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UNICEF SPENDEN-GALA IM HOTEL GUT ISING MIT REKORDERLÖS

Unter dem Titel: „Das Recht gesehen zu werden“, erzielte die UNICEF-Spendengala des Hotels Gut Ising einen Rekorderlös von 75.000 €. Unter den 180 Gästen aus Unternehmen, Film und Politik war auch Schauspielerin Monika Baumgartner. Zahlreiche namhafte Sponsoren spendeten hochwertige Preise für die Tombola und Versteigerung. 

„Viel zu viel Plastikmüll und viel zu wenige Klassenräume. UNICEF ist es an der Elfenbeinküste jetzt gelungen, genau diese zwei Probleme innovativ zu lösen – ganz nach dem Motto „Zwei auf einen Streich“, berichtete die stellvertretende UNICEF-Vorstandsvorsitzende Claudia Graus den geladenen Gästen über das neue Zukunfts-Projekt Plastikmüll als Baustein der Zukunft: In Zusammenarbeit mit dem kolumbianischen Unternehmen „Conceptos Plásticos“ soll ein Recyclingmarkt ins Leben gerufen werden, der Kunststoffabfälle in sichere und langlebige, kostengünstige Baumaterialien umwandelt: der Grundstein für neue Klassenräume. Frau Graus brachte einen Baustein zur Ansicht mit: 4 € koste so ein Baustein, 13.000 € eine ganze Schule, so Graus.

Auch Schauspielerin Monika Baumgartner war begeistert von der Idee, recyceltes Plastik zum Bau von Schulen einzusetzen: „Großartig! Warum wird das nicht viel häufiger umgesetzt?“ Baumgartner war mit ihren Schauspielkolleginnen Carin.C.Tietze und Olivia Pascal zum ersten Mal bei der Gala und so von dem Engagement der Organisatoren rund um die UNICEF-Ortsgruppe Prien so begeistert, dass sie versprachen, gerne auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.

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© Gut Ising

Schauspielerin Monika Baumgartner mit Baustein aus recyceltem Plastik. 

Der diesjährige Gast-Redner Peter-Matthias Gaede, langjähriger Chefredakteur von GEO und ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Deutschen Komitees von UNICEF, zeigte Ergebnisse des Wettbewerbs „UNICEF-Foto des Jahres“ und berichtete in einem emotionalen Vortrag über das, was Bilder bewegen können.

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© Gut Ising

Gast-Redner Peter-Matthias Gaede, langjähriger Chefredakteur von GEO.

Seit knapp 20 Jahren veranschaulicht das „UNICEF-Foto des Jahres“ die Lebensverhältnisse von Kindern auf dieser Welt. Es ist zugleich eine Erinnerung an die vielfach noch uneingelösten Versprechen der von 195 Ländern unterzeichneten UN-Kinderrechtskonvention, die im November 2019 ihren 30. Geburtstag hat. Am Wettbewerb beteiligt sind jedes Jahr einige der international besten Fotografinnen und Fotografen. „Sie gehen dorthin, wo es weh tut. Auch ihnen selbst. Sie führen uns vor Augen, was es bedeutet, wenn Kindheit von Krieg und Katastrophen, von Hunger und Elend begleitet wird. Und zugleich, wie tapfer und vital Kinder selbst in Krisen sein können“, so Gaede. Das „UNICEF-Foto des Jahres“ ist ein Plädoyer, innezuhalten und hinzuschauen.             

Christoph Leinberger, General Manager des Hotels Gut Ising und Mit-Initiator, war sichtlich gerührt, als des Spendenergebnis der 7. UNICEF-Spendengala auf Gut Ising feststand: „Ich bin wirklich stolz, das ist ein großartiges Ergebnis, so Leinberger.

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© Gut Ising

Hoteldirektor Christoph Leinberger (Gut Ising) und Spenderinnen Franziska Kirschner und Romy Auer.

Text: Melanie Bergzoll, Fotos: Gut Ising.