Red Hand Day am ANGELL-Gymnasium © Angelina Hamacher

ANGELL-GYMNASIUM MIT RED-HAND-POSTERN GEGEN DEN EINSATZ VON KINDERSOLDATEN

Alljährlich wird am 12. Februar, dem Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, dazu aufgerufen, ein Zeichen zu setzen gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen als Soldaten. Hilfsorganisationen fordern, den Einsatz von Kindersoldaten zu ächten, die Werbung von Unter-18-jährigen für Armeen oder bewaffnete Gruppen zu unterbinden und den geflohenen Kindersoldaten Versorgung, Schutz und Asyl zu gewähren. Es sollte mehr Geld für Hilfsprogramme bereitgestellt werden, Verantwortliche sollten bestraft und Waffenexporte in Länder mit Kindersoldaten gestoppt werden.

Die Schülerinnen und Schüler der von Angelina Hamacher (Hochschulgruppe Freiburg) betreute UNICEF-Arbeitsgemeinschaft am ANGELL-Gymnasium nahmen dies zum Anlass, mit roter Farbe und weißen Papierrollen von Klasse zu Klasse zu ziehen, um ihre Mitschüler/innen über den Red Hand Day und die Möglichkeit zu informieren, mit roten Abdrücken ihrer Hände und mit persönlichen Forderungen gegen diesen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu protestieren.

So entstanden große Poster mit fast 200 Handabdrücken, die zunächst in der Schule aufgehängt wurden. Anfang März wurden sie  dann an die Landtagsabgeordnete Gabi Rolland (SPD) und die Bundestagsabgeordnete Kersin Andreae (Bündnis 90 / Die Grünen) mit der Bitte überreicht, sich für die Forderungen der Schüler/innen einzusetzen. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Podiumsdiskussion  zum Thema „Kindersoldaten“ erwogen, wozu Kerstin Andreae gern bereit ist.