Die UNICEF-Flagge ist natürlich mit im Gepäck.

WALK4UNICEF

Münchner Campaigning-Team wandert zum Hirschberghaus

Als UNICEF Deutschland in diesem Jahr die große WALK4UNICEF Kampagne startete, war uns als Campaigning-Team der Münchner UNICEF AG klar, dass auch wir die Wanderstiefel schnüren wollten, um Kindern in Not zu helfen. Ein Ehrenamt für UNICEF verbindet, das Wandern aber ganz genauso – die perfekte Gelegenheit also, eine sinnvolle Aktion auch als Teambuilding-Maßnahme zu nutzen. Wir, das Campaigning-Team, sind noch ein recht neues Team der Münchner UNICEF-Gruppe und mussten leider viele unserer geplanten Aktionen im vergangenen Jahr pandemiebedingt absagen oder verschieben. Auch unser zweiwöchiges Meeting findet seit einer ganzen Weile nur noch online statt. Viele Mitglieder haben sich also persönlich noch nie kennengelernt, was sich bei unserer Wanderaktion am 10. Oktober endlich änderte.

Die Bergwanderung auf den Hirschberg (1670hm) am Tegernsee ist DER Klassiker unter den Münchner Hausbergen. Die Wanderung dauert etwa 4,5 Stunden (2,5 Stunden für den Aufstieg) und gehört mit 900 Metern Höhenprofil zu den mittelschweren Wanderungen. Der Hirschberg zählt zu den Bergen im Münchner Umland, die zu fast jeder Jahreszeit begehbar sind. Das gemütliche Hirschberghaus, welches fast ganzjährig geöffnet hat, lockt mit leckeren Speisen und Getränken. Der perfekte Berg also für unsere Wanderung.

Wir treffen uns zu acht um 10 Uhr am Parkplatz „Hirschberglifte“ auf etwa 750 Höhenmetern. Während die Luft noch sehr frisch ist und die Hinfahrt aus München heraus uns durch dichten Nebel führt, scheint auf dem Parkplatz bereits die Sonne. Wir binden uns die blauen Schnürsenkel, die jeder bekommt, der an der Aktion WALK4UNICEF teilnimmt, und laufen los.

Die blauen Schnürsenkel sind geschnürt - es kann losgehen!

© UNICEF AG München

Zunächst gehen wir über einen Forstweg, der nur moderat ansteigt, bevor es auf die Skiabfahrt geht – für uns allerdings nicht bergab, sondern bergauf. Wir folgen dem steilen Weg und müssen regelmäßig Pausen machen, da wir uns so viel zu erzählen haben: Wir lernen uns kennen, sprechen über unsere Berufe, Studium, Corona – über Gott und die Welt. Die Pausen sind aber auch eine gute Gelegenheit sich zwischenzeitlich einmal umzudrehen, die Sonne ins Gesicht strahlen zu lassen, den friedlich grasenden Kühen zuzusehen und das Alpenpanorama zu genießen. Letzteres wird aber später noch viel eindrucksvoller.

Oben auf der Skipiste angekommen, wird es Zeit für ein paar Fotos und wir folgen dem gut beschilderten Forstweg zur Rauheckalm. Ab der Alm wird der Weg wieder zum einfachen Steig, dem wir zwischen den beiden Hütten weiter bergauf folgen. Im weiteren Aufstieg genießen wir eine schöne Aussicht auf das Kreuz des „Kratzers“, den Gipfel direkt neben dem Hirschberghaus, und auf den Tegernsee. Die Luft ist klar und das Alpenpanorama atemberaubend – Zeit, um unseren UNICEF-Banner auszupacken, ein paar Fotos zu schießen und die Sonnencreme ins Gesicht zu schmieren. Gegen 12.30 Uhr erreichen wir schließlich die Kreuzung zum Gipfel, entschließen uns aber dazu, gleich am Hirschberghaus auf 1520 Höhenmetern einzukehren: Mittagszeit, der Hunger ist groß und auch der Durst auf ein (alkoholfreies) Bier.

Die Freude am Gipfel ist groß.

© UNICEF AG München

Nachdem wir uns alle gestärkt haben, die Sonne langsam von Wolken verdeckt wird und die Temperaturen merklich sinken, entscheiden wir uns dazu den Rückweg anzutreten. Wir sind noch einmal begeistert von der Aussicht auf fast alle bekannten Gipfel der bayerischen Voralpen. Der Tegernsee ist nahezu nicht mehr zu erkennen, da er von einer dichten Wolkendecke, die sich unter uns ausbreitet, verdeckt wird. Wir folgen dem schmalen Steig bergab in Richtung Scharling.

Der Weg ist teils sehr steil und fordert eine gewisse Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Einmal an der Materialbahn angekommen, gehen wir den Forstweg in bekannter Richtung nach unten. In Scharling angekommen folgen wir dem Rauheckweg, ehe wir um 15:30 Uhr wieder den Parkplatz erreichen. Wir freuen uns über den gelungenen Tag, die schöne Wanderung und Bekanntschaften, über die wunderbaren Gespräche und haben auch noch etwas für Kindern in Not getan. Ein besseres Gefühl gibt es nicht.

Haben wir mit unserem Bericht nun auch dein Interesse geweckt und du möchtest dir die Wanderstiefel für UNICEF schnüren? Egal, ob allein oder in der Gruppe, wenn auch du deine gelaufenen Kilometer in eine Spende für beispielsweise sauberes Trinkwasser oder bessere Hygiene für UNICEF umwandeln möchtest, melde dich an unter: https://www.unicef.de/mitmachen/aktionen/walk4 unicef. Dort gibt es alle Infos im Überblick. Als Dankeschön für deinen Einsatz für Kinder erhältst du ein Paar blaue Schnürsenkel und einen Gutschein über 8,99 Euro für die Wander-App Komoot, damit du dir deine Lieblings-Wander-Region freischalten kannst. Gemeinsam können wir viel für Kinder bewegen – mach auch du mit!

Ein letzter UNICEF-Gruß vom Gipfel.

© UNICEF AG München