
Das war die Red-Hand-Day-Aktion 2023 in Göttingen
Rote Hände als Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten : Auch in diesem Jahr rief UNICEF zur Beteiligung auf um solidarisch Gerechtigkeit einzufordern bei Vertretern in der Politik.
Diese Schulen beteiligten sich in Göttingen
am Montag, 13. Februar 2023, in Kooperation mit der Göttinger UNICEF-Arbeitsgruppe, der UNICEF Hochschulgruppe und dem UNICEF Juniorteam:
◉ Felix-Klein-Gymnasium
◉ Hainberg-Gymnasium
◉ Geschwister-Scholl-Gesamtschule
◉ Max-Planck-Gymnasium
Dann war es soweit: Die roten Hände als Protest gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten wurden am 17. Februar 2023 am Gänseliesel und an der Treppe des Alten Rathauses an Politikerin Karo Otte, Mitglied des Deutschen Bundestages, übergeben. Sie gelangen zur Bundesregierung nach Berlin, um solidarisch Gerechtigkeit einzufordern bei Vertretern in der Politik.
Die Red Hands gehen nach Berlin
Die Bundestagsabgeordnete Karo Otte reicht die Tücher mit den roten Handabdrücken in Berlin weiter an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier. Denn:
DIESE SCHWERE KINDERRECHTSVERLETZUNG MUSS ENDLICH EIN ENDE HABEN.
Die Rekrutierung von Kindern unter 15 Jahren gilt als Kriegsverbrechen laut dem Fakultativprotokoll zur Kinderrechtskonvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern und Jugendlichen als Soldatinnen und Soldaten, das am 12.02.2002 in Kraft trat als Teil der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN).
Das heißt: Minderjährige dürfen nicht gegen ihren Willen eingezogen werden oder an Kampfhandlungen teilnehmen. Seit 2005 wurden 266.000 schwere Kinderrechtsverletzungen dokumentiert. Die Dunkelziffer ist weitaus höher.
Der blutrote Handabdruck als Zeichen der Solidarität
Worum geht es?
Zum Anlass: Der 12. Februar ist der INTERNATIONALE WELTTAG GEGEN DEN EINSATZ VON KINDERSOLDATEN, auch Red Hand Day genannt. Jeder ist zum Mitmachen eingeladen, um auf das verhängnisvolle Schicksal jener Kinder und Jugendlichen in Afrika, Asien und Südamerika aufmerksam zu machen.
Gegen den Einsatz von Kindersoldaten
Traditionell seit über 10 Jahren werden die blutroten Handstempel als Symbol für eine geschundene Kindheit und Jugend in Krisengebieten verstanden und Jugendliche in aller Welt protestieren mit dem blutroten Handabdruck gegen den Einsatz von Kindersoldaten. Der »Red Hand Day« wurde bereits in den vergangenen Jahren von UNICEF Göttingen, von Schülerinnen und Schülern ebenso wie von Lehrenden thematisiert. Die Aktion »Red Hand Day« entstand 2003 in Deutschland und breitete sich schnell international aus. Hunderttausende roter Handabdrücke wurden bereits gesammelt und an Politikerinnen und Politiker übergeben.
Post kam von Frank-Walter Steinmeier an die Göttinger Schulen!
BETEILIGTE SCHULEN:
» Felix-Klein-Gymnasium
◉ Hainberg-Gymnasium
◉ Geschwister-Scholl-Gesamtschule
◉ Max-Planck-Gymnasium
BETEILIGTE AUS DER POLITIK:
» Karoline "Karo" Otte
» Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier
ZUM WEITERLESEN:
» Ehemalige Kindersoldaten erzählen
» Materialien zum Red Hand Day, auch ein Plakat zum kostenlosen Download
» Zur Red-Hand-Day-Website von UNICEF Youth (UNICEF JuniorTeams)
– Wir sind ehrenamtlich unterwegs – für UNICEF –
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UNICEF-Arbeitsgruppe Göttingen; der Inhalt dieser Seite wurde erstellt am 20.08.2023, zuletzt bearbeitet am 15. Februar 2026
