Pressemitteilung

UNICEF ZUR GEWALT IN ISRAEL UND IM GAZASTREIFEN

Köln, 11. Juli 2014

Die Eskalation der Gewalt im Gazastreifen und in Israel bringt verheerendes Leid für Kinder auf beiden Seiten. UNICEF ruft zur Zurückhaltung auf, um Kinder zu schützen.

Palästina: Kinder schützen im Gazastreifen

Mit seinem Schulbesuch in der Hand sitzt dieser Junge inmitten der Zerstörung in der Stadt Khan Yunis im Gazastreifen. Viele Häuser wurden bei den wiederkehrenden Luftangriffen dem Erdboden gleichgemacht.
© UNICEF/NYHQ2014-0894/El Baba

Allein vom 7. bis zum 10. Juli wurden nach UN-Berichten bereits 21 palästinensische Kinder bei Luftangriffen im Gazastreifen getötet und zahlreiche mehr verletzt. Es ist schwer, aus dem abgeschlossene Küstenstreifen zu fliehen. Raketenangriffe aus dem Gazastreifen bedrohen genauso das Leben der Kinder in Israel.

Luftangriffe und Raketenbeschuss bringen Kinder in Gefahr: Sie werden verletzt und traumatisiert. Viele Kinder haben bereits bei früheren Krisen Gewalt und Zerstörung erlebt.

UNICEF unterstreicht den Aufruf von UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon an beide Seiten, sich maximal zurückzuhalten und erinnert sie an ihre völkerrechtliche und moralische Verpflichtung, Kinder vor Gewalt zu schützen.

Die jüngste Eskalation begann mit der Ermordung dreier israelischer Jugendlicher und der darauf folgenden Ermordung eines palästinensischen Teenagers in Jerusalem.

Das Entsetzen über diese Taten verdeutlicht eindringlich, dass wir uns niemals an solche Angriffe auf Kinder gewöhnen dürfen – nirgendwo, in keiner Form und zu keiner Zeit. UNICEF verurteilt diese schrecklichen Verbrechen.

Nichts kann die Hoffnungen auf Frieden in der Region schlimmer beschädigen. Die Täter müssen zur Verantwortung gezogen werden. UNICEF trauert mit den Familien der Kinder.

Rudi Tarneden

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Rudi Tarneden
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E-Mail: presse(at)unicef.de


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