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WELTFLÜCHTLINGSTAG - INFOSTAND

„Flüchtlinge bekommen ja mehr Geld als ich!“

Dieses und ähnliche Vorurteile haben wir wahrscheinlich alle schon einmal gehört.

Doch Asylsuchende, die in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind, erhalten pro Monat 150 Euro für den „notwendigen persönlichen Bedarf“. Eine geflüchtete Person, die nicht mehr in der Erstaufnahmeeinrichtung ist, erhält 344 Euro pro Monat. Das ist deutlich geringer als der Regelbedarf für ALG-II-Empfänger: innen.

Geflüchtete bekommen also nicht mehr Geld vom Staat als alle anderen Bürger: innen der Bundesrepublik, sondern weniger


Am 20.06. war Weltflüchtlingstag. Daher waren wir mit einem Stand in der Eichhornstraße vertreten und haben mit Info-Karten dieses und viele weitere Vorurteile gegenüber Flüchtlingen widerlegt. Hierbei kamen wir mit vielen von euch ins Gespräch und manche haben auch von eigenen Erfahrungen als Flüchtlinge berichtet, sowie weitere Vorurteile angesprochen.


Außerdem haben wir mit Kreide auf die Straße geschrieben, um auch nach Abbau unseres Standes weiterhin auf den Weltflüchtlingstag aufmerksam zu machen

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