Blumen der Hoffnung gegen den Hunger © UNICEF

BLUMEN DER HOFFNUNG IM KAMPF GEGEN DEN HUNGER IN AFRIKA

Aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von UNICEF, WFP und FAO:

Genf/Dakar, 03. Mai 2018

HUNGER IN AFRIKA

Dürre, hohe Lebensmittelpreise und Konflikte werden Millionen von Menschen in Teilen der Sahel-Region Westafrikas in eine akute Hungerkrise stürzen, wenn die internationale Gemeinschaft nicht schnell gegensteuert.

Davor warnten heute das UN-Kinderhilfswerk UNICEF, das Welternährungsprogramm (WFP) sowie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) in einer gemeinsamen Erklärung.

Insgesamt 1,6 Millionen Kinder in sechs Ländern der Sahel-Zone sind von schwerer akuter Mangelernährung bedroht, die ohne Behandlung tödlich sein kann. Das sind 50 Prozent mehr im Vergleich zur letzten großen Hungerkrise in der Region in 2012.

Unzureichende Regenfälle in Teilen von Mauretanien, Senegal, Mali, Niger, Burkina Faso und Tschad im vergangenen Jahr haben dazu geführt, dass Ernten vernichtet wurden und viele Nutztiere verendet sind. Zusätzlich haben verschärfte Konflikte Zehntausende Menschen vertrieben und die Versorgung mit Lebensmitteln erschwert.

Die Vereinten Nationen rechnen damit, dass im Sahel eine der schwersten Hungerperioden der letzten Jahre bevorsteht. Schätzungsweise fünf Millionen Menschen benötigen humanitäre Hilfe Viele Familien haben ihre Vorräte, die normalerweise zwischen Juni und September zu Ende gehen, bereits aufgebraucht.

UNICEF, FAO und WFP haben einen gemeinsamen Hilfsplan entwickelt, um Gemeinden mit Nahrungsmitteln zu versorgen und mangelernährte Kinder zu behandeln. Gleichzeitig soll auch längerfristig der Zugang zu Nahrungsmitteln und zu einer Gesundheitsversorgung verbessert werden. UNICEF plant, fast eine Million mangelernährte Kinder mit therapeutischer Nahrung zu behandeln sowie mit Trinkwasser, sanitären Anlagen und Bildungsangeboten zu erreichen.

Unsere diesjährige "Blumen-Aktion" galt - wie schon vor einem Jahr - dem Kampf gegen den Hunger in Afrika. Am Samstag vor Pfingsten hatten wir unseren Stand mit vielen durchweg prächtigen, von vier Gärtnereien gespendeten Blumen auf dem Kartoffelmarkt aufgebaut, und das war ein richtiger Hingucker. Neben den Informationen über die Not der hungernden Menschen - besonders der vielen von Krankheit und Tod bedrohten mangelernährten Kinder in Afrika - und der Bitte um Spenden, die mit Blumen belohnt wurden, lagen auch Grußkartem zum Verkauf aus. Die Spendensumme von ca. 270 € mag angesichts des riesigen Bedarfs klein erscheinen, aber mit vielen solchen Spenden kann UNICEF den betroffenen Kindern wirksam helfen.

Wir danken allen Spendern und unserern Sponsoren: Müller Blumen und Garten GmbH, Schallstadt; Blumen Böttcher, Littenweiler;  Blumen & Gemüse Haus Hambrecht, Freiburg; Gnädinger Floristik, Freiburg

Blumen der Hoffnung gegen den Hunger in Afrika © UNICEF/Petra Tröndle

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