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Red Hand Day am 12. Februar

Am 12. Februar ist Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten und Kindersoldatinnen (Red Hand Day)– eine jährliche Erinnerung, dass noch viel passieren muss, um diese schwere Verletzung der Kinderrechte endlich zu beenden.

Zusammen mit Aydan Özoguz, Hamburger Abgeordnete und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, hat unser Juniorteam und Michaela Eugen-Albrecht, Leiterin UNICEF Hamburg, ein Zeichen gegen den grausamen Missbrauch von Minderjährigen als Soldaten und Soldatinnen weltweit gesetzt. Die roten Handabdrücke stehen symbolisch für das „Nein!“ zur Rekrutierung und gegen den Einsatz von Kindersoldaten. 

UNICEF geht davon aus, dass weltweit Zehntausende Kinder von bewaffneten Gruppen für ihre Zwecke missbraucht werden.

Die Kinder werden häufig von bewaffneten Gruppen bzw. Terrororganisationen aus ihren Dörfern oder auf dem Schulweg entführt, um dann für sie kämpfen zu müssen. Die meisten Kindersoldaten und Kindersoldatinnen wurden laut dem UN-Report 2020 nachweislich in Somalia, Syrien, Myanmar, in der Demokratischen Republik Kongo, in der Zentralafrikanische Republik, in Mali, Afghanistan, Jemen, Kolumbien und im Südsudan rekrutiert und eingesetzt.

Kinder leiden am meisten unter Kriegen und Konflikten. Besonders grausam ist es, wenn Erwachsene sie in ihre Kriege verwickeln und dazu bringen, als Kindersoldat oder Kindersoldatin zu kämpfen und zu töten.

Jeder Einsatz von Kindern durch Armeen und bewaffnete Gruppen ist eine schwere Verletzung von Kinderrechten, bei Kindern unter 15 Jahren gilt er sogar als Kriegsverbrechen.

UNICEF setzt sich weltweit dafür ein, die Rekrutierung von Minderjährigen zu beenden, Kindersoldaten und Kindersoldatinnen freizulassen und ihnen dabei zu helfen, ein neues, ziviles Leben anzufangen.

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