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HILFE FÜR KINDER IM SÜDSUDAN

Am Freitag, den 7.12., waren wir Gäste im Kino #delphiLUX bei der Vorführung des Films „We come as friends“ von Hubert Sauper.

Im anschließenden Filmgespräch zwischen Lidia Perico, Leiterin der Stabsstelle Bildung für nachhaltige Entwicklung im Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf, und Ann-Katrin Fahrenkamp, Leiterin der UNICEF-AG Berlin, wurde die aktuelle Situation der Menschen im Südsudan beleuchtet.


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© UNICEF

Hier leben 1.97 Mio als Binnenvertriebene und leiden 4.4 Millionen Menschen schwer an Hunger bzw. akuter Mangelernährung - etwa die Hälfte davon sind noch Kinder. Zum anderen besteht zur Zeit ein sehr hohes Risiko der Ausbreitung von Ebola, während eine der Hauptursachen für Morbidität im Oktober zunächst Malaria gewesen war.  UNICEF stellt außerdem weiterhin schwere Verletzungen der internationalen Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts fest. Bei Anschlägen zwischen April und August 2018 wurden 887 Zivilisten, unter ihnen 104 Mädchen und Jungen, entführt. Mögliche Vergewaltigungen und die sexuellen Versklavung dieser Kinder ist nach Auskunft von UNICEF South Sudan besonders besorgniserregend. Es gibt auch Bedenken, dass die Männer und die Jungen zwangsrekrutiert wurden.  Trotz des Friedensvertrags im September verursachen außerdem anhaltende Feindseligkeiten neue Vertreibungen und kommt es auch zu Gewalt und Einschüchterungen von humanitärem Personal (im Jahr 2017 waren 25 humanitäre Helfer*innen im Südsudan ums Leben gekommen). 

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© UNICEF UN041140

UNICEF und andere Hilfsorganisationen versorgen tagtäglich Kinder und ihre Eltern in Kriegs- und Krisengebieten mit Nothilfe-Einsätzen und verteilen Spezialnahrung, nehmen Impfungen durch, liefern Wassertanks und stellen den Kindern Schutzräume (CFS - #ChildFriendlySpaces), psychologische Unterstützung und Notschulen zur Verfügung. UNICEF setzt sich für #Menschenrechte und #fürjedesKind ein.