RED HAND DAY am 12.02.2022 - Aktion in Dresden
RED HAND DAY am 12.02.2022 - Aktion in Dresden

#redhandday – Aktion gegen den Einsatz von Kindersoldat:innen

am 12. Februar in Dresden und weltweit

Wir, die UNICEF-Gruppe Dresden, rufen alle zur Teilnahme in den sozialen Medien auf! Unterstützt werden wir bei der Aktion von Vertretern der Sächsischen Staatsregierung.

Am 12. Februar, dem internationalen Red Hand Day, soll ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten gesetzt werden.

Schätzungsweise 250.000 Kindersoldat:innen sind derzeit in Krisen- und Kriegsgebieten weltweit im Einsatz. Die Kinder werden physisch, psychisch und sexuell auf brutale Weise misshandelt. Stigmatisierungen und oft lebenslange Traumata sind die Folgen.

Mit der Aktion #redhandday möchten wir deshalb auch in diesem Jahr ein Zeichen gegen die Ausbeutung von Kindern zu militärischen Zwecken setzen.

Zeigen auch Sie ihre rote Hand

  1. Die Hände mit roter Farbe anmalen.
  2. Die roten Händen vor bekannten Gebäuden oder Symbolen in Dresden fotografieren.
  3. Die Foto(s) in den sozialen Medien unter dem Hashtag #redhandday2022 teilen und Freund*innen markieren, damit sie auch bei der Aktion mitmachen.

Die rot angemalten Hände symbolisieren dabei die Forderung: „Stopp! Kein Einsatz von Kindern als Soldatinnen und Soldaten!“



Ziel der Aktion sind Politikerinnen und Politiker

Susann Rüthrich zum Red Hand Day 2022
© Susann Rüthrich 2022

Unser gemeinsames Ziel: Politikerinnen und Politiker sollen ihren Einfluss geltend machen und die Forderungen des Red Hand Day umsetzen.

Auch Susann Rüthrich, die Kinder- und Jugendbeauftragte der Sächsischen Staatsregierung, unterstützt die Aktion mit einer roten Hand:

„Kein Kind sollte in der Gefahr eines Krieges aufwachsen müssen. Viel zu viele Kinder in der Welt erleiden aber dieses Schicksal. Sie sind nach Artikel 38 der Kinderrechtskonvention dann besonders zu schützen und kein Kind darf zu kriegerischen Handlungen herangezogen werden. Und Artikel 22 sichert geflüchteten Kindern Schutz und Hilfe zu.

Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Kinder, die Krieg erleben mussten, leben heute vielleicht genau in Ihrer Nachbarschaft. Diese Kinder konnten entkommen. Und tragen zum Teil schwer an dem Erlebten.

Der Red-Hand-Day sollte uns motivieren auch direkt im eigenen Umfeld mit Empathie und aller nötigen Unterstützung auf die Kinder zuzugehen, die aus Kriegsregionen zu uns geflüchtet sind. Denn alle Kinder haben das Recht auf Sicherheit und eine gute Zukunft.“

Weitere Informationen unter www.unicef.de/redhandday