UNICEF-Arbeit einbezogen und können sich in Workshops Kenntnisse für Ihre Aufgabe aneignen. Eine eigene Internet-Plattform bietet Arbeitsmaterialien und fördert den Austausch der ehrenamtlich Engagierten in ganz Deutschland. So können wir gemeinsam viel bewegen – zum Beispiel mehr Kinder in die Schule bringen, Krankheiten zurückdrängen und Bewusstsein dafür schaffen, dass Kinder Persönlichkeiten mit eigenen Rechten sind.

Wenn Sie ehrenamtlich mitarbeiten möchten, UNICEF-Grußkarten bestellen wollen oder einfach eine Frage haben, schreiben Sie uns, rufen Sie an – oder kommen Sie am besten persönlich vorbei. Sie sind herzlich willkommen!