Pressemitteilung
UNICEF-AKTIONSTAG „WASSER WIRKT“ IN SCHLOSS BELLEVUE
Berlin
Donnerstag, 24. Mai 2012, 00:00 Uhr

Neue UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt empfängt engagierte Kinder / Übergabe des Ehrenamts durch Bettina Wulff

In ihrer ersten Amtshandlung als neue UNICEF-Schirmherrin hat Daniela Schadt eine Gruppe von UNICEF-JuniorBotschaftern im Schloss Bellevue empfangen. Die Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren präsentierten anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Wasser wirkt“ ihre Aktion „Lebensfaden“. Daniela Schadt wurde begleitet von der bisherigen Schirmherrin Bettina Wulff, die das Ehrenamt damit offiziell weitergab.

Schloss Bellevue: UNICEF-Aktionstag "Wasser wirkt"

UNICEF-Aktionstag "Wasser wirkt" in Berlin mit Bettina Wulff, dem UNICEF-Vorsitzenden Dr. Jürgen Heraeus, der neuen UNICEF-Schirmherrin Daniela Schadt (v.l.n.r.) und Berliner Schülern.
© UNICEF/Julia Zimmermann

„Jedes Kind, jeder Mensch hat ein Recht auf sauberes Wasser“, sagte Daniela Schadt. „Dafür treten die UNICEF-Freiwilligen am Aktionstag Wasser gemeinsam ein. Als neue Schirmherrin möchte ich sie weiter ermutigen und mithelfen, dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.“

Der Vorsitzende von UNICEF Deutschland, Dr. Jürgen Heraeus, dankte Daniela Schadt und Bettina Wulff für ihr Engagement für UNICEF: „Ihre persönliche Unterstützung ist Ansporn und Motivation für alle Bundesbürger, die Rechte der Kinder zu achten und zu stärken.“

Die Schülerinnen und Schüler der Lietzensee-Schule in Berlin-Charlottenburg überreichten Daniela Schadt und Bettina Wulff selbst gemachte Lebensbändchen. Die bunten Fäden sind ein Zeichen der Solidarität mit Kindern, die unter Wassermangel leiden.

Ein Schüler überreicht Daniela Schadt ein selbst gemachtes Lebensbändchen.

Ein Schüler überreicht Daniela Schadt ein selbst gemachtes Lebensbändchen
© UNICEF/Julia Zimmermann

„Es sind die ärmsten Kinder, die die Probleme der Gegenwart am härtesten zu spüren bekommen – wie etwa den Klimawandel, die Finanzkrise, Nahrungsmittelknappheit oder Wassermangel“, sagte Daniela Schadt. „UNICEF verbindet konkrete Hilfe mit nachhaltigen Verbesserungen für die Kinder. Diese Arbeit unterstütze ich sehr gern.“

Den ganzen Tag über machten die Grundschüler auf der Gustav-Heinemann-Brücke in Berlin-Mitte Passanten auf das Thema aufmerksam. Außerdem verteilten sie Fußabdrücke zum „virtuellen“ Wasserverbrauch und riefen zum sparsamen Umgang mit der knappen Ressource auf.

Der Besuch im Schloss Bellevue ist der zentrale Termin des bundesweiten UNICEF-Aktionstages „Wasser wirkt“. In ganz Deutschland finden rund 100 Aktionen der ehrenamtlichen UNICEF-Gruppen statt – von Sylt bis Ravensburg und von Düren bis Dresden. Auf Stadtfesten und in Fußgängerzonen laden sie mit Wunschbrunnen und Händewaschstationen, mit Trinkwasserbars und Menschenketten zum Mitmachen ein. Schwimmbäder, Wasserwerke und Sportvereine werben für das kostbare Nass. Mit Spenden aus der Wasserkampagne möchte UNICEF Deutschland in den kommenden zwei Jahren 500.000 benachteiligte Kinder in sechs Projektländern mit sauberem Trinkwasser, Latrinen und Informationen über Hygiene versorgen.

UNICEF setzt sich weltweit dafür ein, die Kinderrechte für jedes Kind zu verwirklichen. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen wurde 1946 gegründet und arbeitet heute in über 150 Ländern. UNICEF versorgt jedes zweite Kind weltweit mit Impfstoffen, baut Brunnen und stellt Schulmaterial für Millionen Kinder bereit. Gleichzeitig setzt sich UNICEF politisch ein, um die Lebenssituation der Kinder nachhaltig zu verbessern. In Deutschland helfen 8.000 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit, die UNICEF-Arbeit bekannt zu machen und Spenden zu mobilisieren.

Rudi Tarneden

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