Bühnenprogramm am Weltkindertag in Berlin.

KINDER BRAUCHEN FREIRÄUME

UNICEF Deutschland feierte zusammen mit dem Deutschen Kinderhilfswerk e.V. am 23.09.2018 das Weltkindertagsfest am Potsdamer Platz in Berlin.

Das Weltkindertagsfest stand unter dem Motto „Kinder brauchen Freiräume“(https://www.unicef.de/informieren/aktuelles/presse/2018/weltkindertag-2018-freiraeume/158918). Das Motto sollte an Politiker appellieren, mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche zu schaffen, denn Freiräume ermöglichen Kindern, ihre Ideen und Wünsche einzubringen und dadurch ihren Platz in unserer Gesellschaft einzunehmen.

Die Schirmherrin des Festes war die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Dr. Franziska Giffey. Zusammen mit UNICEF und dem Deutschen Kinderhilfswerk eröffnete sie das Weltkindertagsfest. Dabei wies die Bundesministerin drauf hin, wie wichtig es sei, die Kinderrechte im Grundgesetz (https://kinderrechte-ins-grundgesetz.de/) zu verankern, damit diese in Deutschland besser durchgesetzt werden können. Im Namen von UNICEF Deutschland sprach Ann-Katrin Fahrenkamp, Leiterin von UNICEF Berlin, und führte aus, dass Kinder Freiräume brauchen, "um neue Denkweisen zu entwickeln, kritische Fragen zu stellen und unerschrocken Dinge zu verändern  UNICEF betrachtet Kinder und Jugendliche als Botschafter der Zukunft. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Und um von den wichtigen Impulsen und Gedanken unserer Kinder lernen können, müssen wir sie anhören und ihre Meinung ernst nehmen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Initiative der „Kinderfreundlichen Kommune.“  Mit diesem Siegel unterstützen das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland das Engagement zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention auf lokaler Ebene. Das Bundesfamilienministerium ist als Förderer ebenfalls beteiligt. Das Vorhaben „Kinderfreundliche Kommune“ gibt Kindern in den Kommunen die Gelegenheit, die Entwicklung ihres Lebensumfeldes mitzugestalten: UNICEF stellt dabei immer wieder fest, wie zentral das direkte Umfeld für die Kinderrechte ist: die Schule, die Stadt, das Wohnviertel, die Wohnung. „Dieses Umfeld muss kinderfreundlich und kindgerecht sein, darauf möchten wir mit unserem diesjährigen Motto hinweisen!“, erklärte Ann-Katrin Fahrenkamp.

Auf dem Fest wurde eine vielfältige Kinderrechte-Rallye veranstaltet, bei der zahlreiche Aussteller teilnahmen. An jedem Stand ging es um ein explizites Kinderrecht. An unserem UNICEF-Stand informierten und klärten wir über das Recht auf Schutz in den Medien auf. Dabei ging es darum, was Kinder und Jugendliche in den Medien veröffentlichen dürfen und wobei eher Vorsichtig geboten ist. Die Kinder und Jugendlichen hatten dabei großen Spaß. Das Spiel sorgte für die ein oder andere Überraschung hinsichtlich der Do’s and Dont’s bei dem Umgang mit Medien. Dabei lernten sogar die Eltern dazu.

Einen großen Ansturm gab es auch auf das Glücksrad, bei dem die Kinder bei der Beantwortung von drei Fragen zum Thema Schutz in den Medien und zu den UNICEF Themen etwas Kleines gewinnen konnten. Die kleineren Kinder konnten sich beim Bemalen von Jutebeutel austoben oder ihr Geschick beim Kugelspiel beweisen. Alles in allem hatten alle Beteiligten großen Spaß. Wir freuen uns schon darauf, nächstes Jahr wieder das Weltkindertagsfest zu feiern.