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KINDER BRAUCHEN FRIEDEN

Demonstration des UNICEF-Juniorteams Dresden gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Unter dem Motto „Stopp – kein Einsatz von Kindern als Soldaten“ gingen am 7. März 2020 Jung und Alt auf die Straße. Aufgerufen dazu hatte das ehrenamtliche Dresdner Juniorteam des Kinderhilfswerks.

Auf dem Weg vom Alaunplatz bis zum Postplatz verschafften die Demonstrierenden ihren Forderungen Gehör. Sprüche wie „Wir sind hier, wir sind laut, weil man Kindern Rechte klaut“ und „Waffenexport bedeutet Mord“ weckten auch das Interesse vieler Passanten.

Als leicht zu manipulierende Arbeitskräfte erleiden die Kinder schwere psychische und körperliche Schäden. Dem müsse Einhalt geboten werden, erklären die Ehrenamtlichen. Rekrutiert werden Kindersoldaten vor allem von Terrormilizen, unter anderem in Syrien und dem Südsudan. Betroffen sind weltweit schätzungsweise 250.000 Kinder.

„Um das zu ändern, braucht es eine konsequente Umsetzung der bestehenden Rechtsgrundlagen und Aktionspläne, das betrifft auch die Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik der Bundesregierung“, fordern die UNICEF-Junioren. „Außerdem dürfen die betroffenen Kinder nicht in Vergessenheit geraten. Wir wollen zeigen, dass unsere Augen nicht verschlossen sind.“

Die Demonstrierenden erinnerten daran, dass noch viel passieren muss, um diese schweren Kinderrechtsverletzungen endlich zu beenden.

Als symbolische Geste hinterließen alle Teilnehmenden an der Demonstration ihren roten Handabdruck auf einem weißen Laken. Diese wurden direkt im Anschluss an Sabine Friedel, Landtagsabgeordnete der SPD, übergeben, um auf die Wichtigkeit der Thematik aufmerksam zu machen.

Fotos: UNICEF Dresden